Kunden em pfehlungen
Rezensionen von DoomKitty:
Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid Roman von Backman Fredrik
Für alle, die anders sind, oder es noch werden wollen
Inhalt:
Die Geschichte wird aus Sicht der 7-jährigen Elsa geschildert, die etwas anders ist als andere Kinder ihres Alters. Die einzige Person, die ihr hundertprozentig beisteht und immer für sie da ist, ist ihre Oma.
Elsas Oma macht ihre Kindheit zu etwas ganz besonderem, da sie häufig mit äußerst unkonventionellen Mitteln Elsa von ihrer ?Andersartigkeit? ablenken bzw.
sie dazu bringen will diese zu umarmen. Dabei verstrickt sie vieles mit dem Erzählen von Märchen über das Land-Fast-Noch-Wach und seine Königreiche und häufig werden daraus Schatzsuchen, bei denen Elsa immer die Heldin ist.
Die beiden wohnen in einem großen Haus, in dem Elsas Mutter mit ihrem Freund und noch sieben (oder auch acht) weitere Mietparteien untergebracht sind. Jede für sich genommen, ist auf eine eigene Art und Weise besonders und alle Bewohner sind tief mit der letzten, großen Schatzsuche verstrickt, auf die Elsa von ihrer Oma geschickt wird. Eine Schatzsuche, die viel Aufregendes, Lustiges, aber auch Trauriges für Elsa (und ihre Mitmenschen) bereithalten wird.
Meine Meinung:
?Nur Menschen, die anders sind, verändern die Welt, wer normal ist, bewegt kein Fünkchen.? (S. 109, Zitat der Oma)
Ein Zitat der Oma aus dem Buch, welches meiner Meinung nach die Grundschwingungen dieses Buches sehr gut widerspiegelt. Denn in dieser Geschichte ist es schwierig ein Charakter zu finden, der nicht auf die ein oder andere Art und Weise anders/besonders/einzigartig/auffallend etc. ist. Dabei bleiben sie aber allesamt noch recht realistisch und wirken manchmal einfach etwas überspitzt, aber trotzdem glaubhaft dargestellt. Die einzelnen Charakterzeichnungen sind dem Autor einfach richtig gut gelungen und er schafft es damit spielend, dass man die einen ins Herz schließt, gegen andere tiefe Antipathien entwickelt und vor allem mit jedem in den verschiedensten Situation mitfühlen kann.
Man lernt gleich schon zu Anfang der Geschichte die Hauptcharaktere kennen und (in meinem Fall) auch gleich lieben. Erstmal natürlich die etwas andere Siebenjährige, die auf alles einen äußerst interessanten Blickwinkel wirft und die Oma, die mit ihren durchgeknallten Aktionen gleich für sich einnimmt. Ich wollte sofort mehr von dieser wunderbar liebevollen Beziehung von Enkelin und Oma erfahren und miterleben, auch wenn dort schon angedeutet wird, dass das Leben sich bald auf die härteste Art und Weise einmischen wird.
Die Geschichte wird aus Elsas Sicht erzählt und auch der Schreibstil ist dabei einer 7-Jährigen angepasst worden. Dieser Schreibstil hat für mich sehr gut zur Erzählweise und Geschichte gepasst und hat mir nach wenigen Kapiteln (zum Eingewöhnen) auch geholfen mich noch besser in Elsa und ihre Sicht der Dinge hineinzufinden. Auch schafft der Autor es dadurch (unter anderem die trockene Art und Weise, mit der manche Dinge kommentiert werden) witzige Situation häufig noch um einiges amüsanter werden zu lassen. Aber auch die weniger schönen Szenen wurden wunderbar mitreißend dargestellt und haben (zumindest bei mir) mehr als einmal definitiven Tränendrüsen-Faktor hinzugefügt.
