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Rezensionen von Gudrun Gaber:

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Endlich mein von Leon Donna

Überraschung

Was für eine Überraschung - ein Brunetti Fall denn man wieder mal gut lesen kann.

Ein fanatischer Fan begleitet die Opernsängerin von London über St. Petersburg und nun in La Fenice. Schickt ihr tonnenweise gelbe Rosen und bedroht ihr direktes Umfeld ...

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Endlich mein

Rezensionen von elafisch:

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Der Glasmurmelsammler von Ahern Cecelia

Murmeln als großes Geheimnis

In Cecelia Aherns "Der Glasmurmelsammler" geht es um Fergus Boggs, seine Tochter Sabrina und ihre Beziehung zu einander. Schon früh in seiner Kindheit entwickelt Fergus eine Leidenschaft für das Murmelspiel, doch von dieser Leidenschaft hatte Sabrina keine Ahnung bis plötzlich drei Kisten mit Murmeln in ihrer Wohnung stehen und sie sich auf die Suche nach ein paar fehleden Stücken, und dabei auch nach ihrem Vater und sich selbst, macht.

Das Buch ließ sich, wie von Cecelia Ahern gewohnt, gut und flüssig lesen. Es wird abwechselnd aus Fergus' und Sabirnas Sicht erzählt. Speziell Fergus hatte ich von Anfang an ins Herz geschlossen und habe seine Kapitel sehr gerne gelsen. Sabrina war mir zu Beginn des Buches noch etwas suspekt, aber wurde dann immer sympathischer.
Zu Beginn laufen Fergus Kapitel auch noch chronologisch, beginnend nach dem Tod seines Vaters. Später im Buch springt seine Sicht immer von der Gegenwart in die Vergangenheit, aber immer wieder zu verschiedenen Zeitpunkten, das fand ich persönlich etwas verwirrend.
Das Thema Murmeln fand ich sehr schön, um die Geschichte daran aufzubauen, aber die Details, vor allem zu Gruppierungen und Namen, habe ich eher überlesen, das war mir zu kompliziert. Auch wenn ich nicht finde, dass es zu viele Details waren.
Eigentlich entwickelt sich die ganze Geschichte schön gemächlich, mit immer neuen Entdeckungen, einzig das Ende kam mir dann zu schnell und war mir zu sehr "Friede, Freude, Eierkuchen...". Auch dass einige Aspekte ungeklät blieben, finde ich sehr schade.

Aber alles in allem hatte ich viel Freude mit diesem Buch, daher eine klare Leseempfehlung von mir.

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Der Glasmurmelsammler

Rezensionen von Zwerghuhn:

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Der Glasmurmelsammler von Ahern Cecelia

Beste Unterhaltung mit den Murmeln

Fergus Boggs wächst in ärmlichen Verhältnissen in Dublin auf. Während seiner strengen, ungerechten Schulzeit entdeckt er Glasmurmeln, die einen Lichtblick für ihn darstellen. Sein Leben lang beschäftigt er sich damit, er legt eine Sammlung an und fährt auf Wettkämpfe und das alles ohne seiner Familie je etwas davon zu erzählen.

Als Fergus einen Schlaganfall erleidet, verliert er auch dieErinnerung an seine geliebten Murmeln. Eines Tages findet seine Tochter Sabrina die Murmelsammlung, wobei die wertvollsten Stücke fehlen. Sie beschließt diese Murmeln zu finden und stößt dabei auf die alten Geheimnisse ihres Vaters. Durch die Suche lernt sie ihn erst richtig kennen und verstehen....

"Der Glasmurmelsammler" ist ein bewegendes, manchmal trauriges und gleichzeitig auch warmherziges Familienporträt.

Cecelia Ahern gelingt es mit ihrem gefühlvollen Schreibstil mühelos den Leser für ihre Geschichte zu begeistern. Die Handlung ist durchdacht und hat mich bis zur letzten Seite begeistert.

Dabei hat mir besonders gut gefallen, dass sie zwei Erzählperspektiven gewählt hat. Sabrina erfährt bei ihrer Suche nach den fehlenden Murmeln Wichtiges und Unbekanntes über ihren Vater Fergus. Gleichzeitig berichtet dieser im zweiten Erzählstrang aus seinem Leben, beginnend mit seiner entbehrungsreichen Kindheit in einer Großfamilie bis hin in die Gegenwart. Gerade auf diesen Erzählpart habe ich mich immer besonders gefreut.

