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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von beavielleser :

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Weil sie lügt von Caroline Seibt

Sehr spannend!

Vor anderthalb Jahren ist Juli verschwunden. Ihr Vater geriet in Verdacht und sitzt deshalb im Gefängnis. Als ein Mithäftling behauptet, dass der Vater ihm gegenüber Einzelheiten der Tat geschildert hätte, werden die Ermittlungen wieder verstärkt aufgenommen, denn Juli wurde nie gefunden.

Die Spur führt in den Keller der Familie, wo angeblich Juli's Leiche versteckt sein soll. Es werden auch Knochen gefunden, aber wie sich herausstellt gehören sie nicht zu Juli.

Aber nicht nur die Polizei ermittelt sondern auch Anna, Juli's Schwester, die sich nebenbei auch noch rührend um ihren kleinen Bruder kümmert, da ihre Mutter dazu nicht in der Lage ist.

Ein sehr spannender Thriller, der mich von Anfang an gefesselt hat. Die Geschichte, die Charaktere, die überraschenden Wendungen einfach nur toll. Ich habe schon lange keinen so guten Thriller mehr gelesen.

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Weil sie lügt

Rezensionen von Odina:

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Akte Nordsee - Die letzte Predigt von Eva Almstädt

Einfach toll

"Die letzte Predigt“ von Eva Almstädt war für mich der erste Krimi, den ich von der Autorin gelesen habe und ich bin sehr positiv überrascht! Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Pastor, der tot im Watt gefunden wird. Als kurz darauf auch noch eine frühere Freundin verschwindet, gerät Niklas John zunehmend unter Verdacht.

Gemeinsam mit der Anwältin Fentje Jacobsen begibt er sich auf die Suche nach der Wahrheit und dabei kommen nach und nach immer mehr Geheimnisse ans Licht.
Das Cover passt sehr gut zum Titel und zur Atmosphäre des Buches und stimmt direkt auf eine düstere, geheimnisvolle Handlung ein. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir ausgesprochen gut gefallen. Er ist flüssig, wunderbar bildhaft und lässt sich sehr angenehm lesen. Ich kam problemlos in die Geschichte hinein und wollte schon nach kurzer Zeit immer weiterlesen. Da ich die vorherigen Bände der Reihe nicht kenne, haben mir an manchen Stellen allerdings ein paar Informationen zu den Vorgeschichten der einzelnen Protagonisten gefehlt. Dadurch war nicht immer alles vollständig nachvollziehbar. Man kommt aber auch ohne Vorkenntnisse zurecht.
Die Spannung bleibt durchgehend hoch. Immer wieder gibt es neue Hinweise, Verdächtigungen und Entwicklungen, die dafür gesorgt haben, dass ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Figuren trotz ihrer Vielzahl klar und übersichtlich dargestellt werden. Man verliert nicht den Überblick und jede Figur fügt sich sinnvoll in die Handlung ein. Fentje Jacobsen mochte ich besonders gern. Ihre Gedanken und Empfindungen konnte ich sehr gut nachvollziehen und sie war mir von Anfang an sympathisch. Niklas John wirkte auf mich eher reserviert, aber keinesfalls unnahbar. Gerade diese etwas zurückhaltende Art machte ihn interessant und ließ Raum für Fragen und Entwicklungen. Insgesamt hat mir das Buch sehr schöne Lesestunden bereitet. Ich bin froh es gelesen zu haben und habe nun definitiv Lust bekommen weitere Bücher von Eva Almstädt zu entdecken.

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Akte Nordsee - Die letzte Predigt

Rezensionen von Annaja:

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Unter Wasser von Tara Menon

Schmerzlicher Verlust im Paradies

Ein schönes Cover mit der spiegelnden Wasserfläche.
Das Buch handelt von Freundschaft, Trauer, Zorn und dem nicht Loslassen können.
Es wurde in zwei Zeitebenen geschrieben und handelt von zwei schlimmen Naturkatastrophen.
Marissa wächst auf in Thailand, Phuket, dort betreibt der alleinerziehende Vater eine Forschungsstation für Meeresbiologie.