Ein weiteres stilistisches Mittel des Autors ist es, dass Oma Elsa sehr viele Märchen erzählt hat und diese mit verschiedensten Möglichkeiten mit der eigentlichen Geschichte und den Charakteren verwebt werden, sodass die Geschichte selbst zu einer Art Märchen wird.
Zum großen Teil hat mir dieses Mittel ebenfalls gefallen. Hier muss ich jedoch sagen (deswegen auch der Stern Abzug), dass ich an manchen Stellen wirklich leichte Schwierigkeiten hatte, mich durch die Märchen zu kämpfen.
Fazit:
Mich hat Fredrik Backman mit seinem Märchen und auch seiner kleinen Hymne ans Anders-sein auf jeden Fall überzeugt. Er hat hier einen humorvollen Roman der etwas anderen Art abgeliefert, der vor allem durch seine ausnahmslos interessanten und toll herausgearbeiteten Charakterdarstellungen und Hintergrundgeschichten besticht. Ein wenig weniger Märchen hätte mir vielleicht besser gefallen, hat das Leseerlebnis für mich aber nur unwesentlich getrübt.
Rezensionen von stefanie.muehrwald@yahoo.de:
Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid Roman von Backman Fredrik
Die Oma konnte mich nicht überzeugen...
Ich bin mit nicht all zu großen Erwartungen an dieses Buch gegangen. Ich hatte vorher schon "Ein Mann namens Ove" gelesen und fand dieses Buch zwar toll fand, aber nicht so umwerfend wie fast alle anderen.
Wäre das Buch nach 50 Seiten zu Ende gewesen, hätte ich locker 5 Sterne verteilt.
Die ersten Seiten waren wirklich richtig toll, die Oma hat mich wirklich gut zum lachen gebracht, aber dann kippte die Stimmung im Buch. Mir ging das Ganze dann zu viel in Richtung Märchen, aber so unverständlich, dass ich nicht wirklich hinterher kam, da ich auch eher ein "Fantasy-Gegner" bin, konnten mich diese Stellen auch nicht wirklich gut unterhalten und ich habe eher abgeschalten.
Hier und da gab es dann trotzdem noch einige lustige und schöne Stellen im Buch, aber diese "Märchen-Szenen" gingen mir dann doch so ziemlich auf die Nerven und ich war ziemlich froh als ich das Buch dann endlich beendet hatte.
Die Oma hat mich dann doch nicht überzeugen können, wie ich nach den ersten Seiten gedacht habe, immerhin gibts trotzdem 2 Sterne von mir, da der Anfang wirklich richtig gut war und zwischendrin dennoch die eine oder andere gute Szene zum Vorschein kam.
Rezensionen von vielleser18:
Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid Roman von Backman Fredrik
Einfach anders
Elsa ist sieben, fast acht, und anders als andere Kinder. Nicht nur, dass sie alles auf Wikipedia nachliest und sehr reif und klug für ihr Alter ist, sie fällt auch auf und wird in der Schule gemobbt. Zum Glück hat sie aber ihre Oma. Die sie mit Geschichten ins Fast-Noch-Wach-Land Miamas entführt und öfters ausgefallene Aktionen mit Elsa unternimmt.
Doch dann wird Oma krank. Doch sie hat sich für Elsa etwas ganz besonderes ausgedacht und das hilft Elsa ihre Mitmenschen kennen zu lernen und sich ins Abenteuer Leben zu stürzen.
Fredrik Backman hat eine ganz besondere Geschichte erzählt, auf die man sich einlassen muss. Es ist eine Märchenadaption, eine Geschichte, in der Märchen vorkommen und bei der sich die Wirklichkeit mit den Märchen verwebt.Bücher, Geschichten und vor allem Omas Märchen - daraus besteht das Leben von Elsa. Da fühlt sie sich sicher und geborgen. Dennoch ist es das reale Leben, das Elsa bewältigen muss. Das Leben, dass daraus besteht, dass die Eltern sich getrennt haben, die Mutter ein zweites Kind erwartet, keiner so Recht für sie da ist, die Mitschüler sie mobben, eine Welt, in der Elsa keine gleichaltrigen Freunde hat - aber zum Glück hat sie ihre Oma. Und für ihre Oma ist Elsa das allerwichtigste. Doch Oma ist klug genug, sie weiß, dass das nicht aussreicht.
