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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von C. P.:

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Immerland – Der Ozean der Ewigkeit von Flix

Zauberhaftes Abenteuer voller Überraschungen und Illustrationen

Nach Immerland ist vor Immerland. Zumindest für Mika, der nur wenige Monate nach seiner Flucht erneut in dieser verrückten Welt auf der anderen Seite der Erdkruste landet. Die Welt, in welcher nicht nur Kreaturen hausen, eine schräger als die andere. Sondern auch der Doktor weiter daran bastelt, seine Macht auf die Welt der Menschen auszuweiten.

Das Trotzdem ist eine Superpower. Es lässt Dinge passieren, die auf den ersten Blick unmöglich erscheinen. (Zitat S. 180)

Der Anfang ist zunächst ähnlich zum ersten Band: Eine Klassenkameradin wird auf einem Schulausflug verletzt und eine überaus hilfsbereite (wenn auch skurrile) Person bietet ihr an, sie zum Doktor zu bringen. Gegen eine lächerliche geringe Bezahlung. Natürlich will Mika dies um jeden Preis verhindern, da er nun weiß, dass das Immerland eine Falle ist. Und der Doktor kein richtiger Doktor. Zu seinem Pech (und unserem Glück) geht dies natürlich gewaltig schief und er landet in seinem eigenen, spektakulären Abenteuer voller fantastischer Wesen, einer erfinderischen Rebellengruppe sowie seinen Freunden in Immerland, die sich riesig freuen, ihn wiederzusehen. Denn im Kampf gegen den Doktor können sie seine besonderen Fähigkeiten gerade richtig gut gebrauchen. Und seine Klassenkameradin will er nebenbei auch noch retten.

Und wie soll das bitte gehen? - Trotzdem, Bumsbirne. Trotzdem. (Zitat S. 185)

Der zweite Band baut zügig eine Spannung auf, die sich konstant bis zum Ende hält. Es gibt jede Menge fantastische Abenteuer, ausweglos scheinende Situationen und den ein oder anderen zu bedienenden Controller (Mikas Spezialgebiet). Das Innere des Romans ist voller faszinierender Illustrationen passend zur Handlung; sämtliche Details auf dem Cover finden sich irgendwo in Mikas Abenteuer wieder. Und im titelgebenden Ozean der Ewigkeit ist eine für Mika ganz besondere Person verborgen. Lasst euch überraschen.
Das Buch hat seine volle Punktzahl sowas von verdient! Spannung, Ideenreichtum und Illustrationen, alles vom Feinsten!

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Immerland – Der Ozean der Ewigkeit

Rezensionen von SiSa:

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Alpine Vitalküche von Karin Hofinger

Große Empfehlung (von einer, die gerne gesund isst, aber nicht aufwändig kochen mag)

Das ist nicht einfach ein Kochbuch – das ist ein Buch fürs gute Leben. Und diese wunderwunderschönen Fotos, die mich an meine Heimat Tirol erinnern! Was mich so besonders berührt daran: Dass aus diesem Buch die reine Liebe zum Leben und zur Natur herausströmt. Das allein fühlt sich schon gesund an.

Ich habe es erst durchgeblättert und bin jetzt schon motiviert, ab sofort massenhaft Kräuter in der Küche zu verwenden. Ich mag auch, dass die Rezepte für die einfache tägliche Küche gemacht sind. Das kommt mir sehr entgegen. Mein erstes Rezept, das ich nachkochen werde, sind die Erdäpfel-Topfen-Bratlinge. Nur die Hanfsamen muss ich noch besorgen :-)

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Alpine Vitalküche

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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M.A.D.I.L. von K. J. Ellinger

Ein Pageturner, der es in sich hat

Ja – ich bin bekennender K.J. Ellinger Fan; da gibt es gar keine Frage. Was mich an diesem Band umtrieben hat, war, wann ich es lese…..denn je schneller man zu einem Buch greift, desto schneller ist es auch beendet. Also habe ich diesen dritten Teil vor mir hergeschoben, um ihn dann zu inhalieren :
Lukas und Aki finden sich in einem Fall wieder, der eigentlich in den Niederlanden beginnt, aber man am Tatort eine Spur findet, die nach NRW führt – also sitzen die beiden wieder mitten im Schrecken der Menschheit, obwohl sie doch dachten, dass sie sich damit nicht mehr befassen müssen.

