Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Anno:
Kringel will Meer von Henrike Wilson
Ein Buch zum Liebhaben
Och, ist das süß. Ein Schweinchen geht auf Reisen und möchte ans Meer! Es verabschiedet sich von allen anderen Tieren auf seinem Hof und macht sich allein auf, immer seinen Traum vor Augen, und schafft es dann tatsächlich. Aber was dann geschah, hat uns dahinschmelzen lassen…
Das Buch ist wirklich toll- für jung und alt.
Selbst meine Tochter, die eigentlich schon lange dem Alter schon entwachsen ist, beschäftigt sich noch gern mit dem Buch und liest es sogar freiwillig dem Zwerg vor. Vielleicht liegt es an den wunderschönen Bildern darin, am dem süßen Schweinchen und der Möwe, die für uns eine besondere Bedeutung hat. Vielleicht auch an der, wie bereits erwähnten, herzerwärmend Handlung. Oder eben an allem zusammen. Ein Buch zum Liebhaben ist es, das ist sicher.
Rezensionen von Anno:
Steine! von Stepha Quitterer; Lina Seybold
Ab jetzt steinverliebt!
Steine sind doch langweilig! Was können Steine denn überhaupt? Die liegen doch nur rum. Mitnichten! Dieses Buch zeigt dir, dass diese uralten Gebilde (und ein nicht so altes) ganz schön spannend sein können. Hast du dir denn jemals die Frage gestellt wie sie entstanden sind? Oder welche Eigenschaften sie haben? Hier trifft man auf solche Geschichten.
Geschichten, die nicht nur hervorragend recherchiert zu sein scheinen, sondern auch mit viel Wortwitz interessant gestaltet sind. Und plötzlich streiten hier Ozeane, brechen Erdkrusten auf und schäumt Lava vor Begeisterung ein Bubberdiduuu! Manchmal stinkt‘s, manchmal wird’s bunt oder giftig, mineralisch glitzernd oder außerirdisch. Aber immer wird dabei aus einem schnöde scheinenden Stein etwas ganz besonderes! Nie hab ich ein Buch wie dieses vorgelesen und keines hat uns auf so einzigartige Weise die Welt der Steine näher gebracht.
Dieses Buch ist nicht nur für bekennende Steineliebhaber oder welche, die es noch werden wollen, toll, sondern auch für jeden und jede, die mehr über die Vorgänge in unserem Planeten erfahren wollen. Lest es! Lest und staunt und lasst euch genauso begeistern wie wir!
Rezensionen von Amena25:
Böser, böser Wolf von Alexandra Benedict
Lässt mich ratlos zurück
Ein Serienmörder, der sich selbst als ,,Wolf“ inszeniert, entführt die gefeierte Krimiautorin Katie in eine Art Turmverlies. Dort soll sie moderne Märchen schreiben, in denen Menschen auf grausame Art und Weise schreiben, Nur so kann sie ihren eigenen Tod verhindern oder zumindest hinausschieben.
Was passiert, wenn sie sich weigert, erlebt sie hautnah bei ihrer Kerkernachbarin mit. Also schreibt Katie, und der Wolf setzt ihre Geschichten in die Tat um. Katie versucht verzweifelt, Hinweise für die Polizei in die Geschichten einzubauen. Mit den Ermittlungen wird Detective Inspector Lyla Rondell betraut. Bald muss diese erkennen, dass die Fälle mit dem Verschwinden ihrer besten Freundin Allison vor fünfundzwanzig Jahren zusammenhängen – und dass sie selbst Teil des Plans ist.
Das klingt alles nach einer guten und originellen Idee: moderne Morde nach Art der Gebrüder Grimm. Leider wird die Handlung zunehmend verworren und unübersichtlich. Anstelle eines Thrillers wurde es zunehmende Fantasy. Ich fühlte mich überhaupt nicht mehr unterhalten und habe nur aus Pflichtgefühl zu Ende gelesen. Was will die Autorin uns sagen? Das ganze Buch lässt mich ziemlich ratlos zurück. Punkten kann da immerhin noch das schöne Cover.