Anfangs muss man sich auf Elsa einlassen, Backman erzählt aus ihrer Sicht, wenn auch in der dritten Person und die Sätze sind einerseits kindlich und dennoch sehr weise. Ein Widerspruch ? Nein, es sind ganz besondere Sätze. Eine Geschichte, bei denen ein Renault den Namen Renault trägt, bei dem eine Oma nachts in den Zoo einbricht und der Schulleiter Elsa die Schuld am Mobbing gibt, weil sie doch so anders sei.
Es ist eine Geschichte, bei der nach und nach immer mehr Geheimnisse offenbart werden und bei denen bald klar wird, dass die besten Märchen das Leben selber schreibt.
Ein Buch, das Gefühle weckt, dass zeigt, dass hinter jeder Fassade eines Menschen mehr steckt, als wir ihnen äußerlich ansehen und dass es manchmal eines mutiges Mädchen bedarf um mehr zu erfahren.
Viele Gefühle, viele Weisheiten und viele Märchen - wer sich darauf einlassen kann, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.
Rezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger:
Der Fisch in der Streichholzschachtel von Martin Amanshauser
Aufeinandertreffen von Mensch und Zeit
Zwei verschiedene Jahrhunderte - zwei kulturelle Gesellschaften (die eine auf einem Kreuzfahrtschiff der Jetztzeit und die andere auf einem Piratenschiff des 18. Jahrhunderts), die unterschiedlicher nicht sein könnten: die Idee, diese genannten aufeinanderprallen zu lassen, machen das Buch nach einem schleppenden Start doch noch zu einem vergnüglichen Leseabenteuer.
Nach dem Aufeinandertreffen von Mensch und Zeit ist man oft mit einer unterhaltsamen Zweideutigkeit von Gesagtem konfrontiert. Letztendlich kurzweilig wird das Buch durch die vielen "Einzelgeschichten" begleitet von unterschiedlichen individuellen Eindrücken, Erlebnishintergründen und Charakteren der Personen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:
Der Fisch in der Streichholzschachtel von Martin Amanshauser
Eine außergewöhnliche Kreuzfahrt
Eine Karibik-Kreuzfahrt kann ziemlich langweilig sein. Wenn dann aber ein Piratenschiff aus einem längst vergangenen Jahrhundert in Sicht kommt, glaubt man, in einem falschen Film zu sein. Oder ist alles arrangiert? Denn schließlich ist Faschingdienstag und die Piraten spielen ihre Rolle sehr überzeugend.
Haarsträubende Situationen entstehen, als Gegenwart und Vergangenheit aufeinanderprallen.
Das Buch ist trotz Unterhaltsamkeit hin und wieder langatmig, besonders am Anfang macht sich das bemerkbar. Es fällt schwer, sich in den Roman hineinzulesen. Mit dem Orkan ändert sich das und die Geschichte beginnt immer mehr zu überraschen und man beginnt zu überlegen, wie die Geschichte wirklich zu interpretieren ist. Eine wirklich schlüssige bzw. halbwegs glaubwürdige Erklärung für die Geschehnisse, außerhalb der Zeitverschiebung, gibt es nicht.
Allerdings hätte es dem Roman gut getan, wenn die Geschehnisse etwas gestraffter erzählt worden wären. Aber andererseits hat auch eine Kreuzfahrt so seine Längen und in dem Fall ist man mit diesem Roman gut gerüstet.
Rezensionen von Badeamsel:
Lauras letzte Party von J. K. Johansson
Enttäuschender Trilogie-Auftakt
?Lauras letzte Party? ist der erste Teil einer Trilogie, die im finnischen Palokaski spielt. Geschrieben wurde die Trilogie von einer Gruppe von Autoren und Drehbuchschreibern für Film und TV unter dem Namen J.K. Johansson.