Auch die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet, man kann sie sich als Leser gut vorstellen. Man merkt einfach, dass Cecelia Ahern mit Herzblut bei ihren Protagonisten dabei ist.

Sehr interessant fand ich ebenso die Einblicke in die Welt der Glasmurmeln und ihrer Sammler. Ich wusste bisher nicht, welche Vielfalt es hier gibt. Die Ausführungen hierzu passen perfekt zum Buch und haben es wunderbar abgerundet.

Das war mein erstes Buch und sicher nicht mein letztes, das ich von Cecelia Ahern gelesen habe. Ich konnte es fast nicht mehr aus der Hand legen, so war ich in die Geschichte vertieft. Ich kann es absolut weiterempfehlen.

Fazit: Gut gelungener Familienroman, der für unterhaltsame Lesestunden sorgt!

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Der Glasmurmelsammler

Rezensionen von le_petit_renard:

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Der Glasmurmelsammler von Ahern Cecelia

Das Geheimnis eines Lebens

Der Glasmurmelsammler erzählt eine einfühlsame Geschichte aus zwei Perspektiven. Fergus ist noch ein kleiner Junge, als sein Vater stirbt. Auf der neuen Schule ist es schwierig. Doch er entdeckt eine Leidenschaft, die ihm hilft, zu überleben. Langsam füllt er seine Murmelsammlung auf und so auch ein zweites Leben mit allerhand Geheimnissen.

In einem zweiten Erzählstrang erlebt man den älteren Fergus, der schon lange gelebt hat, sich jedoch an nichts mehr erinnern kann, weil er einen Schlaganfall hatte. Als seine Tochter Sabrina seine Murmelsammlung findet macht Sie sich auf den Weg um das Geheimnis Ihres Vaters zu lüften. So will sie ihrem Vater helfen sich wieder zu erinnern, aber auch selbst wieder zurück in ein erfülltes Leben finden.

Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben. Die Perspektive von Fergus ist sehr mitreißend, emotional und großartig geschrieben. Sabrinas Perspektive im direkten Kontrast dazu eher kühl und rational. Für den Leser wird es dadurch schwer sich mit ihr zu identifizieren. Insgesamt nutzt die Autorin jedoch einen sehr bildlichen Schreibstil. Sie verwendet schöne Worte und es macht Spaß jedes Kapitel zu lesen.

Das Buch hat 364 Seiten und ist ein schönes Geschenk für einen Menschen, der einem viel bedeutet. Es geht um geheimnisse und Konsequenzen für Entscheidungen, die man trifft. Ich kann es nur empfehlen. Es hat mir gut gefallen und ich werde weitere Bücher der Autorin immer gerne lesen.

Fazit: Eine unterhaltsame Geschichte über Geheimnisse, das Leben, den Zusammenhalt und Erinnerungen.

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Der Glasmurmelsammler

Rezensionen von yesterday:

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Der Glasmurmelsammler von Ahern Cecelia

Guter Krimi, böse Fehler

Die Geschichte wird mit Schauplatzwechseln erzählt, was mir gut gefällt. Gut ist auch, dass die Wechsel nicht abwechselnd erfolgen, weil man dann bei Kapitelbeginn schon weiß, wo es spielen wird. Man erlebt, wie die einen (die Polizei) nicht dem näherkommen, was sie möchten (den Mörder und Entführer) und dafür ein entführtes Mädchen ihrem Kidnapper näherkommt und ihn zu verstehen beginnt, um zu überleben.

