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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

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Zwei ganz besondere Freunde von Aline Portman

Manchmal ist auch das alltägliche besonders

Auf dem Cover sehen wir den kleinen rothaarigen Jungen mit der großen runden Brille, der seine Buch in der Mähne eines Löwen liegend liest.
Dieser Junge wünscht sich, wie so viele Kinder ein Haustier, aber es soll schon ein ganz besonderes sein. Da denkt er zuerst an einen Wal, und wir sehen Theo mit dem Wal an der Leine spazieren gehen.

Dann kommen ihm doch berechtigte Zweifel und es ist schon witzig, die Bilder anzuschauen. Als nächstes wählt er einen Bären, aber das scheitert an am Winterschlaf des Tieres. Als nächste kommt ein Löwe in Frage,
Dann lernen wir Oskar, den Hund, kennen. Er wollte kein gewöhnliches Herrchen. So erträumt er sich einen Wikinger oder eine Königin. Werden die beiden zusammenkommen?
Die Illustrationen sind sehr minimiert, auch farblich sehr eingeschränkt und zeigen trotzdem sehr genau, was uns der kurze Text beschreibt.
Für mich ein Buch, dass Potenzial zu einem Klassiker hat.

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Zwei ganz besondere Freunde

Rezensionen von ekiam:

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Karneval im Hühnerstall von Kerstin Hau

Faschingsspaß im Hühnerstall

Die Hühner schmeißen eine Faschingsparty im Hühnerstall, und alle sind eingeladen. Außer dem Fuchs. Doch der lässt sich davon nicht abhalten. Schließlich hat er großen Hunger und verkleidet sich als Huhn, das sich als Fuchs verkleidet hat.

Niemand erkennt ihn, und bei Eierkuchen, Heuballenspringen, Karaoke und Ententanz vergisst er seinen ursprünglichen Plan.

Am Ende geht er nach Hause, ohne auch nur ein Huhn gefressen zu haben. Zum Glück feiern die Kaninchen bald einen Maskenball...

Die humorvolle Geschichte macht gute Laune und zeigt, wie wichtig Freundschaft, Zusammengehörigkeitsgefühl und gemeinsamer Spaß sind. Die farbenfrohen Illustrationen unterstreichen diese Botschaften und verbreiten ausgelassene Karnevalsstimmung.

Die Texte sind altersgerecht und eignen sich wunderbar zum Vorlesen.

Insgesamt ist es ein wunderbares Buch für die Faschingszeit.

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Karneval im Hühnerstall

Rezensionen von vianne:

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Tale of Sun and Night 1: Tale of Sun and Night von Magdalena Gammel

Eine Welt voller Träume, Magie und Schatten

Tale of Sun and Night von Magdalena Gammel entführt in eine magische Welt, in der Träume, Magie, Dunkelheit und Licht fest miteinander verwoben sind.

Ich habe noch nie zuvor etwas Ähnliches gelesen was das Magiesystem oder das Worlbuilding betrifft.

Die Welt erinnert ein wenig an die Geschichten aus 1001 Nacht, etwas orientalisch angehaucht.

Es gibt Wüsten in denen man sich vor Illusionen in Acht nehmen muss, heimtückische Wälder in denen man sich vor Schlafwandlern und deren sanfter Zunge hüten muss und weitaus gefährlichere Wesen wie die Sandmänner.
Die magischen Figuren und Elemente haben mir total gut gefallen und im Laufe der Geschichte hat man immer mehr Orte und mehr von der Welt kennengelernt.

Das Magiesystem finde ich auch total einzigartig und es hat mir sehr gut gefallen. Sogenannte Deliziaden können aus Traumstaub, der einem über den Tag aber auch nur begrenzt zur Verfügung steht, Mandalas weben. Die Mandalas können Waffen erschaffen, Materie ändern, heilen und noch vieles mehr.
Die Autorin hat diese Art von Magie wirken immer wunderschön und bildhaft dargestellt.
Generell fand ich den Erzählstil unglaublich bildhaft wodurch man immer wieder in diese Welt der Träume gefallen ist.