Darum geht?s:
Im finnischen Palokaski tritt Miia Pohjavirta ihren neuen Job als Sonderpädagogin am dortigen Gymnasium an.
Miia ging selbst einst dort auch zur Schule und hat die letzten Jahre bei der Polizei gearbeitet, als Spezialistin für Ermittlungen in sozialen Netzwerken. Wegen ihrer Internetsucht hat sie den Polizeijob allerdings an den Nagel gehängt. Am letzten Sommerferien-Wochenende, an dem die Schüler traditionell eine Strandparty feiern, verschwindet Laura, eine 16-jährige Schülerin, spurlos. Miia tut sich schwer, zu den Schülern Kontakt aufzubauen, da die alle der Meinung sind, dass Miia als Polizeispitzel eingeschleust wurde. Die Polizei ist jedoch der Meinung, dass Laura sich irgendwo versteckt hält und irgendwann wieder auftauchen wird. Lauras Eltern richten eine facebook-Seite ein, aber dort werden nur alle möglichen Theorien über Lauras Verschwinden gepostet, und unter anderem wird auch Miias Bruder Nikke, der als Schulpsychologe an der gleichen Schule arbeitet, beschuldigt, an Lauras Verschwinden beteiligt zu sein Dann erfährt man auch noch, dass vor 20 Jahren bereits eine Schülerin verschwunden ist. Diese Schülerin, deren Verschwinden nie geklärt wurde, ist die Schwester von Miia und Nikke. Miia beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.
Meine Meinung:
?Lauras letzte Party? ist ein Roman, der nur durchschnittlich ist. Meine Erwartungen waren aufgrund der Leseprobe höher als das, was tatsächlich dabei herausgekommen ist. Mit sämtlichen Charakteren des Buches konnte ich nicht warm werden, weder mit Miia noch mit ihren Freundinnen, die mir allesamt viel zu überzogen beschrieben waren. Mit keiner davon würde ich befreundet sein wollen. Die Handlung plätschert für mich so dahin, immer wieder wird ein weiteres Puzzlestück eingeworfen, das das Buch der Lösung näherbringt. Am Ende des Buches weiß man zwar, dass Laura tot ist. Was dahinter steckt, wird angedeutet, weiter geht es dann in Band 2 und 3. Für mich ziemlich unbefriedigend, zumal das Buch mit 267 Seiten auch nicht besonders dick ist. Meiner Meinung nach hätte man besser EIN Buch geschrieben, das alle diese Fälle beschreibt und löst.
Ich war von ?Lauras letzte Party? enttäuscht und vergebe 2 Sterne. Die Folgebände werde ich wohl nicht mehr lesen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:
Der Fisch in der Streichholzschachtel von Martin Amanshauser
Höchst amüsante Gesellschaftskritik
Martin Amanshauser gelingt es mit viel Sprachwitz, psychologischem Feingefühl und dem Aufbau von grandioser Situationskomik kräftig Kritik an unserer Lebensform zu üben. Die Idee, ein modernes Kreuzfahrtschiff auf ein Piratenschiff des 18. Jahrhunderts treffen zu lassen und aus 2 unterschiedlichen Ich-Positionen heraus, das Geschehen zu beschreiben, finde ich sehr gelungen.
Das Ende überrascht noch einmal und verstärkt die augenzwinkernde Selbstironie für unseren vorherrschenden Lebensstiel.
Rezensionen von Laszlo Zoltan:
Der Fisch in der Streichholzschachtel von Martin Amanshauser
Captain Sparrow trifft Woody Allen
In dieser Sience-fiction- Realsatire treffen zwei Welten aufeinander. Über lange Strecken scheint es aber, dass eine Glaswand diese zwei Welten trennt. Fred Dreher, ein in vielerlei Hinsicht unglücklicher Familienvater trifft auf einer Kreuzfahrt auf Piraten aus dem 18. Jahrhundert. Erst nach zwei Drittel des Textes geht die Glaswand wie ein Theatervorhang hoch und das Abenteuer beginnt .
