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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anno:

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Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking

Diese eine Tür

Ein bisschen erinnern mich die Türen aus diesem Buch an Kerstin Giers „Silber“ und doch ist die Stimmung und auch die Erzählweise und Funktion der Türen eine andere. Durch sie kommt man mit dem eigenen selbst in Kontakt und verarbeitet, durch die in ihnen wohnenden Träume, Geschehenes nach und nach.

Eine schöne Vorstellung! Doch Amanda trifft eines Tages auf eine Tür, die sich nicht öffnen lässt; und auf Menschen, die ihr mit der Zeit und der Hilfe der Bibliothek ans Herz wachsen werden.
Dieses Buch erzählt aber nicht allein aus Amandas Sicht, es wechselt die Perspektiven und erzählt manche Passagen sogar doppelt um ausführlicher in die Empfindungen der einzelnen Beteiligten einzugehen. Die Träume selbst entpuppten sich dabei als längst nicht so phantastisch, wie ich es erst annahm. Doch auch diese ruhige und etwas melancholische Stimmung hat es in sich.
Ich habe mich unwillkürlich dem Tempo angepasst und dieses Buch mit bedacht, aber auch mit großem Interesse gelesen. Ich fand es toll mitzuerleben, wie Amanda die Geheimnisse der Bibliothek kennenlernt auf Robert, Henry und auch Xiao Mei triff, und diese sie auf ihrem Weg begleiten. Bis, ja bis, sich irgendwann auch die verschlossene Tür öffnet und das was sich dahinter verbarg mich zu Tränen rührte.

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Ms Atkins und die Bibliothek der Träume

Rezensionen von Lerchie:

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Schascha und der Buchspazierer von Carsten Henn

Ein schönes Kinderbuch

Schascha ist neun Jahre alt und liebt Bücher und das Lesen. Sie begewgnet dem Buchhändler Carl Kollhoff, der Bücher z den Kunden bringt. Eines Tages fängt sie an ihn zu begleiten und wird Teil seiner Mission. Sie bringen Geschichten und Hoffnung zu anderen, bis Schascha zeigen muss, wie viel Mut und Kraft in ihr und den Büchern steckt.

Meine Meinung
Das Buch ist ein Kinderbuch, das sich dementsprechend gut lesen ließ. Es ist kindgerecht geschrieben und trotzdem spannend. Unklarheiten im Text gab es keine, so dass mein Lesefluss nicht gestört wurde. Schascha beobachtet vom Fenster der väterlichen Wohnung aus Carl Kolhoff, wie er immer wieder aus der gegenüberliegenden Buchhandlung kommt, mit einem Rucksack voll Büchern. Eines Tages fasst sie sich ein Herz und geht zu ihm um ihn zu begleiten. Erst nach vielen Bitten und Betteln erlaubt er es ihr und die beiden schließen Freundschaft miteinander. Doch dann erfährt ihr Vater davon und macht ein Mordstheater. Was natürlich durchaus verständlich ist, allerdings fand ich, dass er mit dem Mann hätte reden sollen, bevor er ihn verurteilt. Denn genau das hat er getan, auch wenn es so nicht wortwörtlich im Buch steht. Wir lesen, was Schascha mit dem Buchspazierer, wie sie Kolhoff genannt hat, alles erlebt. Es ist ein schönes Buch für Kinder, gut für sie zu lesen und irgendwie auch lehrreich. Ich empfehle es gerne weiter, denn mir hat es gefallen, ja hat mich sogar gefesselt und auch gut unterhalten. Ich mag solche Bücher sehr gerne. Fünf Sterne.

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Schascha und der Buchspazierer

Rezensionen von Lerchie:

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Cats Tagebuch - Lass die Ratte aus dem Sack! von Franziska Höllbacher

Der Bestienjäger

Eine witzige Geschichte im Comicstil als Tagebuch aus des Katers Sicht.
Eines Tages wird Knutbert und in der Nachbarschaft von einem Biest gesprochen. Es versetzt alle in Angst und Schrecken. Da wird Knutbert verdächtigt und das kann er ja nicht auf sich sitzen lassen, denn die haben deswegen von einem Tierheim gesprochen und dahin will er absolut nicht.

