Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Leserabe 1. Lesestufe Kurz und leicht - Das Einhorn und der Zauber-Traum von Anja Kiel
Leicht zu lesen mit schönen Illustrationen
Mila reitet auf dem Einhorn Ela und wie es dazu kommt, darüber berichtet dieses zauberhafte Erstleser-Buch.
Diesmal beginnen wir mit einem Rätsel. Nachdem die vier Protagonist*innen vorgestellt wurden, muss eine Buchstabeschlange so unterteilt werden, dass daraus Wörter werden. Dann lernen wir das Einhorn Ela und ihren Freund Udi kennen.
Nach dem kleinen Text geht es mit Sprechkästchen weiter. Ela möchte gerne mit Menschen spielen, doch Udi behauptet „Menschen gibt es nicht!“ Auch ein Zauber bringt kein Menschenkind herbei und Udi lacht Ela auch noch aus. Da macht sie sich allein auf die Suche. Zum Ende des Kapitels dürfen wird einen Raben-Sticker aufkleben. Dann geht es wieder ans Rätseln.
So geht es durch die vier kurzen Kapitel, die mit niedlichen Bildern ausgestattet sind. Mit großen Augen schauen alle in die Zauberwelt. Dass am Ende Ela und Mila, die ja auch nicht sicher war, dass es Einhörner gibt, zusammenkommen und Freundinnen werden, hat uns ja schon das Cover verraten. Leseanfängerinnen werden dieses einfach zu lesende Buch sicher lieben.
Rezensionen von Gute_Laune:
Mord ist die beste Beseitigung,1 Audio-CD, 1 MP3 von Volker Klüpfel
Ausnahmen regeln Bestätigung!
Auf der Autobahn im Camper eigentlich zum Möbelhaus unterwegs, besteht Svetlana darauf, die Fahrerin des blauen Audis auf den Reiseruf, der gerade im Radio kam, aufmerksam zu machen. Doch die Fahrerin flüchtet vor ihnen. Auf einem Rastplatz finden sie das Auto, doch von Gabriele Zorn keine Spur. Ganz klar, dass Svetlana nicht locker und Tommi keine Ruhe lässt, bis sie zu ermitteln beginnen.
Was sie herausfinden, ist nicht nur schier unglaublich, sondern bringt sie auch in absurde Situationen, aber auch große Gefahr, war ja klar!
Tommi glaubt noch immer daran, dass er nur vorübergehend im Camper lebt und er bald wieder bei Michelle einziehen wird. Bis dahin will er ein Bestsellerautor werden. Seine Putzfrau Svetlana hat da so ihre Zweifel und ganz andere Ideen. Gemeinsam sind die beiden einfach umwerfend und man wünscht sich und den beiden natürlich, dass sie zusammenfinden und Michelle nur noch eine blasse Erinnerung wird. Ob das je geschehen wird, müssen wir abwarten. Bis dahin macht es Spaß, die beiden quasi zu begleiten. Herrliche Szenen, unfassbar gute Wortspiele, absurd logische Gedankengänge, all das bekommt man hier. Noch dazu ist es total spannend. Auch alte Bekannte tauchen auf, weshalb es auf alle Fälle ratsam ist, die richtige Reihenfolge einzuhalten. So kann man die Weiterentwicklung der Figuren am besten beobachten.
Die Ermittlungen laufen gewohnt chaotisch und mit herrlichen Zwischenfällen. Und sind wir mal ehrlich, ohne Svetlana würde Tommi bis in alle Ewigkeit im Dunkeln tappen oder nicht mehr aus den kitzligen Situationen herauskommen. Aber das muss er ja nicht zugeben! Köstlich, wie er sich mit Phrasen und Phantasie durcheiert! Von nichts eine Ahnung oder einen Plan, aber ganz große Ambitionen, so entstehen herrliche Szenen, von denen man kaum genug bekommt. Auch die Ideen für sein Buch, das er schreiben möchte, sind einfach köstlich!
Shenja Lacher schafft es einfach perfekt, die richtige Stimmung zu transportieren. Tommi gewinnt durch ihn enorm, aber auch Svetlana bekommt er klasse hin. Sein russischer Akzent für sie ist großartig! Für mich ist schon allein deshalb die Hörbuchversion der Favorit. Und weil ich so gut unterhalten wurde, gebe ich die vollen fünf Sterne und warte ungeduldig auf den nächsten Fall!
Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:
Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska
Die Mischung macht's
So bunt wie das Cover sind auch die Bewohner der Siedlung "Am Kastanienbaum".