Man glaubt Captain Sparrow trifft Woody Allen. Humorvolle Dialoge und Schilderungen lassen diesen doch am Anfang langatmigen Text am besten am Strand gut lesen.
Rezensionen von Arachnophobia:
Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid Roman von Backman Fredrik
Schwächer als Ove
Da ist es nun endlich, das zweite Buch von Fredrik Backman. Nachdem ich von ?Ein Mann namens Ove? schwer begeistert war, hummelte ich seit Monaten auf den Veröffentlichungstermin. Meine Erwartungen waren entsprechend hoch: Ich hoffte eigentlich wieder auf gleichsam schrullige, aber liebenswerte Charaktere, Humor und das eine oder andere aus dem Augenwinkel gedrückte Tränchen.
Zumindest das Cover ist in der Tradition des Vorgängerbuches gestaltet: Ein auffälliger Himmel, weiße Schrift und der von hinten abgebildete Protagonist. Wobei ich hier in der kleinen Vorschau immer erst gedacht habe, es würde sich um die Oma handeln, dabei ist es in Wirklichkeit Elsa.
Nun, Elsa? Elsa ist die Hauptperson und ? man kann es an dem Brief in ihrer Hand erahnen ? Überbringerin der Entschuldigungsbotschaften ihrer Oma. Die titelgebende Oma ist einfach großartig! Schrullig, etwas verrückt und steht ohne Wenn und Aber hinter ihrer Enkelin. Leider muss sie bereits früh in der Geschichte sterben und überträgt Elsa eine sehr wichtige Aufgabe: Oma möchte sich entschuldigen. Angefangen mit einem ersten Brief wird daraus quasi eine Schnitzeljagd, eine Schatzsuche für Elsa.
Mein Eindruck vom Buch ist eher zwiegespalten. Zum einen bin ich gut ins Buch reingekommen, wenn mich auch Ove bereits zu Beginn mehr fesseln konnte. Man lernt Elsa und vor allem ihre Oma gut kennen und besonders die Erlebnisse mit letzterer waren für mich äußerst lesenswert. Leider fiel nach dem ersten Drittel das Buch für meinen Geschmack doch langsam, aber stetig, ab. Die Märchen, die Elsa von ihrer Oma erzählt bekam, nahmen einen sehr großen Teil der Erzählung ein und auch wenn sie für die Geschichte selber von Bedeutung waren ? irgendwann haben sie mich leider doch etwas genervt.
Apropos ?genervt?, der Schreibstil ist gewissermaßen auf Elsa als erlebende Person zugeschnitten und diese ist nun einmal erst sieben Jahre (?Fast 8!?) alt, äußerst intelligent und daraus resultierend manchmal etwas altklug. Dies resultiert in einigen Wiederholungen und allgemein gewöhnungsbedürftigen Satzkonstruktionen, die im Verlauf des Buches einfach anstrengend wurden.
Weiterhin hatte ich das Gefühl, dass sich die Story im Kreis dreht. Es passiert irgendwann einfach nicht genug Neues, so dass die Lücken wieder mit Märchen aufgefüllt wurden und die Spannung merklich nachlässt. Der Schluss selbst passt zwar an sich zu jenen Märchen, fühlte sich für meinen Geschmack dennoch zu aufgesetzt an.
Insgesamt ist die ?Oma? keinesfalls ein schlechtes Buch; sie wurde den hohen Erwartungen, die ich hatte, aber leider nicht gerecht. Darüber konnten auch die zum Teil urkomischen und wundervollen Sprüche und Situationen und die Tatsache, dass es sich insgesamt leicht lesen lässt, nicht viel ändern. Dafür letztendlich gute drei Sterne.