Rezensionen von Frechdachs:
Gemüsepower von Lucia Schauerhammer
Viel Licht und Schatten im neuen Kosmos-Ratgeberbuch zum Thema "Market Garden"
Der neue Kosmos-Gartenratgeber "Gemüsepower" folgt stringent dem neuen "Insta-Design" und ist vor allem üppig und reich bebildert.
DIe Autorin Schauerhammer selbst, wie auch ihren Instakanal kannte ich vor diesem Ratgeberbuch noch nicht.
Was mich ganz besonders ansprach war das Versprechen, aus minimaler Garten- bzw.
Anbaufläche die maximale Ernte rauszuholen.
Kann quasi das versprochene Minimax-Prinzip im Garten dann überhaupt funktionieren?
Thematisch ist der Ratgeber nach den vier Garten-Jahreszeiten gegliedert und dort werden die jeweils wichtigsten Schritte dann näher erläutert. Ergänzt um Tabellen mit einem Erntekalender, Mischkulturen, kurze eingestreute Steckbriefe zu Beikräutern, Anbau- und Sortentipps zu bestimmten Gemüsesorten findet man hier ein richtiges Sammelsurium an praktischen Tipps und Rezepten zur Ernte-Verwertung.
Bereits bei der Einleitung im Buch bin ich dann persönlich etwas ins Grübeln gekommen, als ich las, dass Lucia einen sogenannten Dorfgarten, bestehend aus drei Gärten mit mehr als 4.500 Quadratmetern bewirtschaftet. Dem kann ich persönlich dann leider nur eine sehr viel kleinere Anbaufläche entgegen setzen. Aber davon sollte man sich vielleicht auch nicht zu sehr irritieren lassen.
Der Ratgeber selbst wirkt auf mich zwar in der Themenbreite echt ausgewogen, auch durch das integrierte Jahreszeitenkonzept. Allein die Thementiefe macht mich als Hobbygärtner dann doch etwas stutzig. Viele Themen werden leider quasi eher im Akkord nur kurz angerissen. Hier hätte ich mir sehr viel mehr Tiefe gewünscht, damit das Wissen auch bei mir richtig wurzeln kann.
Um einen ersten sehr groben Überblick zu bekommen, mag das Buch vielleicht noch ausreichend sein. Um Themen allerdings zu vertiefen reicht es mir persönlich leider nicht mehr aus. Dafür ist aus meiner persönlichen Sicht dann nochmals vertiefende Literatur notwendig.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Schattenmädchen von Frida Skybäck
Ein absolutes Highlight !
Ich habe die ersten beiden Bände von Frida Skybäck um Frederika Storm verschlungen und war restlos begeistert; also ganz klar, dass ich ziemlich gespannt auf „Schattenmädchen“ war.
Der Einstieg in das Buch gelingt gewohnt leicht, Frida Skybäck hat einen wunderbar leichten Schreibstil und versteht es, den Leser/die Leserin direkt mit in die Geschichte zu ziehen.
Die Figuren, allen voran natürlich Kommissarin Frederika Storm und ihr Kollege Henry Calmen sind das perfekte Ermittler-Duo. Authentisch und klar beschrieben, entwickeln sich die Charaktere über die Bücher hinweg und Frida Skybäck lässt uns ganz unterschwellig an den Stimmungen teilhaben, die zwischen Frederika und Henry schwingen.
Dieser Fall hat es wirklich in sich : die Studentin Isabell verschwindet von einer Party und während Frederika und Henry ermitteln, tauchen Parallelen zu einem vermeintlich abgeschlossenen Fall auf – ist dieser wirklich abgeschlossen ?
Sehr stimmungsreich und an Spannung kaum zu überbieten, nimmt uns Frida Skybäck wieder mit nach Lund und lässt das Leserherz höher schlagen : wer Spannung, düstere Atmosphäre und eine spannende Ermittlung sucht, der wird hier absolut fündig.
Dass das Buch von wahren Begebenheiten inspiriert wurde, macht das Buch nur noch spannender – eine absolute Leseempfehlung von mir für diesen Pageturner !