So bleibt ihm nich5ts anderes übrig als die Bestie zu finden. Und er wird als Superheld zurückkehren.

Meine Meinung
Leider habe ich mal wieder zu spät bemerkt, dass dieses Buch PDF-Format hat. auf dem Tolino ließ sich die Schrift6, die superklein war, kaum vergrößern ohne Verluste an den Seiten. Dauernd hin und herschieben dann streikt der irgendwann. Auf dem Kindle ging das zwar, aber es wurde richtig chaotisch. Ein Satz und das Ende desselben zwei Etagen tiefer. Also ein Lesevergnügen war das nicht. Die Idee für dieses Buch war nicht schlecht, auch wenn auf dem Kindle manchmal leere Seiten aufgetaucht sind, die ich dann auf dem Tolino nachgeschaut habe, denn da waren sie da. Das heißt ich musste praktisch auf zwei Geräten lesen. allerdings bin ich darauf erst nach der Hälfte des Buches gekommen Aber nun zum Inhalt. Wie im Klappentext bereits erwähnt, muss Knutbert sich auf die Suche nach der Bestie machen. Das erweist sich gar nicht als so leicht. Denn er weiß ja nicht, wie sie aussieht. Wird er sie trotzdem finden? Bescheiden ist er ja nicht gerade und gibt immer groß an. Aber das muss der geneigte Leser selbst lesen. Hätte ich es gut lesen können, dann hätte mir das Buch bestimmt großen Spaß gemacht. Auch verwirrten mich die Zeichnungen , die auf dem Kindle anders aussahen als auf dem Tolino., unklarer ging es fast nicht mehr. Da es aber trotzdem noch spannend war, auch wenn mich die erwähnten Sachen massiv beim Lesen gestört haben, und es war auch lustig, ich musste immer wieder schmunzeln, vergeben ich für das Taschenbuch eine Leseempfehlung für dieses PDF-Format jedoch nur 3 Sterne. Das tut mir für die Autorin leid, denn es ist ein Fehler des Verlags.
Ich werde es trotzdem meiner Bücherei als Taschenbuch empfehlen.

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Cats Tagebuch - Lass die Ratte aus dem Sack!

Rezensionen von Nicole (Abby1810):

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In jedem Menschen begegnet uns eine Welt von Anna Lutz

Aktuell-Zeitlos-Lesenswert

"In jedem Menschen begegnet uns eine Welt" musste ich unbedingt lesen. Ich bin mit jüdischen Freunden aufgewachsen und einige sehr enge Freundinnen von mir sind Jüdinnen. Daher war ich sehr neugierig auf das Buch. Die unterschiedlichen Charaktere und vorgestellten Persönlichkeiten in diesem Buch entsprechen auch meinem persönlichen Eindruck des jüdischen Lebens in Europa der Gegenwart.

Tatsächlich ist auch mir eines (wie auch der Autorin Anna Lutz) aufgefallen, nämlich die Gemeinsamkeit aller in dem Buch vorgestellten Personen: Juden verbindet die kollektive Erfahrung der Shoah. Ganz gleich ob sie unmittelbar, oder indirekt damit verbunden sind. Und nachdem 7. Oktober 2023 ist "Nie wieder ist JETZT" für meine jüdischen Freunde sehr präsent geworden.