Im Laufe der Geschichte wird aus diesem Sammelsurium eine sich unterstützende Gemeinschaft.
Sehr unterhaltsam, humorvoll und anregend geschrieben.
Rezensionen von Andrée Feyertag:
Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska
Du musst das Leben nicht verstehen
Die Autorin aus Frankfurt macht sich tapfer über das Thema der Isolation in Wohnsiedlungen her. Kein Klischee wird ausgelassen und sogar Joggen in Frage gestellt. Unterhaltsam verknüpft sie die Lebensgeschichten der einzelnen Figuren und rankt diese um einen Bombenfund.
Die Geschichten bieten fasst kabarettistischen Einblick in das Leben unterschiedlichster Charaktere.
Mühelos folgt man der alleinerziehenden Mutter auf der Suche nach dem Vater des Kindes, dem etwas schrulligen Herren in Damenkleidung und dem spanischen Baggerfahrer bei seinem Lauschangriff. Rundum ein positives Buch für erholsame Lesetage.
Rezensionen von 19cici95:
Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman
Für Fans von Herland
Ich, die ich Männer nicht kannte ist eine Dystopie aus dem Jahr 1995, die nach nunmehr 30 Jahren noch genauso aktuell ist, wie damals.
40 Frauen werden von Männern in einem Bunker gefangen gehalten. Keiner weiß wo, keiner weiß warum. Wer hofft, am Ende eine Antwort darauf zu bekommen, wird leider enttäuscht werden.
Doch auch wenn die Frauen untereinander rätseln, so ist es doch für die Geschichte völlig irrelevant, ob sie sich noch auf der Erde oder einem Alien-Planeten befinden.
Viel wichtiger sind die Erkenntnisse, die die Frauen durch das jüngste Mitglied ihrer Truppe erhalten. Sie, die niemals Männer kannte, wirft einen völlig unverstellten Blick auf das alte Leben der Frauen. So stellt sie zB die Frage, ob sich Frauen nur für Männer schön gemacht hatten. Eine Frage, die sich heute immer noch gestellt wird.
Durch die junge Frau erhalten die anderen aber auch Stück für Stück ihre Autonomie zurück. Erst durch die Erfindung der Zeit im Bunker, dann durch die Flucht daraus.
Sie, die niemals Männer kannte, ist teils selbst eine Art Alien. Sie hinterfragt alles und wirft damit Fragen über die Liebe und das alte und neue Leben im Allgemeinen auf. Teilweise werden diese beantwortet, teilweise auch nicht. Doch immer weiter hinterfragen sich auch die anderen Frauen. Und vielleicht am Ende auch wir.
Rezensionen von Gute_Laune:
Sommerküche Blitzrezepte von Christian Henze
Restaurantküche
Die eine oder andere Zutat sowie so ein paar Bezeichnungen waren mir nicht geläufig und ich musste googeln. Das finde ich immer etwas nervig. Auch werden für meinen Geschmack zu viele Zutaten verarbeitet, die man nicht wirklich ständig im Vorrat hat. Man könnte auch sagen, mir ist es zu viel Chichi und nicht alltagstauglich genug.
Und mal ehrlich, wer hat schon Trüffel daheim?
Die Rezepte von Christian Henze sind ganz sicher toll und lecker, aber eben nicht alltagstauglich. Ich würde die Gerichte sehr gern von ihm gekocht und serviert essen. Selbst kochen? Fast keins davon! Zum Sattwerden müsste man dann ein kleines Menü zusammenstellen und das ist dann wieder so gar nicht schnell erledigt. Und das ist für ein Kochbuch bei mir dann insgesamt leider ein K.O.-Kriterium.
Der Aufbau des Buches ist klassisch, die Bilder sind schön, die Texte gut verständlich, wenn auch im Fließtext gehalten, was ich nicht so gerne mag. Dennoch bleiben die Gerichte für mein Verständnis weit außerhalb von blitzschnell. Sommerküche ist es, ja, das stimmt. Schnell? Eher dann doch nicht. Und die ausgefallenen Zutaten, die gefühlt in jedem zweiten Rezept benötigt werden, erfordern dann wieder Mühe und Arbeit beim Einkauf.