Ihre Kindheit erlebt Marissa unbeschwert am Meer, gemeinsam mit ihrer Freundin Arielle erobert sie dort beim Schwimmen und Tauchen die Unterwasserwelt.
Die Autorin beschreibt mit ihre bildhaften Sprache die Schönheiten der Natur und deren besondere Kraft und den einzigartigen Geschöpfen, so lebendig.
Schnell wird man an die schreckliche Tsunamikatastrophe von 2004 mit ihren unzähligen Toten und deren Schicksalen herangeführt, bei der Marissas Freundin Arielle umkommt. Noch acht Jahre später, als sie bereits in New York lebt(da gibt es gerade im Oktober 2012 den großen Hurrikan) und arbeitet, leidet sie unter Albträumen, fühlt sich für den Tod des Mädchens verantwortlich und hat die Trauer und den Schmerz um den Verlust noch nicht bewältigt.
Man erfährt in dem bewegenden Roman, wie es ist, wenn das Paradies plötzlich zum Horrorfilm mutiert, wenn der Klimawandel bloß als spektakuläres Schauspiel abgetan wird und wie unterschiedlich die Menschen mit diesen Ereignissen umgehen.
Ein großartiges Buch, gefühlvoll und wunderbar erzählt, fängt auch die Atmosphäre der Unglücke besonders gut ein.

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Unter Wasser

Rezensionen von liesmal:

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DUMONTs Unnützes Reisewissen Deutschland von Juliane Schader; Jens Bey

Nichts ist so gut zu gebrauchen wie unnützes Reisewissen

Auf der Suche nach einer leichten Urlaubslektüre habe ich überlegt, dass „Unnützes Reisewissen“ nicht schaden könnte. Eine gute Entscheidung!
Das kleine Büchlein mit großem Inhalt fand auch in meiner kleinen Handtasche Platz. So hatte ich „Über 100 kuriose Fakten und Geschichten“ immer dabei, und gute Unterhaltung war in jeder noch so kleinen Pause garantiert.

Auch einige Mitreisende habe ich begeistern können, zum Beispiel mit kleinen Fragen wie: „Müssen eigentlich auch Rettungswagen einen Verbandskasten an Bord haben?“ oder: „Wird in einem anderen Land wohl mehr Toilettenpapier verbraucht als in Deutschland?“
Großen Spaß hatte ich mit dem Beitrag „Wortschatzweltmeister“, in dem es nicht nur um sehr lange Wörter geht, sondern auch darum, wie viele Wörter es in der deutschen Sprache überhaupt gibt.
Inzwischen wieder zu Hause, bin ich immer noch mit dem Buch beschäftigt. Zurzeit bin ich dabei, aus den kleinen Geschichten Quizfragen für meine Seniorengruppe herauszufiltern. Auch das macht großen Spaß.
Auf der Rückseite des Buches heißt es: „Das Buch, das keiner braucht. Und jeder haben sollte.“
Das kann ich nur bestätigen, denn bevor ich das Buch besaß, wusste ich noch gar nicht, wie gut ich es gebrauchen kann. Auch gut, dass der Einband flexibel und damit für häufigen Gebrauch geeignet ist.
Meine Empfehlung mit Garantie für großes Lesevergnügen – natürlich aus dem Hause DUMONT.

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DUMONTs Unnützes Reisewissen Deutschland

Rezensionen von Internetmaus:

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Brombeerblaue Tage von Simone Veenstra

Familie kann man sich nicht aussuchen

Brombeeerblaue Tage ist ein Buch, das durch sein Cover meine Aufmerksamkeit weckte. Es handelt überwiegend auf der Insel Rügen.
Schön gestaltet finde ich den Einband. Die Geschichte ist geprägt vom Leben einer jungen Frau, deren Arbeit als Landschaftsarchitektin sie antreibt. Dazu hat sie eine vielseitig verwendbare App entwickelt.

In Berlin arbeitet sie in Selbstständigkeit. Mit Laptop und Handy kann sie überall tätig sein. Ihr Vater hat die Familie sehr früh verlassen. Zu seiner Tochter, Elisa, hat er nur einen lockeren Kontakt. Jetzt braucht er ihre Hilfe und macht es dringend. Obwohl sie ihn kaum kennt, macht sich Elisa auf den Weg an die Ostsee.
Der Roman ist in vier sehr lange Kapitel unterteilt. Jedes beginnt mit der Zeichnung und Beschreibung einer Pflanze. Ein direkter Bezug zum folgenden Erzählstrang ist nicht erkennbar. Warum Henk, Elisas Vater, seine Tochter anrief und ihre Hilfe einforderte, kommt erst nach und nach ans Licht. Der Flora wird viel Raum gegeben. Intensiv sind die Ausführungen dazu. Bei den handelnden Personen fehlen sie mir. Sie sind kühl und unnahbar. Von der Insel Rügen, einem landschaftlich sehr unterschiedlichem Eiland ist kaum etwas zu spüren. Lediglich als Elisa mit einer Freundin im Südosten der Insel unterwegs ist, werden zwei Hundestrände auf dem Mönchgut, zwischen Lobbe und Thiessow erwähnt.
Von dem Buch hatte ich mehr erwartet. Es ist in einfacher Sprache geschrieben und die Handlung zieht sich ohne jegliche Spannung in die Länge. Das Beste ist für mich das Cover. Die Handlung springt hin und her. Eine klare Gliederung mit Prolog und Epilog gibt es nicht. Auch fehlen mir die Quellenangaben zu den Pflanzenzeichnungen und deren Beschreibungen. Aus meiner Sicht kann ich das Buch nicht weiter empfehlen.