Alles, auch das überraschende Ende, läuft unblutig und trotzdem spannend ab.
Der Spannungsaufbau ist gut gemacht. Man hofft bei jedem Schauplatzwechsel, dass das Mädchen weiterlebt und will wissen, wann die Polizei und die Psychologin Alice ihn entlarven. Dass sie dazu die Hilfe seines "Vorgängers" brauchen, ist perfide, weil es alles verzögert. So bleibt der Autorin genug Zeit, viele Personen auf der Bildfläche erscheinen zu lassen und diese auch gut zu beschreiben. Für Alice gibt viele verdächtige Kollegen, sowohl im Krankenhaus als auch bei der Polizei, mit denen sie sich auch intensiv auseinandersetzt. In ihrem Beruf nicht einmal so sehr, wie in ihrer Freizeit, wenn sie mit diesen Leuten in der Bar oder auf dem Zimmer etwas trinkt, Partys feiert oder im Bett landet. Alles ist soweit stimmig, doch leider drängt sich eine Sache zu sehr in den Vordergrund: Alice merkt, dass sie für Kommissar Don Burns Gefühle hegt, glaubt aber einem Gerücht, nach welchem dieser eine Beziehung mit seiner Kollegin hat. Daher macht sie sich das ganze Buch über Gedanken um ihn und diese Kollegin und interpretiert in verschiedene Szenen zu viel hinein. Sie agiert grundsätzlich wie jede normale Frau, aber ein bisschen weniger Buchstaben dafür aufzuwenden, hätte auch genügt.
Deswegen und wegen ein paar anderen offenen Dingen, würde ich diesem Buch vier Sterne geben, es ist ein solider Krimi.
Leider haben sich zu Beginn und gegen Ende viele Fehler eingeschlichen, alles ist dabei: Tippfehler, falsche Buchstaben, fehlende Buchstaben, Fallfehler, Rechtschreibfehler, Grammatikfehler. Dafür kann die Autorin, die ja in englischer Sprache schreibt, nichts. Das kann man nur den Übersetzern beziehungsweise den wohl fehlenden Lektoren anlasten. Es gibt eben Fehler, die eine automatisierte Software nicht erkennt. Ein Beispiel: "Krähennest" statt "Krähenhorst", wie die beliebte Bar heißt. Schade drum, das drückt die Wertung auf 3 Sterne.

Das Cover finde ich sehr passend, die Farben gefallen mir auch sehr. Die eher abstrakte Gestaltung ist gut gewählt und passt zur schwierigen Entwicklung des Falls.

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Der Glasmurmelsammler

Rezensionen von Sabine Becker:

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Willi Virus von Heidi Trpak

Ein wissenschaftliches Buch für neugierige Kinder

Die Neugier von Kindern zu wecken, das schaffen die Autorin Heidi Trpak und die Grafikerin Leonora Leitl. ?Willi Virus? erzählt die Geschichte des Schnupfens. Die Zeichnungen sind farblich sehr ansprechend und kindgerecht (z.B. haben die Viren auch Gesichter). Diese Darstellung unterstützt die Vorstellungskraft der Kinder, aber zeigt dennoch auf hohem Niveau, wie eine Zelle, die Nasenschleimhaut usw.

aussehen.

Der Lesetext thematisiert sowohl, woher der Schnupfen kommt, wie er sich anfühlt, was er gar nicht mag als auch wie man sich ansteckt. Der Haupttext ist sehr einfach geschrieben und auch für kleinere Kinder bereits verständlich. Die Erklärungen zu schwierigen Wörtern wie Rhinovirus, Inkubationszeit usw. sind meiner Meinung nach einerseits für ältere Kinder geeignet, oder aber für das zweite oder dritte Vorlesen.

Es handelt sich bei ?Willi Virus? um ein Buch mit großem Lerneffekt, über ein Thema, das uns alle im Herbst und Winter betrifft. Ich empfehle es als Buch zum immer wieder Lesen, da es jedes Mal spannende Einzelheiten zu entdecken gibt, wie etwa die verschiedenen Virenarten, die besonders schön gezeichnet wurden. Die Nominierung für das Wissenschaftsbuch des Jahres 2016 kann ich daher nur zu gut nachv

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Willi Virus

Rezensionen von Sabine Becker:

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Tage ohne dich von Linda Wolfsgruber

Sehr empfehlenswert

Das Kinderbuch ?Tage ohne dich? zeigt mithilfe von einfühlsam gezeichneten Bildern, wie es ist, jemanden zu vermissen. Vor allem für kleinere Kinder wird durch Vergleiche (?Ein Sommer ohne dich ist wie ein Schwimmbad ohne Wasser.?) schnell klar, wie es sich anfühlen kann, wenn ein lieber Mensch plötzlich nicht mehr da ist.

Zwar bleibt in jedem Vergleich die Person/das Ding bestehen, aber der schöne Teil, der Teil, der Spaß macht und es zu etwas Besonderem macht, der fehlt.

Ich glaube, dass sich dieses Buch eignet, um mit Kindern über Verluste zu sprechen. Das können Tiere, Plüschtiere, aber auch liebe Menschen und Angehörige sein. Die Autorin schreckt nicht davor zurück, der Trauer Raum zu geben. In unserer Gesellschaft hat die Trauer oft keinen Platz und wird in den privaten Raum zurückgedrängt. Für Kinder ist es aber sehr wichtig, es auszusprechen.