Es kommt noch schlimmer – der Fall scheint persönlich zu werden und als nach und nach die Schlinge im persönlichen Umfeld immer enger wird, heißt es für Lukas und Aki Vollgas mit den Ermittlungen.
Ich liebe die Figuren von Lukas und Aki – und auch deren Familien – und es hat mir kurz das Herz zerrissen, als die beiden sich gestritten haben…zum Glück finden die beiden wieder auf die gemeinsame Spur ( das hätte ich der Autorin sonst krumm genommen ???? ) und so muss ich sagen, war dies der Band, der mich am meisten mitgenommen hat. Vielleicht weil mir Aki und Lukas so ans Herz gewachsen sind, vielleicht, weil es wie ein Freunde-Treffen ist, wenn man die Bücher von K.J. Ellinger aufschlägt ? Ich weiß es nicht; aber was mich am meisten begeistert : ich kriege von den Büchern nicht genug !
Der Schreibstil der Autorin hat mich auch diesmal wieder abgeholt und auf eine Reise mit zwei guten Freunden genommen, mich völlig in die Geschichte eintauchen lassen und mir das höchste Leservergnügen beschert – und : ein trauriges Herz. Ich wünschte ich mir, ich hätte es noch nicht gelesen, um es nochmal zum ersten Mal lesen zu können – aber jetzt habe ich es gelesen und bin ganz einfach begeistert, glückselig und trage Aki und Lukas noch viel mehr im Herzen.
Das Buch M.A.D.I.L. von K.J. Ellinger ist für mich ein absoluter Pageturner, den jeder Krimi-Fan gelesen haben muss – ich würde auch 1000 Sterne vergeben, wenn ich könnte.

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M.A.D.I.L.

Rezensionen von Tara:

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Gib mir alles von Alexandra-Maria Pipos

Zwischen Job und Herkunft

„Gib mir alles“ ist das Debüt der Autorin Alexandra-Maria Pipos.

Ioana steht mitten im Leben und steckt voller Energie. Im Job gibt sie alles und auch ihrer rumänischen Familie steht sie jederzeit zur Seite. Sie zahlt sogar die Dreizimmerwohnung ihrer Eltern ab. Nun ist ihr Großvater gestorben und sie fährt zu seiner Beerdigung nach Rumänien.

Während ich zu Beginn regelrecht spüren konnte, wie gestresst Ioana durch ihren Job, ihren Drang zur Selbstoptimierung und die Präsenz ihrer Familie im Hintergrund ist, ändert sich die Atmosphäre mit ihrer Reise nach Rumänien, obwohl sie sich zunächst nur schwer von ihrem Alltag lösen kann. Aber in Rumänien ist alles anders, es stehen weniger ihr Job und ihre Leistung im Vordergrund, sondern viel mehr die Familie mit ihren Traditionen, Ritualen, den internen Beziehungen und Dynamiken, die es in jeder Familie in einer anderen Form gibt.

Ioana ist eine ganz wunderbare, zielstrebige aber auch humorvolle Protagonistin, die, obwohl sie für ihren Job und dessen Erfolg brennt, ihre Familie stetig in den Vordergrund rückt.

Alexandra-Maria Pipos beschreibt hier das Leben in zahlreichen Facetten. Durch Ioanas Herkunft unterscheidet sich das Leben ihrer Familie - die stark von ihrer Vergangenheit geprägt ist - in Rumänien immens von ihrem Alltag.

Mich hat das Buch überrascht. Es hat mich nachdenklich gemacht, gezeigt, dass es nicht immer nur auf Leistung ankommt, es manchmal ganz gut ist, ein wenig Abstand zu gewinnen und ein Blick zurück die Augen öffnen kann. Ich habe aber auch eine Menge gelacht und mich in der Gegenwart von Ioanas Familie sehr wohl gefühlt, obwohl sich ihr Leben kaum mehr von meinem unterscheiden könnte.