In der Geschichte begleiten wir Lio, die zunächst als Auftragsmörderin und Sklavin eines Sklavenhändlers festgehalten wird. Schnell wird klar, dass Lio viele Geheimnisse birgt, die einem als Leser lange verborgen bleiben, denn Lio erinnert sich nur noch an ihre letzten 5 Jahre in der Sklavengefangenschaft.
Als sie schließlich von Izan, einem mächtigen und charmanten Deliziaden, gekauft wird, beginnt eine Reise, auf der Lio ihrer Vergangenheit immer näher kommt. Allmählich werden die Rätsel gelöst.
Dennoch bleiben am Ende einige Fragen offen.

Ich gebe dem Buch 4/5 ⭐️, da sich die ganze Geschichte leider etwas gezogen hat. Besonders in der Mitte hat mir ein wenig die Spannung gefehlt, die letzten 150 Seiten wurden dann aber nochmal so spannend, dass ich die Reihe wahrscheinlich weiter lesen werde.

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Tale of Sun and Night 1: Tale of Sun and Night

Rezensionen von Vobabooks:

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Das gute Leben von Nadine Schneider

Eine melancholische Familiengeschichte

„Das gute Leben“ ist ein Roman von Nadine Schneider. Christina reist nach dem Tod ihrer Großmutter Anni in deren Haus in der Nähe von Nürnberg und blickt zurück auf gemeinsame Erinnerungen und ihre Familiengeschichte. Anni ist damals aus Rumänien nach Deutschland geflohen, hat begeistert beim Quelle-Versand gearbeitet und Christina ist bei ihr groß geworden.

3.5 ⭐️ Eine melancholische Familiengeschichte mit einem Familienklima voller Wunden. Aus thematischer und literarischer Sicht fand ich das Buch interessant - den „Unterhaltungsfaktor“ beim Lesen fand ich persönlich jedoch recht niedrig - also vermutlich eher für Lesende passend, die diese Kombi mögen. Ich persönlich hätte mir mehr Ereignisse auf der Handlungsebene und Lebendigkeit gewünscht. Die Atmosphäre habe ich als eher nachdenklich, sehnsuchtsvoll und mitunter traurig empfunden. Die Charaktere sind facettenreich und nicht immer angenehm. Der Sprachstil ist dabei eher direkt, eindrücklich und einfach gehalten. Es wird sowohl aus Christinas, als auch aus Annis Perspektive erzählt.

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Das gute Leben

Rezensionen von Daggy:

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Hundertsiebenundachtzig Tage von Ludovic Lecomte

Höhlensyndrom

Ganz in sich versunken, den Blick nach unter gerichtet, sehen wir den gezeichneten Jungen auf dem Cover.
„Höhlensyndrom“ nennt sich der Zustand, in dem er sich seit 187 Tagen befindet. Sein Zeit in den nächsten Stunden ist es das Haus zu verlassen und einen Brief an eine Freundin einzuwerfen. Nachdem der Schüler plötzlich nicht mehr die Wohnung verlassen konnte, igelt er sich zu Hause ein.

Seine Therapeutin hat sich darauf eingelassen ihn telefonisch zu unterstützen. Zu Freunden und Familie hat er den Kontakt verloren, während seine hilflosen Eltern versuchen ihn zu unterstützen.
Die Geschichte wird aus der Sichte des Jungen geschrieben und die Buchstaben passen sich mit der Groß- und Kleineschreibung dem Gemütszustandes des Jungen an. Auch die Zeichensetzung fehlt manchmal völlig. Das Buch hat nur etwas über 100 Seiten und im Text gibt es große Freiräume und SMS-Texte. Es ist also schnell zu lesen, aber trotzdem könnte ich die Empfindungen sehr gut nachvollziehen. Ich würde meinen, der Text geht unter die Haut und hinterlässt einen Nachgeschmack der Ängste, die der Protagonist durchleidet.