Unterteilt sind die Rezepte in die Kapitel Snackable Summer; Gegrillt, gebraten, geröstet; Grün, leicht und frisch; Sommerliche Pasta; Sweet Summer. Ein ausführliches Rezept- und Zutatenregister sowie die Danksagung findet man am Ende des Buches. Nährwertangaben findet man nicht. Unten rechts an jedem Rezept findet man Infos, ob ein Rezept beispielsweise vegetarisch ist oder laktosefrei oder glutenfrei.
Christian Henze ist mit Sicherheit ein sehr guter Koch. Leider gelingt es ihm nicht, ein Buch für den Alltagsgebrauch ganz normaler Kochfans zu schreiben. Es ist in meinen Augen für Profis und Gastronomie ideal, die auch ausgefallene Produkte leicht bekommen und öfter verwenden. Daher kann ich nur gerade noch drei Sterne geben.
Rezensionen von Stern567:
Dragon Cursed - Zeig keine Gnade (Deluxe-Ausgabe) von Elise Kova
Eine Deluxe-Edition zum Verlieben!
Mit Dragon Cursed – Zeig keine Gnade liefert Elise Kova nicht nur einen spannenden Auftakt ihrer neuen Drachen-Romantasy, sondern auch eine Deluxe-Edition, die optisch auf ganzer Linie begeistert. Schon der hochwertige Schuber macht das Buch zu einem echten Blickfang im Regal und verleiht der Ausgabe einen besonders edlen Charakter.
Ein weiteres Highlight ist der wunderschöne Farbschnitt, der perfekt auf die Geschichte abgestimmt ist und die Sammleredition zu etwas Besonderem macht.
Das detailreiche Cover zieht mit seinen kraftvollen Drachenmotiven und den warmen Farben sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Besonders beeindruckend ist jedoch das Hardcover selbst: Die Veredelung in haptischer Drachenschuppen-Optik sorgt nicht nur für eine außergewöhnliche Optik, sondern auch für ein besonderes Gefühl beim Lesen. Ergänzt durch die farbig illustrierten Vorsätze entsteht eine rundum hochwertige Ausstattung. Diese Deluxe-Ausgabe ist damit nicht nur ein Fantasyroman, sondern ein echtes Schmuckstück für jedes Bücherregal.
Rezensionen von Marw76:
Verlorene Schäfchen von Madeline Cash
Humorvoll, aber auch mit ernsten Themen (Hörbuch)
Eigentlich könnte die Familie Flynn eine Vorbild-Vorstadt-Familie sein: Mutter, Vater und drei Töchter, sonntags geht man in die Kirche. Eigentlich. Denn die Flynns haben es schwer. Jeder für sich und alle miteinander.
Seit Mutter Catherine in einer Sinnkrise beschlossen hat, die Ehe zu öffnen, lebt Vater Bud im Auto in der Garage und findet in der Selbsthilfegruppe Zuflucht, die am wenigsten nach Sekte klingt: die Verlorenen Schäfchen.
Auch die Töchter suchen ihre Wege aus der familiären Lebenskrise: Die jüngste, Harper, ist sich sicher, dass sie einer großen Verschwörung auf der Spur ist. Louise befindet sich in einem ungünstigen Beziehungsstrudel mit ihrem fundamentalistischen Online-Lover, während die dritte im Bunde, Abigail, einen schweigsamen jungen Mann namens Kriegsverbrecher-Wes datet. Und all diese Fäden laufen ausgerechnet bei einem zwielichtigen Milliardär zusammen.
Der Klappentext hat mich irgendwie neugierig gemacht und, ich muss es zugeben, ich habe auch schon einiges über diese Geschichte gehört und wollte sie deshalb nicht missen. Und ich kann sagen, dass mich das Hörbuch gut unterhalten hat, mal was er humorvoll, dann aber auch wieder überraschend tiefgründig.
Der Schreibstil war sehr leicht und einfach zu hören und immer mit einer Prise Humor versehen. Bei einigen Themen hat mir dies auch richtig Spaß gemacht und ich musste öfters grinsen, aber manchmal war der Humor auch etwas drüber für einige ernstere Themen, aber dies ist natürlich auch immer Geschmackssache.
Die Geschichte wird aus Sicht von allem Familienmitgliedern erzählt und dies hat eine gelungene Abwechslung ins Hörbuch gebracht, sodass ich auch immer weiterhören wollte.
Es werden allerhand Themen in dieser Geschichte behandelt, es geht um Schönheitswettbewerbe, Arbeitgeber, Seitensprünge, queere Liebe und sogar düstere Themen wie die Machtposition der Reichen dieser Welt spielen am Ende eine Rolle. Insgesamt eine unterhaltsame Story.