Mein Fazit:
Es ist ein gelungenes Debüt, das Emotionen hervorruft und mitreißt.

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Gib mir alles

Rezensionen von Tara:

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Alles ihre Schuld von Andrea Mara

Nervenaufreibend!

„Alles ihre Schuld“ ist ein wirklich nervenaufreibender Thriller der in Dublin lebenden Autorin Andrea Mara.

Die Handlung beginnt im November 2018 und ist in einer guten Wohngegend in Dublin angesiedelt.

Das Ausgangsszenario klingt alltäglich. Marissas vierjähriger Sohn Milo kommt in die Schule und verständlicherweise möchte sie, dass er dort schnell Anschluss findet.

Deswegen freut es sie sehr, dass Jenny, die Mutter eines Mitschülers anbietet, Milo gemeinsam mit ihrem Sohn Jacob nach der Schule zum Spielen mitzunehmen. Der Schock kommt, als Marissa Milo abholen möchte. An der angegeben Adresse sind weder Milo, noch Jacob oder dessen Mutter zu finden. Damit beginnt ein Alptraum, aus dem auch ich erst mit dem Ende des Buches wieder aufgewacht bin.

Der Schreibstil ist rasant. In 79 kurzen Kapiteln auf 448 Seiten werden die Ereignisse in wechselnden Perspektiven vorangetrieben. Dadurch habe ich schnell einen guten Einblick in die unterschiedlichen Charaktere erhalten, die allesamt sehr authentisch wirken und deren Gedankengänge ich gut nachvollziehen konnte. Weitergeholfen hat mir das allerdings nicht. Zwischendurch gibt es noch kurze interessante Einschübe aus der Vergangenheit, die einiges in neuem Licht erscheinen lassen, gleichzeitig aber auch für neue Fragezeichen in meinem Kopf gesorgt haben.

Das Buch besteht aus drei Teilen. Im ersten geht es vorrangig um die Zeit direkt nach Milos Verschwinden. Im folgenden stehen die Ermittlungen und die Verdächtigen im Vordergrund und abschließend werden schockierende Geheimnisse enthüllt, die ich so niemals hätte vorhersehen können, die aber zu einem runden und zufriedenstellendem Ende geführt haben.

Wer nervenzereißende Spannung mag und über ausreichend Zeit verfügt, um 448 Seiten am Stück zu lesen, der sollte unbedingt zu diesem Thriller greifen. Ich bin begeistert und schon jetzt gespannt auf weitere Thriller der Autorin.

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Alles ihre Schuld

Rezensionen von Philiene :

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Das Mündel des Königs von Beatrice Braun

Großartiger Mittelalterroman

Es gibt Bücher von denen man sich das Cover und den Klappentext ansieht und denkt, das das eine schöne Geschichte sein könnte. Dann beginnt man zu lesen und ist plötzlich komplett in dem Buch versunken und kann gar nicht aufhören zu lesen. So ist es mir mit Das Mündel des Königs gegangen. Dieses Buch ist für mich jetzt schon ein Jahres Highlight.

Der Roman spielt während der Auseinandersetzung von Karl dem Großen und den Sachsen Wiedukind. Allerdings sind diese Beiden eher Nebenfiguren. Im Fokus der Geschichte stehen die junge Adelige Aldana, der Sachse Eike, der ein enger Vertrauter Wiedukinds ist und der Mönch und Heiler Merten. Diese drei nehmen uns mit in eine Zeit, die von grausamen Kämpfen bestimmt war. Aldana lässt uns in das Leben einer Adeligen der Zeit blicken und es ist komplett von Männern bestimmt, Merten fand ich sehr interessant, da er uns in die Heilkunst blicken lässt. Und Eike nimmt uns mitten ins aufregende Leben eines Kriegers blicken.
Der Roman ist ein grandioses Abbild des Mittelalters, es erzählt vom Leben wie es wirklich war und romantiesiert nichts! Ein historischer Roman ganz nach meinem Geschmack, es geht in erster Linie um die Menschen der Zeit, ihr Leben, die Kämpfe , die Ungerechtigkeiten ob nun an Frauen oder an der Zivilbevölkerung. Es gibt auch eine Liebesgeschichte aber die fügt sich perfekt in das Geschehen ein und nimmt nicht zuviel Platz ein.