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Brombeerblaue Tage

Rezensionen von Ameland:

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The Artist von Lucy Steeds

Ein sprachliches sowie atmosphärisches Erlebnis

Ich war mir nicht sicher, ob ein Buch über einen Maler die richtige Wahl für mich sei. Zum Glück habe ich es trotz meiner Zweifel versucht. Bisher hätte ich gedacht, dass mich Beschreibungen über Farbe, Textur und Bildkompositionen langweilen würden, erstaunlicherweise hat Lucy Steeds es geschafft, dass das hier nicht der Fall war.

Die Charaktere der Protagonisten ergeben sich aus ihrem Handeln, ihren Blicken. Mir gefiel wie sich die Protagonisten im Laufe der Geschichte entwickeln. Unterschwellige Strömungen werden mehr und mehr erkennbar. Geheimnisse kommen ans Licht und führen zu einem Eklat. Apropos Licht, das spielt eine große Rolle in den Werken von Tartuffe und kommt immer wieder zur Sprache.

Mit ihrem einzigartigen Schreibstil, der wunderbaren und bildgewaltigen Sprache versetzte mich die Autorin mitten in die Provence. Unter der brennenden Sonne sah ich die Weizen- und Sonnenblumenfelder, roch den Lavendel und den Staub auf den Wegen, fühlte den Wind auf meiner Haut. Ich saß mit am Tisch und versuchte zu sehen was Tartuffe an der Zusammenstellung der Speisen auf den Tellern zu einem Bild inspirierte.

Der Roman war ein sprachliches sowie atmosphärisches Erlebnis für mich, auch wenn mir am Ende der zeitliche Sprung zu abrupt war. Aber das ist meckern auf hohem Niveau. Meiner Meinung nach verdient der Roman die Lobeshymnen, die die internationale Presse auf The Artist singt.

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The Artist

Rezensionen von begine:

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Violette von Valérie Perrin

Trauer und Bewältigung

Violette ist der zweite Roman, den ich von der Schriftstellerin Valerie Perrin gelesen habe.

Leider brauchte ich erst eine ganze Zeit, um in den Roman hineinzukommen.
Es ist eine Geschichte über Liebe, Verlust, Trauer und das Weiterleben.
Die Protagonistin Violette ist Friedhofswärterin. Sie erwähnt viele Grabaufschriften und Begräbnisse.

Dann passierte in ihrer Erinnerung ein dramatischer Verlust.
Nebenbei gibt es noch ein Tagebuch einer Irene, das fand ich nicht so interessant.
Das Buch ist ruhig geschrieben, mit Höhen und Tiefen.

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Violette

Rezensionen von Claudia R.:

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How to steal his heart von TinaSusanne

Herz gestohlen?

Klappentext / Inhalt:

Herz zu verschenken!

Eine liebenswerte Diebin und ein korrekter Cop vor einer Herzensentscheidung.

Ausgerechnet ein Cop! Samantha Jones steht kurz vor dem Coup ihres Lebens, sodass es eine ausgesprochen dumme Idee ist, ihr Herz an einen Cop zu vergeben. Kann sie sich zwischen Geld und Liebe entscheiden?

Ausgerechnet eine Trickbetrügerin! Aus ihm unerfindlichen Gründen hat sein Bruder als notorischer Junggeselle und begehrenswertester Bachelor Philadelphias eine gerissene Heiratsschwindlerin an Land gezogen.

Cop Ross St. John ahnt freilich nicht die größte Gefahr: selbst sein Herz zu verlieren.

Die lang erwartete Fortsetzung der Philadelphia-Cop-Reihe von TinaSusanne.

Amüsant, scharfzüngig und herzerwärmend.