?Tage ohne dich? stellt ebendiesen Trauerprozess dar. Anfangs ?fehlen? die schönen Eigenheiten, doch am Ende, ?im Herbst?, wird alles wieder gut. Das Buch hat mich sehr beeindruckt! Ich kann es nur weiter empfehlen!

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Tage ohne dich

Rezensionen von vielleser18:

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Der Glasmurmelsammler von Ahern Cecelia

Ein Doppelleben

Fergus ist erst fünf, als sein Vater stirbt. Mit seiner Mutter und seinen drei älteren Brüdern kehrt er nach Dublin zurück. Seine Mutter heiratet wieder und bekommt noch drei weitere Söhne. Fergus geht in eine streng katholische Schule, in der er es nicht leicht hat. Oft wird er von seinem Lehrer grausam bestraft oder in eine dunkle Abstellkammer eingesperrt.

Einzig ein paar Murmeln, die er von einem anderen Lehrer geschenkt bekommen hat, retten ihn dort vor Langeweile und vor seiner Angst. Die Murmeln werden zu einem Hobby, zu einer Obsession, zu einem Zeitvertreib, einer Geldeinnahmequelle und zu einer Leidenschaft und sie bringen ihn später dazu ein Doppelleben zu führen.
Der zweite Erzählstrang spielt viel später, als Fergus bereits nach einem Schlaganfall in einem Heim lebt und vieles vergessen hat. Es erzählt von einem ganz besonderem Tag im Leben seiner Tochter Sabrina, die Umzugskartons ihres Vaters abfängt und dadurch auf ein Geheimnis ihres Vaters stößt. Ein Tag, in dem sie den Spuren folgt und unglaubliches herausfindet.

Mir hat der Erzählstrang von Fergus viel besser gefallen, er hat mich anfangs überzeugt, mich gefangen genommen. Ich empfand die Darstellung seines Lebens sehr authentisch und gefühlvoll erzählt. Nur gegen Ende konnte auch dieses nicht mehr ganz so überzeugen.
Sabrinas Erzählstrang hat mich hingegen von Anfang an nicht richtig berühren können, sie blieb mir zu distanziert, zu kühl. Hier ging es auch nur am Rande um ihre Probleme, sondern viel mehr um eine Suche nach dem Geheimnis.
Gestört hat mich, dass zwischen den beiden Protagonisten bis zum Ende hin keine großartige Interaktion statt fand, es ging weniger um die Beziehung zwischen den beiden, es ging mehr um die Suche nach der Wahrheit.
Am Ende bleibt für mich noch zu vieles offen.
Das ganze war zwar in dem von Cecelia Ahern gewohnt sehr gutem Sprachstil erzählt, aber irgendwie ist der Funke bei mir nicht übergesprungen.

Das Buch hat 364 Seiten, allerdings ist am Ende die Leseprobe zu ihrem Buch " Das Jahr, in dem ich dich traf". Die eigentliche Geschichte endet schon auf Seite 342. Dazu kommt, dass es 16 weiße Seiten gibt, da jedes Kapitel grundsätzlich auf der rechten Seite anfängt. Endet das vorherige Kapitel auch auf einer rechten Seite, bleibt die nächste linke Seite frei.

Fazit:
Die Geschichte eines Doppellebens, die mich leider doch nicht richtig gepackt hat, obwohl der Schreibstil bekannt gut ist.

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Der Glasmurmelsammler

Rezensionen von Gudrun:

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Alleine war gestern von Beatrice Meier

Schonungslos ehrliches, mit charmantem Witz gespicktes, Buch übers Leben

Beatrice Meier hat einen charmant flippigen Schreibstil, der die Charaktere zum Leben erweckt. Der Leser kann sich in jeden Beteiligten voll und ganz hineinversetzen und auch dessen Beweggründe vollauf nachvollziehen und verstehen.



Sie greift mit diesem Roman ein Thema auf, dass sicherlich für den ein oder anderen Leser früher oder später wichtig ist.

Die Vorstellung, im Alter alleine und eventuell auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, ist häufig ein schwieriges Thema.