Rezensionen von clematis:
Das Signal von Ursula Poznanski
Perfektionisten
Adam ist ein Perfektionist, ein Ästhet, er würde nicht einmal Äpfel ohne Stängel in die Obstschale legen. Wie wird er dann damit umgehen, dass seine bislang umwerfend aussehende Frau nach einem Unfall nur mehr ein Bein hat? Viola merkt bald, dass die Liebe schnell abkühlt, aber auch sie ist eine Perfektionistin.
Bald erkennt sie, dass im eigenen Haus nicht mehr alles stimmt.
Auf spannende Weise lässt Ursula Poznanski ihre Hauptfigur Viola in der Ich-Form erzählen, wodurch ihre Gedanken und Gefühle zu ihrer neuen Situation bestens erlebbar werden, dass die anderen Figuren nur aus ihrem Blickwinkel betrachtet werden, stört keineswegs. Im Gegenteil, so steigert sich die Phantasie Violas zu allerlei möglichen und unmöglichen Überlegungen und führt auch den Leser auf so manchen Irrweg. Gut recherchierte Details zu Amputationen, Prothesen und Phantomschmerzen fließen geschickt ins Geschehen ein ohne jedoch aufdringlich oder gar abstoßend zu wirken, die technischen Raffinessen diverser Kleingeräte und Violas trickreiche Vorgehensweise sorgen für weitgehende Kurzweil. Lediglich das immer wieder angedeutete Geheimnis und die daraus resultierenden Folgen finde ich nicht richtig überzeugend. Dennoch punktet die Autorin auch diesmal wieder mit ihrem flotten Schreibstil, inhaltlich fügen sich die psychologischen Betrachtungen der einzelnen Themenbereiche gut in die vorherrschende Atmosphäre im abgelegenen Haus ein.
Kurzum, wer weniger Blut und Nervenkitzel sucht als vielmehr Stimmung und Überlegungen einer einzelnen Figur, der wird hier erfüllende Lesestunden finden.
Rezensionen von DoraLupin:
Mathilde und Marie,2 Audio-CD, 2 MP3 von Torsten Woywod
Entschleunigung im Bücherdorf Redu
Hörbuchrezension:
In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist.
Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr. Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt und zu einer Reise mit unbekanntem Ziel aufbricht, ahnt sie nicht, dass sie bald an diesem bemerkenswerten Ort ankommen wird. Im Zug begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag und somit auch Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt. Mit jedem Tag fühlt sich Marie in Redu wohler. Hier lernt sie nicht nur neue Seiten des Lebens, sondern auch sich selbst kennen. Und sie trifft auf eine ganz besondere Gemeinschaft.
Ich bin sehr schnell in das Hörbuch reingekommen, denn der Schreibstil ist leicht und schnörkellos, so kann man sich gut auf die Geschichte konzentrieren. Dennoch muss man auch sagen, dass der Autor einen Hang hat die Geschichte sehr ausschweifend zu erzählen und gerade den ersten Teil der Geschichte, indem man auch kaum etwas von Mathilde erfährt, hätte doch in meinen Augen etwas gekürzt werden dürfen. Der Autor hat es geschafft eine Geschichte über Entschleunigung zu schreiben, weg von Handy und Stress, hin zu Natur, Büchern und selbstgemachtem Essen. Das Bücherdorf Redu wird auch sehr bildhaft und lebendig beschrieben und man merkt dem Autor seine Liebe zu diesem Ort an. Die Geschichte zwischen Marie und Mathilde, die eigentlich erst richtig in der zweiten Hälfte beginnt, konnte mich berühren, auch wenn alles ein bisschen an eine märchenhafte Erzählung erinnert und auch zum Ende hin ein wenig zu kitschig wird, aber das ist ja immer auch Geschmackssache. Insgesamt habe ich der Geschichte gerne gelauscht und finde es toll, dass es das Bücherdorf Redu auch tatsächlich gibt, wie der Autor im Nachwort kurz erklärt. Dadurch das die Geschichte für meinen Geschmack ein wenig zu ausschweifend erzählt wurde, erhält das Hörbuch 3,5 Sterne.
Die Sprecherin hat gut zur Geschichte gepasst und hat diese schön vorgelesen. Ein Hörbuch das selbst ein wenig entschleunigt.
