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Rezensionen von kathiduck:

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Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich Das Manifest gegen das schlechte Gewissen – Aus dem Amerikanischen erfunden von Tommy Jaud (Fischer Paperback). 30.09.2015. von Jaud Tommy

Satire auf das maßlose Müssen der Menschen

Immer mehr Menschen leiden an Burnout, doch keiner weiß wirklich, woher diese psychische Krankheit kommt. Keiner? Doch! Der US-Bestseller-Autor Sean Brummel alias Tommy Jaud hat den Ursprung dafür in mangelnder Faulheit und dem maßlosen Müssen der Menschen gefunden. Nach seinem extra dafür entwickelten Motto ESMI, kurz für "Einen Scheiß muss ich!", beseitigt er all seine Probleme, wie etwa die nervige Ehefrau und den langweiligen Job, und fängt an, das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Da ihm diese Weisheit sehr geholfen hat, ein glücklicher Mensch zu werden, schreibt er dieses Buch als Manifest gegen das schlechte Gewissen, um die ganze Menschheit davon zu überzeugen, dass sie nicht jede Diät oder neue Sportart mitmachen müssen, um den perfekten Körper zu erlangen, oder dass sie auf den Alkoholkonsum verzichten müssen, weil er angeblich Gehirnzellen abtötet und dem menschlichen Körper schadet, um ein perfektes Leben zu führen. Sean Brummels Buch ist kein Plädoyer für wurstigen Egoismus, sondern ein urkomischer Befreiungsschlag gegen Leistungswahn, Bevormundung und Gemüseterrorismus.
"Einen Scheiß muss ich" ist das erste Buch des Comedy-Experten Tommy Jaud, das ich jemals gelesen habe, weshalb ich mit Vorsicht an das Buch herangegangen bin, weil so eine Art von Roman schnell ins Eigenartige umschwenken kann. Doch entgegen meiner Erwartung hat mich Tommy Jauds aktuelles Werk überzeugt und bekommt daher vier Sterne von mir. Alleine Jauds Motivation, diesen Roman zu schreiben, finde ich super: Fasziniert von amerikanischen Ratgeber-büchern und schwer irritiert vom wachsenden Trend des maßlosen Müssens hat er sich dazu entschieden, selbst einen solchen Ratgeber zu schreiben. Es stellte sich ihm lediglich das Problem in den Weg, dass er kein Amerikaner ist, weshalb er einfach einen erfand: Den guten Sean Brummel. Mit diesem Paradebeispiel eines amerikanischen Mannes hat er eine sympathische Figur geschaffen, die obendrein so schamlos gegen alle Regeln des gesunden Menschenverstandes handelt, dass es schon wieder lustig ist. Wo wir auch schon bei der grundlegenden Thematik dieses Buches angekommen wären: Dem maßlosen Müssen der Menschheit. Tommy Jaud nimmt mit seinem Werk die menschliche Spezies und insbesondere deren obskure Verhaltensweisen auf den Arm, wobei hinter seiner Komik und der vor Ironie überschäumenden Kritik stets ein ernstzunehmender Funken Wahrheit steckt, den man nicht außer Acht lassen sollte. Deshalb ist dieses Buch nicht nur eine Satire, sondern es soll den Leser darauf aufmerksam machen, wie schlecht es eigentlich ist, immer unter dem Zwang zu stehen etwas zu müssen. Warum kann man nicht einfach mal die Füße hochlegen und ein Buch lesen, anstatt den Haufen an Wäsche zu bügeln, gemäß Sean Brummel treffenden Mottos ESMI. Einen Scheiß muss ich! Mir persönlich war das Buch an manchen Stellen zu abgedreht, was aber wahrscheinlich daran liegt, dass Bücher dieser Art nicht unbedingt zu meinen Lieblingsgenres gehören. Super fand ich aber die bunten Illustrationen, welche das ohnehin schon durch den lockeren Schreibstil gegebene Lesevergnügen nochmal gesteigert haben. Am längsten ist mir folgender Nachrichtendialog - man sollte vielleicht dazusagen, dass Sean (S) leicht alkoholisiert war, als er dies an seine Freundin Karin (K) schrieb - im Gedächtnis geblieben, die ich einfach zum Brüllen komisch fand: "KAren, ich weiss is sauspät, aber Du bistz so süss und ich muss dich sehen!!!" (S) - "Ich lieg neben Dir Sean!" (K) - "Wo? Da gehts szeil runter!!!" (S) - "Andere Seite!!!" (K). Insgesamt kann ich dieses Manifest gegen das schlechte Gewissen auf jeden Fall empfehlen, doch man sollte nicht alles zu ernst nehmen und vor allem nicht empfindlich sein, ansonsten wird einem dieses Buch mit Sicherheit nicht gefallen.