In diesem interessanten Buch stellt Anna Lutz 10 ganz verschiedene Persönlichkeiten vor. Das Jüdischsein interpretiert jeder für sich persönlich und individuell. Da erzählt zum Beispiel der Restaurantbesitzer Yorai Feinberg von seiner künstlerischen Vergangenheit, aber auch weshalb er nicht wirklich gläubig ist, sich dennoch mit dem Judentum identifiziert, ein jüdisches Restaurant betreibt, und trotz des steigenden Antisemitismus Deutschland treu bleibt. Aber auch Rabbi Yehuda Teichtal hat eine sehr interessante Geschichte zu Erzählen. In den 90-er Jahren kam er mit seiner Gattin nach Berlin um jüdisches Leben wieder sichtbar zu machen. Im eigenen Wohnzimmer haben die Eheleute begonnen eine Gemeinde aufzubauen. Mittlerweile zählt ihre Gemeinde über 3500 aktive Mitglieder. Allgemein bin ich seit Jahren ein Fan von Rabbi Teichtal, und folge ihm auch auf Instagram. Seine positive Einstellung, seine Lebenserfahrung die er mit seinen Followern teilt und seine jüdischen Weisheiten klingen sehr lehrreich. Außerdem hat er einen tollen Humor.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Toll finde ich die facettenreiche Vorstellung der Personen. Die Vielfalt und Schönheit des jüdischen Lebens wird in dem Buch sehr gut zum Ausdruck gebracht. Es ist auf jeden Fall ein Buch gegen das Vergessen. Und das wird täglich wichtiger in der heutigen zu Antisemitismus neigenden Gesellschaft. Absolute Leseempfehlung meinerseits!

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In jedem Menschen begegnet uns eine Welt

Rezensionen von trebor:

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Sprichst du Wald? von Hannah Assil

Beobachten, Zusammenhänge erkennen und Bewahren

Hannah Assil gelingt es mit ihrem Buch "Sprichst du Wald? - Arten entdecken - Zusammenhänge verstehen. Dein Erlebnisführer durch die Jahreszeiten" ihre Begeisterung für den Wald zu vermitteln.
Ihre stimmungsvollen Fotos und fast poetischen Beschreibungen machen es leicht, das Buch in fast einem Atemzug vollständig durchzulesen.

Ihre Botschaft ist eindeutig : Beobachten, Zusammenhänge erkennen und Bewahren, aber ohne Stillstand, in ewigen Kreisläufen durch die Jahreszeiten. So ist das Buch auch aufgebaut, die Besonderheiten im Frühling, Sommer, Herbst und Winter, die Pflanzenwelt immer in enger Interaktion mit ihren tierischen Lebewesen jeglicher Art. Mittels Herausstellen einzelner Schlüsselarten wie der Waldameise, den Spechten, der Buche, den Eichelhäher sowie den Wolf macht sie deutlich, dass das Vorhandensein oder das Fehlen der einen oder der anderen Art sich unmittelbar auf das gesamte Gefüge auswirkt. Alles hängt mit allem zusammen.

Eine Basislektüre für alle.

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Sprichst du Wald?

Rezensionen von Mario Schönherr:

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Popóm von Johanna Sebauer

Stark begonnen, dann leider beständig nachgelassen ...

Popóm (mein erster Roman von Johanna Sebauer) startete für mich richtig stark. Die Idee, dem eigenen zukünftigen Ich zu begegnen, ist originell, macht neugierig und verspricht eine spannende Geschichte. Auch sprachlich ist der Roman leicht und angenehm zu lesen. Leider kann das Buch dieses hohe Niveau aus meiner Sicht nicht bis zum Ende halten.

Nach dem vielversprechenden Einstieg verliert die Handlung etwas an Spannung und entwickelt sich vorhersehbarer, als ich es mir gewünscht hätte. Gerade bei einer so außergewöhnlichen Ausgangsidee hätte ich mir zum Schluss mehr Mut, mehr Dramatik und eine überraschende Wendung erwartet. Stattdessen endet die Geschichte recht erwartbar. Für mich ist Popóm ein lesenswerter Roman mit einer starken Grundidee und einigen klugen Gedanken über Identität, Zukunft und das Leben. Ich denke allerdings, dass deutlich mehr Potenzial hinter dieser Geschichte gesteckt wäre.

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Popóm

Rezensionen von MarcoL:

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Der Flug des Kondors von Miguel Bonnefoy

Genial erzähltes Mini-Familienepos über mehrere Generationen aus Chile.

Genial erzähltes Mini-Familienepos über mehrere Generationen aus Chile.

Ende des neunzehnten Jahrhunderts wütete in Frankreich die Reblaus. Kaum ein Weinstock überlebte den Befall. So traf es auch das Weingut Lonsonier. Der Winzer rettete einen einzigen Stock, grub ihn aus und machte sich damit auf die beschwerliche Reise nach Kalifornien.