Unbedingt lesen.

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Das Mündel des Königs

Rezensionen von Nina_xx:

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Deathbringer - Der Kuss der Schlange von Sonia Tagliareni

Ein unglaublich spannender Debütroman!

Sonia Tagliareni hat mit diesem Buch für mich einen super gelungenen Debütroman geschrieben! Eine klare Lese-Empfehlung von mir.
Es geht in diesem 1. Band um Viola, die Todesmagie beherrscht, aber auch verabscheut. Als ihre Schwester stirbt, begibt sie sich an die Universität Gorhail, die Magie lehrt.

Dort trifft sie auf Sylas, welcher die Giftmagie besitzt. Nicht ganz freiwillig müssen sie zusammen arbeiten, da nicht nur Violas Schwester der einzige rätselhafte Tod bleibt. Die Handlung folgt einem roten Faden, wird dann aber durch Plottwists, Erzählungen, Aspekte der Vergangenheit und Beziehungen immer umfangreicher. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, sobald ich angefangen habe zu lesen.
Das World Building hat mich sofort begeistert. Die Akademie, die Städte, die Wälder. Die Autorin entwirft durch das Setting direkt diese düstere, unheimliche Atmosphäre, welche perfekt zur Handlung passt. Das System der Magie trägt ebenfalls dazu bei. Ich fand es aufregend, dass es verschiedene Arten gibt und man diese mit dem Lauf der Geschichte immer besser kennelernt. Ich hätte es allerdings auch interessant gefunden, wenn etwas mehr noch auf den Unterricht im Institut eingegangen wäre, da aber die Handlung so umfangreich ist, verstehe ich, dass es dafür nicht so viel Raum gab.
Die Charaktere waren für mich verständlich und ich habe die Protagonisten ins Herz geschlossen. Man kann während dem Lesen gut Theorien bilden, welche sich teils auch bewahrheitet haben, dennoch war immer ein Überraschungseffekt da, dadurch dass dann Motive/Ausgänge doch anders waren, als erst vermutet. Noch immer stehen Fragen offen, welche aber vermutlich im 2. Band geklärt werden, welchen ich mir auf jeden Fall kaufen werde, sobald dieser 2027 veröffentlicht wurde.
Für mich war das Buch eine wundervolle Mischung aus Fantasy, Mystery, Plottwists und Romance. Ich kann es zweifellos an alle weiter empfehlen, die über diese Rezension stolpern.

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Deathbringer - Der Kuss der Schlange

Rezensionen von C. P.:

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A Business Proposal 1 von Haehwa

Workaholic hat keinen (Business-)Plan von Romantik

Für ihre Freundin Yeongseo geht Hari auf ein Blind Date, welches Yeongseos Familie gegen ihren Willen arrangiert hat. Die beiden Frauen haben vereinbart, dass Hari sich dort als Yeongseo ausgeben und schön daneben benehmen soll, damit der Kerl jeglichen weiteren Kontakt zu Yeongseo und deren Familie ablehnt.

Taemus Großvater hat mal wieder ein Blind Date für seinen Enkel arrangiert. Als Chef einer Firma muss Taemu seiner Überzeugung nach endlich heiraten. Auch wenn Taemu da ganz anderer Meinung ist. Deswegen hat er sich vorgenommen, sein heutiges Blind Date zu heiraten, damit er endlich seine Ruhe hat und sich wieder auf seine Arbeit konzentrieren kann.
Taemu ist Haris Chef. Aber Hari ist heute Yeongseo.

Er würde die Falsche zur Richtigen machen. (Zitat S. 151)

Einige kennen die Story bereits als verfilmtes K-Drama. Auch ich habe vor dem Buch bereits einige Folgen gesehen und fand diese recht amüsant. Schon zu Beginn, als Hari sich in Yeongseos Namen wie das reinste Partygirl benimmt, bis sie realisiert, ihrem Chef gegenüber zu sitzen. Aber auch in späteren Szenen, wenn Hari und Taemu sich wiederholt in der Firma über den Weg laufen.