Rezensionen von DoraLupin:
Morgensonnenglück von Petra Schier
Unterhaltsame Geschichte
Als Holly Flowers' Großvater erkrankt, will er das Familiengut inmitten der Vulkaneifel an seine drei Enkelinnen überschreiben. Doch die Frauen haben völlig verschiedene Leben, und Holly hat Angst, das Gut könnte verkauft werden. Um das Vermächtnis ihres Großvaters zu retten, bringt sie ihre zerstrittene Familie an einen Tisch.
Lang gehütete Geheimnisse kommen ans Licht, und Hollys Leben steht plötzlich kopf. Dass ihre heimliche Jugendliebe Raik sich als Rechtsberater ihres Onkels um die Angelegenheiten des Gutes kümmert, bringt noch mehr Chaos in ihre Gefühle, erst recht, als prickelnde Leidenschaft zwischen ihnen aufflammt.
Ich habe sehr gut ins Buch reingefunden, denn der Schreibstil ist schön fluffig und nahbar zu lesen. Auch die Beschreibungen der Natur und der Personen sind gelungen und authentisch, so kann man sich als Leser alles sehr gut vorstellen. Ich würde das Buch schon als Wohlfühlroman beschreiben, auch wenn die Themen darin durchaus auch mit Tiefgang verbunden sind und der Geschichte eine tolle, realistische Ausstrahlung geben. Die meisten Personen im Buch finde ich sympathisch, auch wenn es natürlich auch immer die geben muss, die man nicht so mag. Mit den Protagonisten konnte ich aber immer gut mitfiebern und mich auch gut identifizieren.
Alles in allem eine sehr gelungene Geschichte, in wunderschöner Umgebung und mit sympathischen Protagonisten, auf jeden Fall empfehlenswert.
Rezensionen von BarbaraM:
Fritzi Furchtlos von Katja Reider
Kleine Heldin, große Wirkung
Das Bilderbuch „Fritzi Furchtlos – Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen“ von Katja Reider und Thorsten Saleina hat uns supergut gefallen, und wir haben Fritzi sofort ins Herz geschlossen. Sie ist eine wunderbare kleine Hauptfigur, mit der man sich schnell verbunden fühlt.
Besonders begeistert haben uns die wunderschönen Illustrationen.
Alle Figuren sind mit so viel Liebe zum Detail gezeichnet, und vor allem die unterschiedlichen Mimiken sind super gelungen. Man kann die Gefühle der Charaktere direkt in ihren Gesichtern ablesen, was die Geschichte gleich lebendiger macht.
Auch die Botschaft des Buches wird sehr einfühlsam und kindgerecht vermittelt. Wir haben uns sehr mit Fritzi gefreut, dass sie durch Fiete doch noch gelernt hat, sich zu fürchten. Es ist schön zu sehen, wie Gefühle durch andere Menschen sichtbar werden und wie wir uns manchmal erst durch sie unserer eigenen Emotionen bewusst werden. Genau das macht diese Geschichte so besonders.
Die Idee mit dem Angstausschlag fanden wir superlustig. Diese Szene hat bei uns für ein dickes Grinsen im Gesicht gesorgt. Humor und Tiefgang sind hier wunderbar miteinander verbunden, ohne dass es zu schwer oder belehrend wirkt.
Für uns ist dieses Buch ein ganz wundervolles Bilderbuch mit einer wichtigen Botschaft über Gefühle, Freundschaft und gegenseitige Unterstützung. Es regt zum Nachdenken an, lädt zum gemeinsamen Gespräch ein und macht dabei einfach richtig viel Spaß. Ein echtes Herzensbuch!
Rezensionen von A:
Zwischen-Leben von Dieter Eigler
Kopernikanische Wende der Theologie
Das Buch kommt ganz bescheiden und unscheinbar zu einer wahrhaft kopernikanischen Wende der Theologie und des Gottesbildes: statt weit weg und unerreichbar wird Gott hier zärtlich, nah und zugänglich.
En passant lösen sie theologische Nüsse wie (1) Theodizee oder (2) Trinität als (1) irrelevant oder (2) schlicht nachvollziehbar, etc.
Ein Must-Read für alle theologisch Interessierten!