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Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich Das Manifest gegen das schlechte Gewissen – Aus dem Amerikanischen erfunden von Tommy Jaud (Fischer Paperback). 30.09.2015.

Rezensionen von Sabine Becker:

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Muslime in Österreich von Susanne Heine; Rüdiger Lohlker; Richard Potz

Umfangreiche Themenauswahl

Das Buch Muslime in Österreich wurde von drei WissenschaftlerInnen geschrieben, die nicht nur Stellung zu Religionsthemen nehmen, sondern die soziale Lebenswelt von MuslimInnen vorstellen. Die Diskussion um den Begriff Parallelgesellschaft wird dabei als Einstieg verwendet, um dann anhand der Darstellung der Geschichte des Islams mit Erklärungen zu seinen verschiedenen Strömen und lebensweltlichen Themen (Familie, Arbeit, Kopftuch usw) zu einer möglichen Form des Dialogs überzugehen.

Dabei werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Christentums und des Islams aufgezeigt.

Dieses Buch bietet einen sehr guten Einblick in den Islam als Religion, aber auch in die vielseitigen Auswirkungen auf das Leben der Gläubigen. Zwar ist die wissenschaftliche Abhandlung wohl nicht als Lektüre für jedermann/jederfrau geeignet, für alle Interessierten aber umfangreich und objektiv geschrieben.

Besonders hervorzuheben ist, dass das Buch thematisch sehr vielfältig ist und dennoch ins Detail geht. Für mich sind Informationen über den Islam, der in unserer Gesellschaft oft Ängste und Vorurteile hervorruft, wichtig, damit ich diese in Diskussionen mit MitbürgerInnen einbringen kann. Dafür ist dieses Buch bestens geeignet!

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Muslime in Österreich

Rezensionen von Sabine Becker:

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Der rote Mantel von Heinz Janisch

Eine sehr schöne Geschichte


?Der rote Mantel? wurde mehrfach prämiert, es handelt sich um ein wertvolles Buch mit Lerneffekt für Groß und Klein.

Wenn im Kindergarten das Martinsfest gefeiert wird, steht die Geschichte mit dem Teilen des roten Mantels im Mittelpunkt. Diese wurde für dieses Kinderbuch neu aufbereitet und an die aktuelle Situation der Flüchtlingskrise angepasst.

Auffallend ist der ?rote? Faden, der sich durch das Buch zieht. Sowohl die schön illustrierten Bilder als auch im Text wurden Teile in Rot hervorgehoben.

Das Buch eignet sich besonders, um mit Kindern diese Thematik, die in (Sozialen) Medien mit Gerüchten und Vorurteilen versehrt ist, aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, denn: Es sind Menschen, die da kommen, es sind Menschen, die da helfen.

Amir, der aus seiner Heimat mit seinem Vater fliehen musste, ist besonders froh, dass sich eine junge Frau zu ihm setzt und mit ihm spricht. Die Botschaft dahinter muss lauten: Martin wurde heilig gesprochen, aber seine Taten sind nur beispielhaft für das, was Tausende HelferInnen jeden Tag aufs Neue beweisen. Eine kleine Umarmung, ein herzliches Willkommen, ein Dankeschön ? diese kleinen Gesten bedeuten für uns alle, aber vor allem für Menschen, die monatelang die Strapazen einer Flucht hinter sich haben, oft mehr als nur Geld.