Der Roman ist nicht ganz so übertrieben lustig wie die Serie, am Ende des Buches ist auch ein Hinweis zu lesen, dass bewusst darauf verzichtet wurde, toxisches Verhalten zu romantisieren. Was an sich auch ganz interessant ist und vor allem ein wenig mehr von den Charakteren Hari und Taemu verrät. Hari ist insgeheim noch in ihren langjährigen Schwarm Minu verschossen, bei dem jede aufmerksame Leserin merkt: nein, der ist kein Boyfriend-Material! Die ganze Sache mit dem Fake-Blind Date wächst ihr zudem immer mehr über den Kopf. Taemu hingegen ist der reinste Worcaholic, der alles Zwischenmenschliche seinem Assistenten anvertraut. Zwar entwickelt er mit der Zeit ehrliches Interesse an Hari, hat jedoch eine fragwürdige (bzw. unbedarfte) Definition von Romantik, die in der Serie noch amüsant wirkt, im Roman eben unromantisiert gezeigt wird.
Würde man mich fragen, ob Buch oder Serie: Ich finde, die beiden Versionen ergänzen sich ganz gut, sind ansonsten vom RomCom-Level wirklich unterschiedlich. Der Schreibstil ist für Leute, die primär westliche Literatur lesen, zunächst wahrscheinlich ungewohnt, da er etwas distanziert wirkt. Das möchte ich nicht bewerten, da ich dies als eine Frage der Gewöhnung sehe. Was ich beim Roman etwas schade fand ist, dass die Freundschaft zwischen Hari und Yeongseo nicht so glaubhaft wirkt wie in der Serie, eher etwas einseitig. Dadurch kommt Yeongseo im Buch nicht ganz so gut weg als Charakter wie in der Serie.
Mein Fazit: Nicht nur für Fans der wunderschönen Serie eine etwas realistischer dargestelle Version der RomCom.

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A Business Proposal 1

Rezensionen von Reiseweise:

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Die Rückkehr der Hoffnung von Rutger Bregman

Denkanstöße

Rutger Bregman ist einer jener Sachbuchautoren, deren Bücher man eigentlich immer lesen kann. Klar argumentiert, schnell zu lesen, interessante Gedanken. So auch in diesem (zugegebenermaßen sehr schmalen) Bändchen, in dem er seine Vorträge aus den Reith-Lesungen der BBC zusammengeführt hat.

Wer seine anderen Bücher kennt, wird vermutlich nicht so viele neue Gedanken in diesen Vorlesungen finden können, aber wer das Werk von Bregman noch nicht kennt, kann mit diesem kleinen Büchlein bestimmt gut starten, da viele seiner grundlegenden Gedanken hier knapp und präzise zusammengefasst dargelegt werden.

Vielen dieser Gedanken kann man zustimmen, manchen vielleicht nicht (zum Beispiel denke ich nicht, dass „ein Großteil“ der Politiker Blender sind, auch wenn es sicherlich auf viele einflussreiche zutrifft), aber man fühlt sich immer aufgefordert, mitzudenken und die eigenen Argumente zu schärfen. Insbesondere die Überlegungen dazu, wie soziale Bewegungen die Welt verbessern können, fand ich überzeugend.

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Die Rückkehr der Hoffnung

Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:

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Popóm von Johanna Sebauer

Ein Selbstfindungsprozess originell verpackt

In ansprechender, leicht zu lesender Sprache wird ein sehr alltägliches Thema recht originell angegangen.
Ein "Spätjugendlicher" fühlt sich unter den Umständen seines unspektakulären Lebens nicht recht wohl. Die Begegnung mit seinem älteren Selbst - mit einigen Längen - und einer Frau, die fest auf beiden Beinen im Leben steht, führt zu einem Prozess, der ihn (hoffentlich) aus seiner Passivität herausführt und ihn dazu führt, sein Leben langsam selbst zu gestalten.

Das Buch ist durchaus empfehlenswert, angenehm zu lesen - wie gesagt mit einigen Längen und vielversprechendem Ausblick auf die Zukunft des jungen Mannes

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Popóm