Das Schicksal spülte ihn in Chile an Land. Nach Erholung von den körperlichen Strapazen tat er das, was er konnte. Er wurde zu einem der erfolgreichsten Weinbauer im Land – aus einer einzige Pflanze. Es ging ihm gut, hat Ländereien und eine Familie. Dennoch waren und blieben sie immer Emigranten – Fremde in einem Land. Seine Kinder und EnkelInnen spürten den Sog in die alte Heimat Europa, quasi ein unbekannter, dafür umso interessanterer Ort.
Die Wirren der beiden Weltkriege führten die Nachkommen Lonsoniers auf den alten Kontinent, vom Drang getrieben, für Frankreich (denn sie waren immer noch Franzosen) in den Krieg zu ziehen. Zwei Generationen kommen verletzt, desillusioniert und völlig traumatisiert zurück nach Chile, wo das Leben seine Fortsetzung fand.
Der Autor verzaubert uns wieder, wie schon mit seinem Roman „Der Traum des Jaguar“, mit einer intensiven Familiengeschichte und einem politischen Close-up Chiles über mehrere Generationen. Wie es den einzelnen Protaginst:Innen erging – bitte selber lesen. Der Roman ist es absolut wert.
Der Erzählstil ist gewohnt sehr flüssig und angenehm. Mit starken Szenen und magischen Einflechtungen zaubert Bonnefoy ein plastisches Bild von Chile, sowie ein gutes Abbild der Gesellschaft. Geschichte wird hier mehr als lebendig, zum Greifen nah.
Und letztendlich kommt die Frage aller Fragen: Was ist Heimat? Auch wenn es nicht explizit als Handlungsfaden vorkommt, so drängt sich dieses Thema wie von selbst auf.
Ganz große Leseempfehlung für dieses weitere Meisterwerk, ganz großes Kompliment an die Übersetzerin Kirsten Gleinig.

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Der Flug des Kondors

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Die Auster von Yael Inokai

Großartige Sozialstudie, mittelmäßiger Krimi

Mit ihrem neuen Buch, "Die Auster" ist Yael Inokai ein raffiniert konstruiertes, zum genauen Lesen und Rätseln anregendes Werk gelungen, das gleichzeitig eine hervorragende Sozialstudie ist. Passend zur Tiefgründigkeit dieses Buches, kombiniert mit der detailreichen Schreibweise, bei der es nicht wie bei vielen Krimis vordergründig um Spannung und eine rasch voranschreitende Handlung geht, sondern sich Zeit gelassen wird, die Charaktere ausführlich und mit vielen Facetten darzustellen, ist das Buch auch als "Roman" und nicht als "Kriminalroman" gekennzeichnet.

Diese einleitenden Worte weisen schon darauf hin, welchen Leserinnen und Lesern ich dieses Buch empfehlen kann: jenen, die anspruchsvolle, gut geschriebene Literatur mit authentisch gezeichneten Charakteren schätzen, in die eine Krimihandlung und die Auflösung eines Mordes eingebettet sind, die aber nicht hauptsächlich davon getragen wird.

Denn viel mehr als um den Mord an sich geht es für mich in diesem Buch um die Hauptfigur Leonora Bloch, eine alte Frau, die vom Leben in vielerlei Hinsicht hart geprüft wurde, früh den einzigen Sohn verlieren musste und auch mit um die 70 Jahren keineswegs ihre Rente genießen kann, sondern immer noch das Geld braucht, dass sie mit Putzen verdient.

Seit vielen Jahrzehnten arbeitet Leonora für Herrn Dr. Bronstett sowohl als private Reinigungskraft als auch in dem legendären Kaufhaus, in dem er Geschäftsführer ist. Sie ist eine Frau, die gelernt hat, sich durchzukämpfen und sich mit wenig zufrieden zu geben, aber auch, wenn nötig, für sich einzustehen.

Das Buch nimmt sich ausgiebig Zeit, um das Leben und Sozialmilieu von Leonora Bloch zu schildern, dabei ist dieses sehr interessant und authentisch dargestellt. Im Kontrast dazu erleben wir außerdem die finanziell um vieles besser gestellten Menschen der finanziellen Oberschicht rund um Herrn Dr. Bronstett, die aber, wenn man hinter die Fassade blickt, auch so ihre Schattenseiten und Probleme haben.