Insofern eine schöne Geschichte für Kinder zum Vorlesen, eine Geschichte, die hoffen lässt.

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Der rote Mantel

Rezensionen von mpombo@xtec.cat:

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Polyamorie - Herzen zwischen Erfolg und Hoffnung von Sina Muscarina

Polyamorie: persönliche Kommentare

Ich finde, dass diese Diplomarbeit von Sina Muscarina sehr gut geschrieben ist. Das Buch hat eine klare Struktur und die Recherche ist methodisch gemacht worden. Zuerst wird ganz klar erläutert, dass das Konzept von Monogamie ein soziales Konstrukt ist. Von
Natur aus ist der Mensch nicht monogam. Dieses Konstrukt dient der Westlichen kapitalistischen Welt, die auf dem Konzept Heteromonormativität basiert.

Was ausserhalb dieser Perspektive steht, wird oft nicht verstanden und als Gefahr für das kapitalistische System gesehen, wo die sogennante ?Kernfamilie? praktisch als einziges Modell dient. Es
handelt sich hauptsächlich um ein Modell mit einem weissen heterosexuellen Vater, der am meisten verdient, Karriere macht und deswegen dem kapitalistischen System dient.
Alles andere bedroht dieses System, obwohl ich denke, dass dies auch eine Paradoxie des Kapitalismus ist. Die Menschen werden heutzutage gezwungen, länger arbeiten zu
müssen und für weniger Geld. Diese psychische und physische Last verursacht Ängstlichkeit, Depressionen und andere Erkrankungen, die auch traditionelle Familien zerstören.

In Polyamorie und durch die verschiedenen Menschen, die Sina Muscarina für ihre Recherche interviewt, erfährt man als Leser, dass es Personen gibt, die diese
Heteromonormativität in Frage stellen. Diese Menschen sind nicht gegen Monogamie. Es ist nur, dass sie eine monogamische Welt verlassen, weil sie darin nicht passen können.
Das ergibt sich aus ihren Biographien. Durch eine persönliche Entwicklung, die leider einen schmerzhaften Prozess für sie bedeutet, stellen sie fest, dass polyamoröse Beziehungen die enzige Alternative für sie sind. Sie können sich endlich abfinden und erfolgreiche Lösungen suchen. In dieser Hinsicht bilden sie neue Wege für inklusive
Gemeinschaften in unserer Gesellschaft. Sie tun das sehr verantwortungsvoll und nicht auf eine frivole oder oberflächliche Weise, wie sehr oft aus einer monogamischen Perspektive betrachtet wird. Ich glaube, alle diese Aspekte werden sehr klar in dieser
Diplomarbeit erläutert. Ich denke auch, dass die Autorin anhand dieser Recherche beabsichtigt, dass wir als Leser eine andere Perspektive von polyamorösen Beziehungen
erfahren. Polyamoröse Menschen werden leider als disfunktional angesehen in diesem
mono-normativen Kontext. Man wirft ihnen Oberflächlichkeit und reine sexuelle Motivation vor. In dieser Hinsicht ist Sina Muscarina gelungen, diese Perspektive in den Lesern zu
wechseln.

Was ich auch sehr gut erläutert finde, sind die verschiedenen Lösungen in der
polyamorösen Kultur: Die Beziehungen mit Hierarchien mit einer Primär- und einer Sekundärbeziehung, wie Ellens Fall, oder ohne Hierarchien wie bei Walter, der eine neue
Definition für seine Beziehungen erfindet. Er nennt sie ?Liebesfreundschaften?. Seine
Erfahrung in der Hilfsgruppe, wo er Leute mit ähnlichen Erfahrungen trifft, finde ich auch sehr interessant zu analysieren. Er sieht, dass die polyamoröse Kultur sich nicht nur auf
Liebesbeziehungen bezieht. Sie geht viel weiter und stellt eigentlich eine
Lebensphilosophie dar, eine andere Weise, um viel mehr Aspekte unserer Gesellschaft nicht aus einer rein mono-normativen Perspektive zu betrachten. Er erwähnt zum Beispiel
Aspekte wie alternative Technologien und Ökologie:

"Deutlich wird hier, dass die Bedeutung dieser Alternative nicht nur polyamoröse Beziehungen umfasst, sondern darüber hinaus auch "alternative Technologien und
Ökologie" beinhaltet."