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Hundertsiebenundachtzig Tage

Rezensionen von Daggy:

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Wenn es Licht wird im Wald von Kaisa Happonen; Anne Vasko

Poesie in Wort und Bild

Auf dem Cover sind alle Tiere abgebildet, auf die wir im Laufe der Geschichten treffen werden. Ganz unten der kleine Bär Brumm und sein Freund.
In der ganz kurzen Auftaktgeschichte fragt der Feuerfalter Brumm, was man „Im Licht des Waldes sehen kann“. Und natürlich kann man den Feuerfalter sehen, der ist ganz groß und rot auf der nächsten Doppelseite zu bewundern.

Brumm kann nicht mit seinem Freund toben und den Baum hinaufklettern, weil er überlegt, wie die Nacht anfängt. Sein Freund zeigt es ihm und so gibt es drei Doppelseiten ohne Text, auf denen sich der Wald immer dunkler färbt. Dazu passt, dass der Schildrohrsänger ständig singt und nur eine Pause macht, „wenn der Abend zur Nacht wird.“
Die poetischen Geschichten sind zart und mit wenigen Worten erzählt, dennoch beinhalte sie wichtige Aussagen. Aber ganz besonders schön sind die Illustrationen, die großformatig und trotz der deckenden Farben durchscheinend wirken. Sie erinnern mich an japanische Kunst, aber ich bin da keine Expertin.
Ich kann nur bestätigen, dass ich nach der Lektüre sanft eingeschlafen bin.

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Wenn es Licht wird im Wald

Rezensionen von rainbowly:

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Les Bouttiers - Wir sind jetzt von Antonia Wesseling

Modeimperium

Inhalt

Elodie kehrt nach Jahren zurück nach Paris, zu ihrer Familie und deren Modeimperium. Dort wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und das wirbelt viele tief vergrabene Gefühle auf. Aber auch ein neuer Mann bringt zusätzliches Chaos in ihr Leben.



Sprache

Gleich die ersten Szenen haben mich total gepackt.

Ich mag den Schreibstil und die Art wie Antonia Wesseling ihre Geschichte erzählt.

Auch gemeinsam mit Elodie in Paris anzukommen und ihre Familie zu treffen hat mir großen Spaß gemacht. Das Thema rund um das Modeimperium war gut mit eingebunden und hat so für eine perfekte Stimmung gesorgt.

Wir lesen die Geschichte außer aus Elodies auch noch aus der Sicht von Gabriel, Elodies Cousin, und Adam, Sohn des größten Konkurrenten ihrer Familie. Das hat dazu geführt, dass ich mich in alle Personen gut hineinversetzen konnte und so ein stimmiges Gesamtbild entstanden ist.

Es gab auch ein paar spicey Szenen. Die brauche ich nicht, aber sie waren nicht zu ausschweifend, so dass sie leicht zu überfliegen waren.

Durch die Vergangenheit, die Modewelt und ein geschickt eingefädeltes Liebesdreieck enthält die Geschichte reichlich Konfliktpotenzial, so dass es nie langweilig wurde und ich ständig weiterlesen wollte.



Fazit

Eine spannende Liebesgeschichte verknüpft mit einem tollen Setting und Familiengeheimnissen.

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Les Bouttiers - Wir sind jetzt

Rezensionen von Daggy:

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Die verborgenen Bilder von Maja Ilisch

Aufrüttelnd und wichtig zu lesen

Frieke hat eine unbändige Wut, denn ihr Leben hat sich, nachdem ihr Vater sich in einen Mann verliebt hat, im Schlechten verändert. Sie muss mit ihrer älteren Schwester und ihrer Mutter in ein Mietshaus, in eine Wohnung ziehen. Das einzig tröstliche sind Zeichnungen, die ein Mädchen vor langer Zeit auf die Wand ihres Zimmer hinterlassen hat.