So gibt es gleich einige Personen, die für den Mord an Dr. Bronstett, der eines Tages von Leonora tot aufgefunden wird, verantwortlich sein könnten. Geschickt streut die Autorin dazu im Buch verschiedene Fährten und man entdeckt so manches erst bei sehr sorgfältigem oder mehrmaligem Lesen bzw. in der Diskussion mit anderen in einem Lesekreis.

Bei genauerem Hinsehen werden so einige Zusammenhänge klar und dabei zeigt sich, wie gut vieles im Buch konstruiert ist. Dennoch war für mich die letztendliche Auflösung des Mordfalles nicht ganz stimmig und hat sich für mich nicht in jedem Aspekt plausibel in die Gesamthandlung eingefügt.

Das Buch hat somit klar seine großen Stärken in den Bereichen Sozialstudie und anspruchsvoller Roman, während ich es als eher mittelmäßig einstufen würde, wenn ich es rein nach seinen Qualitäten als Krimi, der es ja nicht alleine sein will, beurteilen würde. Somit komme ich insgesamt auf gute vier Sterne für ein interessantes und lesenswertes Werk.

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Die Auster

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister

Hast du (noch) fünf Minuten?

Also zuerst mal: wie genial war bitte diese Erzählstruktur gewählt? Eigentlich bin ich kein Fan von dieser Art außenstehendem, gottgleichen Erzähler, der den Leser direkt anspricht. Aber hier passt das ausgezeichnet rein. Man bekommt wirklich das Gefühl mit dem Erzähler über der Handlung zu schweben, während sie passiert.

Auch die integrierten Lebensgeschichten der einzelnen, zentralen Figuren fand ich interessant und divers angelegt. Besonders gut gefallen hat mir, dass es eigentlich bei allen etwas gab, weshalb man sie nicht mag, sie waren alle sehr speziell, schwierige Charaktere und Querulanten. Und trotzdem gab es keine Figur, der ich eher als den anderen den Tod gewünscht hätte.

Die Stimmung innerhalb der Geschichte war sehr angespannt und unterschwellig brodelt einiges an Konflikten. Der ablaufende Countdown bis zur Einfahrt des Zuges macht das ganze spannend und beklemmend, man wartet als Leser auf den scheinbar unausweichlichen Todesfall, während man rätselt wen es treffen könnte.

Ich fand den Spannungsbogen zum ende hin etwas abflachend, ich hab da irgendwie mit einem deutlich größeren knall gerechnet. Aber die Geschichte ist rund, also wil

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FIVE - Das Ticken der Zeit

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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The Darkest Academy 1 – Bones von Beril Kehribar

Wahnsinn

Wow, Bücher von Beril Kehribar sind einfach absolut mein Ding- düster, ein bisschen unheimlich, auf anrüchige Art mitreißend und einfach absolut fesselnd. Dieses Buch ist genau das, was ich erwarte, wenn ich Dark Academy lese.

Die Saints fand ich ja sowas von unheimlich und generell sind die Schule und die Fächer sehr düster und gefährlich angehaucht, Magie erscheint hier sehr unberechenbar, ein Kontrollverlust könnte verheerende Folgen haben.

Außerdem fand ich die Beziehungen zwischen den Charakteren angenehm komplex, sodass hier ein spannendes Gesamtbild entsteht

Lucy ist ein Underdog, eine Einzelkämpferin, die noch ihren Platz in der Welt sucht und mein Herz hat für sie geblutet. Finde das Rätsel um ihre Eltern auch so spannend und weil völlig unklar ist, wem sie trauen kann und wer an ihrer Seite steht, sind ihr Struggel und ihre Selbstzweifel mit Händen greifbar.

Ich fand die Magie, die Wesen und die magische Welt unglaublich catchy. Die letzten Seiten waren ein dermaßen wilder Ritt, dass ich das Buch keine Sekunde weglegen konnte

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The Darkest Academy 1 – Bones