Ich denke auch, dass es viele andere Sorten von ?Monogamien? in unserer Gesellschaft gibt. Hier kann ich nur mit Menschen wie die katalanische polyamörose Schriftstellerin
Brigitte Vasallo zustimmen, wenn sie sagt, dass die Beziehung zwischen Spanien und Katalonien sehr oft aus einer monogamischen Perspektive betrachtet wird, wie eine Scheidung. Als Katalanin verstehe ich es sehr gut. Wir Menschen müssen uns aus vielen
?Monogamien? unserer aktuellen Gesellschaft befreien wie, zum Beispiel, den Waffenhandel, wo viele Menschen in Kriegen täglich sterben, oder die Autodiktatur, wo Autos immerhin die Könige in Verkehrsinfraestrukturen sind (klar, ein gutes Geschäft, wo
viel Geld investiert und verdient wird), gegen Mobilitätsalternativen wie die öffentlichen Verkehrsmitteln oder das Fahrrad. Diese nachhaltige Mobilität wird heutzutage noch diskriminiert in einer Welt, wo zu viele Autos verantwortlich für viele Probleme sind wie die Umweltverschmützung, den Klimawandel, viele Unfälle, Übergewicht unter der
Bevölkerung, andere Erkrankungen wegen der Umweltverschmützung und frühere Tode.

Das Konzept von Polyamorie geht viel weiter und umfasst wirlkich viel mehr als Liebesbeziehungen.

Marta Pombo Sallés,
Barcelona,
Katalonien

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Polyamorie - Herzen zwischen Erfolg und Hoffnung

Rezensionen von yesterday:

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Polyamorie - Herzen zwischen Erfolg und Hoffnung von Sina Muscarina

Gut gewinnt

Auch wenn es zwischendurch einmal nicht so aussehen mag, am Ende gewinnen doch die "Guten" und die "Bösen" (Mörder und Verbrecher) werden überführt/geschnappt oder sind tot.
"The Cinderella Murder" ist das Debut dieses neu geformten Autorenduos und stellt den Beginn einer Serie um die Hauptakteure eines Fernsehsenders dar.

Im Zentrum steht die Sendung, die das Team produziert, in der alte, ungelöste Kriminalfälle neu aufgerollt und aus allen möglichen Perspektiven betrachtet werden.
Hier ist es der Fall einer Schauspielstudentin, die auf dem Weg zu einem Vorsprechen ermordet wird und dort nie ankommt. In den Fall sind letztlich nicht nur alle Verwandten und Bekannten der Ermordeten verstrickt, sondern auch ein Mann und seine "Organisation", eine Scheinkirche, die Spenden angeblich Bedürftigen zukommen lässt. Ihr Gründer lebt allerdings ein luxuriöses Leben und hält sich einen ehemaligen Gefängnisinsassen als "Mädchen für alles", der auch über Leichen geht und mit der Zeit auch dem Fernsehteam nach dem Leben trachtet...

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Polyamorie - Herzen zwischen Erfolg und Hoffnung

Rezensionen von yesterday:

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Polyamorie - Herzen zwischen Erfolg und Hoffnung von Sina Muscarina

Humor und Beklemmung

Natürlich ist dieses Buch Satire und daher kann Moore auch schon mal stark übertreiben. Manchmal erschrickt man auch, versteht aber, warum der Autor so deutlich wird/werden muss - es ist ihm wirklich wichtig, wirklich ernst. Er deckt auf, was bei der Präsidentschaftswahl denn so lief, wie es lief und warum es so lief.