Wenn Frieke ihre Hände auf die Zeichnungen legt, reit in das Jahr 1928 zurück und dort trifft sie auf Ilsabeth. Sie ist wie Frieke 12 Jahre alt und wohnt mit ihrer großen Familie in der Wohnung, die Friekes Mutter gemietet hat. Ilsabeth hat die Gesichter auf die nackte Wand gemalt und eine der Figuren ist eine Schauspielerin. So kommt es, dass beide gemeinsam in einen Stummfilm gehen. Begleitet werden sie von Ilsabeths großem Bruder, der schon studiert. Frieke ist entsetzt, als sie beim Kaffeetrinken von seiner Judenhetze hört. Doch kann sie etwas ausrichten? Sie soll ja nicht in den Lauf der Geschichte eingreifen.
Mit Entsetzen muss Frieke feststellen, dass sie sich einige der Ansichten aus der Zeit als Hitler schon ein Thema war, angeeignet hat. Erst als ein schreckliche Tat, die ihren Vater ins Krankenhaus bringt, rüttelt sie auf.
Faszinierend wie die Autorin es mit dieser Zeitreise schafft, uns die Zeit der 1920er Jahre lebhaft näher zu bringen. Wir lernen mit Frieke diese nette Großfamilie kennen und erleben, wie sie von Hitlers Ideen überzeugt sind. Aus dem Rückblick sehen wir die Gefahr, aber wir sollten auch die heutige Gefahr erkennen und nicht genau wie die Familie Vossen blind Versprechungen glauben. So ist der Abschluss des Buches mit der Teilnahme an einer Demo gegen Rechts ein hoffnungsvoller Abschuss des Buches. Unbedingt lesen!

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Die verborgenen Bilder

Rezensionen von Anno:

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Kringel will Meer von Henrike Wilson

Ein Buch zum Liebhaben

Och, ist das süß. Ein Schweinchen geht auf Reisen und möchte ans Meer! Es verabschiedet sich von allen anderen Tieren auf seinem Hof und macht sich allein auf, immer seinen Traum vor Augen, und schafft es dann tatsächlich. Aber was dann geschah, hat uns dahinschmelzen lassen…

Das Buch ist wirklich toll- für jung und alt.

Selbst meine Tochter, die eigentlich schon lange dem Alter schon entwachsen ist, beschäftigt sich noch gern mit dem Buch und liest es sogar freiwillig dem Zwerg vor. Vielleicht liegt es an den wunderschönen Bildern darin, am dem süßen Schweinchen und der Möwe, die für uns eine besondere Bedeutung hat. Vielleicht auch an der, wie bereits erwähnten, herzerwärmend Handlung. Oder eben an allem zusammen. Ein Buch zum Liebhaben ist es, das ist sicher.

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Kringel will Meer

Rezensionen von Anno:

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Steine! von Stepha Quitterer; Lina Seybold

Ab jetzt steinverliebt!

Steine sind doch langweilig! Was können Steine denn überhaupt? Die liegen doch nur rum. Mitnichten! Dieses Buch zeigt dir, dass diese uralten Gebilde (und ein nicht so altes) ganz schön spannend sein können. Hast du dir denn jemals die Frage gestellt wie sie entstanden sind? Oder welche Eigenschaften sie haben? Hier trifft man auf solche Geschichten.

Geschichten, die nicht nur hervorragend recherchiert zu sein scheinen, sondern auch mit viel Wortwitz interessant gestaltet sind. Und plötzlich streiten hier Ozeane, brechen Erdkrusten auf und schäumt Lava vor Begeisterung ein Bubberdiduuu! Manchmal stinkt‘s, manchmal wird’s bunt oder giftig, mineralisch glitzernd oder außerirdisch. Aber immer wird dabei aus einem schnöde scheinenden Stein etwas ganz besonderes! Nie hab ich ein Buch wie dieses vorgelesen und keines hat uns auf so einzigartige Weise die Welt der Steine näher gebracht.

Dieses Buch ist nicht nur für bekennende Steineliebhaber oder welche, die es noch werden wollen, toll, sondern auch für jeden und jede, die mehr über die Vorgänge in unserem Planeten erfahren wollen. Lest es! Lest und staunt und lasst euch genauso begeistern wie wir!

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Steine!