Sehr gut gelesen wird diese von der Sprecherin. Anfangs musste ich mich kurz an die Stimme gewöhnen, aber je mehr sie gelesen hat, desto mehr hat sie zum Hörbuch gepasst und hat den feinen Humor zwischen den Zeilen sehr gut vorgetragen! Deshalb kann ich die Story gerade als Hörversion sehr empfehlen.
Rezensionen von Sina:
Ein unheimlich guter Mensch von Kirsten King
Weird Girl Fiction at its best!
Mit „Ein unheimlich guter Mensch“ hat Kirsten King einen Debütroman geschaffen, der sich wunderbar in den „Weird Girl Fiction“-Trend einreiht.
Lillian ist 29 Jahre alt, arbeitet in einem Marketingunternehmen und ist auf dem besten Wege Henrys feste Freundin zu werden - jedenfalls denkt sie das.
Als Henry jedoch unerwartet und auf höchst ungalante Art mit Lillian Schluss macht, beschließt sie im betrunkenen Zustand ihn mit einem Schadenzauber zu belegen. Am nächsten Tag ist Henry tot - und Lillian im Fokus der Ermittlungen.
Anfangs noch halbwegs nahbar entwickelt sich Lillian immer mehr zu einer Person, die mit voranschreitender Handlung zunehmend eskaliert und scheinbar komplett den Bezug zur Realität verliert. Egoistisch, selbstbezogen und durchweg unreflektiert können (oder wollen) sich wohl die wenigsten mit ihr identifizieren, doch genau dieser Aspekt macht es so spannend, die Geschichte aus ihrer Perspektive zu lesen.
Der Schreibstil von King ist klar und eindringlich, mit einer großen Portion schwarzem Humor. Die kurzen Kapitel haben bei mir zusätzlich zu einem regelrechten Lesesog geführt.
„Ein unheimlich guter Mensch“ ist ein wahnsinnig unterhaltsames Buch, das sicher nicht jedem zusagt. Wer Bücher mit absurdem Plot und „unhinged“ Protagonist:innen mag, wird dieses aber mit Sicherheit lieben!
Rezensionen von Marw76:
Eventyr-Saga 1: Tochter des Nebelwalds Eventyr-Saga von Gry Kappel Jensen
Märchenhaftes Hörbuch
Am Rande eines düsteren Waldes lebt Ava mit ihrer kleinen Schwester Linn und ihrem Vater. Das Leben ist hart und die Familie hungert. Als der Vater spurlos verschwindet, irren die Schwestern alleine umher und finden schließlich Unterschlupf bei der unheimlichen Nebula, die tief im Wald in einer alten Kate haust.
Sie sorgt wie eine Mutter für die Schwestern, doch warum nur hält sie die kleine Linn in ihrer Kammer gefangen? Und wer sind all die anderen Kinder, die bei ihr leben? Ava beschleicht ein schrecklicher Verdacht: Ist Nebula eine Hexe?
Auf dieses Hörbuch war ich sehr gespannt, das Cover ist ganz wunderbar und märchenhaft und der Klappentext weckte schnell meine Neugier. Ich lese und höre unheimlich gerne solche Märchenadaptionen und diese Geschichte, die an "Hänsel und Gretel" erinnert hat viel Spaß gemacht.
Die Geschichte ist sehr atmosphärisch und schön geschrieben, vorallem der Anfang erinnert sehr an das Märchen ums Hexenhäuschen. Sehr leicht und einfach verständlich kann man sich ganz auf die Geschichte konzentrieren. Dennoch ist das Buch nichts für Kinder, da es hier schon einige unheimliche und gruselige Szenen gibt.
Der Anfang und der Schluss der Geschichte haben mir richtig gut gefallen, der Mittelteil war ebenfalls unterhaltsam, aber ich meine das ein-oder andere hätten man hier auch kürzen dürfen. Nichtsdestotrotz hat mir die Grundidee richtig gut gefallen wer in der Geschichte denn nun eigentlich gut und wer böse ist.
Mit der Sprecherin musste ich, zugegeben, erst warm werden. Sie hat eine etwas verwaschene Stimme und vorallem wie sie das "sch" ausspricht hat mich irgendwie zunächst irritiert. Aber je mehr ich gehört habe, desto besser und märchenhafter fand ich die Stimme und muss am Ende sagen, dass sie sehr gut zum Hörbuch gepasst hat und das ganze noch ein wenig mystischer und atmosphärischer gemacht hat.