Er zeigt schonungslos und natürlich mit nachvollziehbaren Quellen (am Ende des Buches) auf, was im Staat alles schief läuft, Mauschelei, Packelei und allerlei andere Machenschaften, die es zwar gab, die aber natürlich nicht offiziell gemacht oder einfach gut verschleiert wurden. Beim Lesen denkt man sich schon des Öfteren: "Gut, dass das SO bei uns ja doch nicht möglich ist, egal wie unzufrieden wir alle mit der Politik sind.." oder vielmehr: "Ich HOFFE, dass so etwas nicht bei uns passiert - aber wer kann das schon mit Sicherheit sagen?" Liest man dieses Buch, muss man damit rechnen, ab und an ein beklemmendes Gefühl zu erfahren, das dann aber kurzfristig vom nächsten pointierten Scherz Moores abgelöst wird.

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Polyamorie - Herzen zwischen Erfolg und Hoffnung

Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:

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Polyamorie - Herzen zwischen Erfolg und Hoffnung von Sina Muscarina

Wie immer ein Genuss!

Sänger, Gitarrist, Trompeter und Schriftsteller Sven Regener (?Herr Lehmann?)verzückt mit E.o.C. seit Jahrzehnten sein Publikum. Erst englischsprachig singend ?publizieren sie seit 1991 in deutscher Sprache.

Auf ihrem letzten Album glänzt die Band wieder mit poetischen, (leicht) bösen aber stets unterhaltsamen Texten und der schon typischen Musik, die man z.

B. als deutschsprachigen Country-Pop einordnen könnte!

Wie immer ein Genuss!

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Polyamorie - Herzen zwischen Erfolg und Hoffnung

Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:

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Polyamorie - Herzen zwischen Erfolg und Hoffnung von Sina Muscarina

Für Jazz-Liebhaber ein ?must-have?!

Der klassisch studierte und preisgekrönte Mailänder Pianist wandte sich schon früh dem Jazz zu. Sein 10. Album ist ein Live-Mitschnitt aus Turin, bei dem er mit seinem Trio ( Salvatore Maiore am Kontrabass und Roberto Dani am Schlagzeug) die Musik des amerikanischen Klassik- und Jazzkomponisten Alec Wilder stimmungsvoll interpretiert.

Eine gelungen Mischung aus zarten, schönen Melodien und atmosphärischen Klängen aber auch schrägen und energischen Bausteinen!

Für Jazz-Liebhaber ein ?must-have?!

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Polyamorie - Herzen zwischen Erfolg und Hoffnung

Rezensionen von Willia:

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Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich Das Manifest gegen das schlechte Gewissen – Aus dem Amerikanischen erfunden von Tommy Jaud (Fischer Paperback). 30.09.2015. von Jaud Tommy

Das Muss-Monster bekämpfen

Sean Brummel schreibt seinen ersten Ratgeber über das Leben und zeigt dem Menschen wie man sein Muss-Monster besiegt.
Oft wird einem eingetrichtert, dass man Diäten halten soll, mehr Sport treiben muss und auf seine Gesundheit achten muss. Aber Sean öffnet uns die Augen. Er zeigt uns die Realität und belegt gut recherchiert die Fakten des Lebens.

Mit viel Humor schreibt Tommy Jaud alias "Sean Brummel" diesen Ratgeber und bringt den Leser einige Male zum Lachen. Er zeigt uns wie sehr unser Handeln von einem Muss-Monster geleitet wird und wie wir es im Alltag schwächen können. Viele Kuriositäten erwarten den Leser, die im Anhang zusammengefasst werden.
Ich fand viele Stellen und einige Kapitel sehr lustig und musste oft lachen.
Aufgrund der guten Argumente, die Sean dem Leser übermittelt, erscheint einem vieles logisch und überzeugend. Am Ende eines Kapitels gibt es eine kleine Zusammenfassung und ein Vertrag,den man unterschreiben kann, um den nächsten Schritt machen zu können. Also das Buch ist sehr gut gestaltet. Mir gefiel die Art und Weise wie der Ratgeber aufgebaut ist und an einigen Stellen habe ich schmunzeln müssen,weil ich mich selbst in dem Buch wieder gefunden habe. Man darf sich selbst nur nicht so ernst nehmen,dann kann das Buch einem viel Freude bereiten.
Fazit: Auch wenn das Buch sehr humorvoll war und ein Ratgeber der besonderen Art, konnte es stellenweise etwas langatmig sein.