Die Geschichte dreht sich um fünf Menschen, die im Herbst ihres Lebens sind und gerade deshalb auch noch das Alter lebenswert gestalten wollen. Deshalb beschließen sie, eine WG zu gründen. Der "Anstifter" zu dieser WG hatte zwar andere Gründe, aber die sind nicht minder wichtig. Ach ja, ein Vierbeiner gehört auch noch mit zur Truppe. Wie sich diese unterschiedlichen Menschen "zusammenraufen" oder auch nicht, wird schonunglos erläutert.



Gerade deshalb finde ich dieses Buch so herzergreifend, da Beatrice Meier genau diese "Angelegenheit" mit vielen Details liebevoll beschreibt. Durch ihren Schreibstil und die unterschiedlichsten Anekdoten und oftmals auch ironisch anmutenden Floskeln wird dies alles bis ins Kleinste beschrieben ohne jedoch den Spaß am Lesen/Leben zu verlieren. Nein, im Gegenteil, es gibt Mut und Hoffnung und lässt den Leser aufatmen.


Mein Fazit: Schonungslos ehrliches, mit charmantem Witz gespicktes, Buch übers Leben

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Alleine war gestern

Rezensionen von Buchfee81:

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Der Glasmurmelsammler von Ahern Cecelia

Großartig !!!

Fergus lebt seit einem schweren Schlaganfall in einem Pflegeheim und hat vieles aus seiner Vergangenheit vergessen.
Auch seine geliebte Glasmurmelsammlung, die seine Tochter Sabrina eines Tages verstaut in Umzugskartons findet.
Diese Sammlung ist nicht nur sehr umfangreich und akribisch geführt, sondern auch sehr wertvoll.

Das einzige Problem ist nur, dass Sabrina sie noch nie gesehen oder von ihr gehört hat.
Als sie bemerkt, dass einige kostbare Stücke fehlen, macht sie sich auf die Suche nach ihnen.
Sie entdeckt aber nicht nur eine völlig fremde Seite ihres Vaters, sondern auch ein Stück weit sich selbst, denn sie hatte sich schon fast verloren.

Cecelia Ahern ist ein Garant für großartige, gefühlvolle Geschichten und so konnte sie mich auch mit Der Glasmurmelsammler absolut begeistern.
Einfühlsam und manchmal schockierend ehrlich erzählt sie von Fergus und Sabrina , einer Vater-Tochter-Beziehung und den Menschen in ihrem Leben.
Fergus und Sabrinas Perspektiven wechseln sich dabei ab und die Handlung springt von Fergus Kindheit und Jugendzeit bis zur Gegenwart .

Mit Sabrina wurde ich zu Beginn nicht warm, wirkte sie doch sehr unzufrieden und antriebslos und konnte bei mir einfach keine Sympathipunkte sammeln.
Dies änderte sich allerdings, als sie sich auf die Suche nach den verlorengegangenen Murmeln machte.
Sie blühte regelrecht auf und zeigte endlich Gefühle.

Fergus hingegen schockierte zunächst durch seine recht schwierige Kindheit und Jugend , die durch Gewalt und Angst geprägt waren.
Einzig seine außergewöhnliche Beziehung zu seinem großen Bruder Hamish und natürlich seine heißgeliebten Murmeln waren ein Lichtblick in dieser düsteren Zeit.

Cecelia Ahern zeigt uns hier eine Familiengeschichte auf, die emotionaler nicht sein könnte.
Ein auf und ab der Gefühle und eine ständige Veränderung der familiendynamik.
Es war großartig Fergus dabei zu begleiten, seine Erinnerungen wieder zu entdecken und auf der anderen Seite Sabrina die Puzzleteile zu einem völlig neuen Bild ihres Vaters zusammen setzen zu sehen.

Wirklich faszinierend waren für mich die Murmeln.
Durch die detaillierten Beschreibungen konnte ich mir ein richtiges Bild von Ihnen machen und hätte nie gedacht, dass es so viele verschiedene Arten gibt, die auch noch sehr wertvoll sind.
Die Liebe und Leidenschaft zu diesen Murmeln war im gesamten Buch spürbar und einfach ansteckend.

Fazit

Der Glasmurmelsammler ist wieder ein gelungenes Buch von Cecelia Ahern.
Einfühlsam, schockierend und wirklich außergewöhnlich erzählt sie von Liebe und Hoffnung, aber auch von Angst und Verlust und vor allem von dem Schmerz , sich selbst zu verlieren.

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Der Glasmurmelsammler