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Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich Das Manifest gegen das schlechte Gewissen – Aus dem Amerikanischen erfunden von Tommy Jaud (Fischer Paperback). 30.09.2015.

Rezensionen von Ela_Ela:

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Der Scherbensammler von Monika Feth

Wieder ein spannender Roman von Monika Feth ; D

Inhalt: Minas Vater, das Oberhaupt eines streng religiösen Zirkels, wird ermordet. Während Mina ins Fadenkreuz der Ermittlungen gerät, ist Jette von ihrer Unschuld überzeugt. Auf der Suche nach dem wahren Täter begibt sie sich selbst in tödliche Gefahr ? Mina kommt in einer ihr unbekannten Wohnung zu sich, in der sich ein Toter befindet.

Sie selbst ist mit Blut beschmiert. Entsetzt läuft Mina fort, hin zum Haus des einzigen Menschen, von dem sie Hilfe erhofft: ihrem Psychologe Tilo. Dort findet Jette (deren Mutter Tilos Lebensgefährtin ist) das etwa gleichaltrige Mädchen ? verängstigt, verstört und offensichtlich unter Schock. Jette nimmt sie mit nach Hause. Aus der Zeitung erfahren Jette und ihre Mitbewohnerin Merle, dass der Ermordete nicht nur Minas Vater ist, sondern auch das Oberhaupt einer kleinen, streng religiösen Gemeinschaft. Mina selbst kann sich an nichts erinnern. Weder weiß sie, wie sie an den Tatort gelangt ist, noch, was sich dort zugetragen hat. Hat sie ihren eigenen Vater ermordet? Das ist nicht ausgeschlossen, denn Mina hat eine multiple Persönlichkeit. Es wäre denkbar, dass sie während eines psychotischen Schubs den Mord begangen hat. Die Polizei beginnt zu ermitteln. Für Kommissar Bert Melzig ist die Hauptverdächtige Mina, die seit langem versucht, sich von der rigiden Moral des religiösen Zirkels ihres Vaters zu befreien. Tilo allerdings glaubt an Minas Unschuld ? und auch Jette und Merle sind davon überzeugt, dass jemand anderes die Tat begangen haben muss. Sie verstecken Mina in einem Ferienhaus, und Jette beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei dringt sie immer tiefer in die dunklen Geheimnisse der Religionsgemeinschaft ein. Das allerdings sollte sie besser unterlassen, denn ohne es zu ahnen, ist sie dem Mörder schon gefährlich nahe.

Dieses Buch ist anders als die anderen, man weiß nicht von Anfang an wer der Mörder ist. Das erfährt man erst zum Schluss und man rätselt die ganze Zeit wer es sein könnte und man verdächtigt als Leser auch kurz Mina. Man kann sich aber auch nicht sicher sein da man nie weiß welcher Teil des Teams zu so etwas fähig sein könnte.

Ich habe es wieder von der ersten bis zu letzten Seite verschlungen. Und ich bin schon gespannt auf die anderen Bände und Bücher über Jette, Merle, Mina, Mike und Ilka.

Fazit: Es war wieder wundervoll und schnell zu lesen und ich freu mich auf weiter Bände.

Serie:
1. Der Erdbeerpflücker
2. Der Mädchenmaler
3. Der Scherbensammler
4. Der Schattengänger
5. Der Sommerfänger
6. Der Bilderwächter
7. Der Libellenflüsterer

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Der Scherbensammler