Cover:

Das Cover ist etwas plastisch, aber auch sehr fantasievoll umgesetzt. Die Skyline findet im Hintergrund ihren Platz und die Geste der Hände und des darinliegenden Herzens ist romantisch und hingebungsvoll umgesetzt. Optisch und farblich finde ich das Ganze auch sehr schön umgesetzt. Die Wiedererkennungseffekt zum Cover des ersten Bandes ist unverkennbar.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den heißbegehrten zweiten Band der Philadelphia Storys, diese sind aber auch sehr gut unabhängig lesbar. Mir war der Vorgängerband und auch einige weitere Bücher der Autorin bereits bekannt und somit konnte ich Schreibstil und auch Geschehnisse schnell einordnen und kam auch hier wieder in die Geschichte sehr gut und schnell hinein.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Charaktere sind facettenreich und gut durchdacht. Samantha ist eine wundervolle und gerissene Trickbetrügerin und Ross, der Cop, mit dem Herz am rechten Fleck und ihre Bekanntschaft mehr ein Zufall oder doch richtungsweisend für beide?

Auf jeden Fall werden hier schnell Spannung und Gefühle aufgebaut. Emotionen werden spürbar herübergebracht und eine Mischung aus Humor und guter Unterhaltung spielt hier auch mit rein.

Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme und gute Länge und ermöglichen so einen tollen Lesefluss. Die Anfänge sind sehr gut herausgearbeitet und auch sehr gut erkennbar. Gliederung und Gestaltung haben mir auch bei diesem Band sehr gut gefallen.

Die Geschichte ist spannend, interessant und emotional aufgebaut. Man ist schnell an der Seite der Charaktere und Ereignisse und lässt sich von diesen mitnehmen. Eine Geschichte, die durchaus auch zum Nachdenken anregt, Spannung aufbaut, aber auch der Humor und die Emotionen kommen nicht zu kurz.

Fazit:

Die Geschichte ist spannend, interessant und emotional umgesetzt. Trickbetrügerin trifft auf Cop, ob sie sein Herz stehlen kann?

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How to steal his heart

Rezensionen von Claudia R.:

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Den Himmel für Stella von Christa Maria Gerigk-Jauernik

Trauerbewältigung

Klappentext / Inhalt:

Wie erklärt man einem Kind, dass jemand für immer weg ist?

Die meisten Eltern stehen irgendwann vor dieser Frage — und wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Dieses Buch nimmt ihnen das ab.

Was Kinder in der Trauer wirklich brauchen

Lina hat ihre beste Freundin Stella verloren.

Plötzlich, ohne Abschied, ohne letzte Worte. Was folgt, ist keine ruhige Trauergeschichte — sondern ein Abenteuer zwischen Erde und Himmel, das Kinder ab 9 Jahren mitnimmt auf einen Weg, den sie so noch nie gegangen sind. Und der am Ende zeigt: Loslassen bedeutet nicht, zu vergessen.

Ein Buch wie kein anderes

Handgemalte Aquarelle statt digitaler Illustrationen. Ein Märchen, das auf einem erfolgreichen Theaterstück basiert. Zwei Geschichten in einer — die der Kinder und die ihrer Eltern. Und ein eigens komponierter Song, der die Geschichte weiterträgt, wenn das Buch zugeklappt wird.

Das perfekte Trauergeschenk für Familien

Ob nach dem Tod eines Großelternteils, eines Freundes oder eines Elternteils — "Den Himmel für Stella" begleitet Kinder durch Verlust und Trauerbewältigung, ohne zu beschwichtigen. Und gibt Erwachsenen die Worte, die ihnen selbst oft fehlen.

Cover:

Das Cover ist sehr schön und kreativ gestaltet. Ein Mädchen breitet ihre Arme aus, auf der Erde stehend und in die Ferne blickend. Die Unendlichkeit scheint sich vor ihr aufzutun und sie zu empfangen oder ihre farbenfroh entgegen zu strahlen. Optisch ist das Ganze sehr schön umgesetzt und die Neugier und das Interesse gegenüber der Thematik werden hier geweckt.

Meinung:

Trauerbewältigung ist kein einfaches, aber sehr wichtiges Thema und besonders bei den Kleinen sollte es sehr einfühlsam und bedarfsvoll angegangen werden. Lina hat ihre beste Freundin Stella verloren und in dieser Geschichte wird sehr einfühlsam und kreativ mit diesem Geschehnis umgegangen und es fast wie ein Märchen erzählt.

Das Buch eignet sich für Kinder ab 8 Jahren. Darunter ist es von Verständnis eher nicht etwas schwieriger zu verstehen oder es muss entsprechend mehr von den begleitenden Erwachsen erklärt und besprochen werden.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Der Geschichte kann man gut folgen. Das Thema Tod ist nicht ganz leicht und eher schwierig sich darauf einzustellen. Das Buch und die Geschichte versucht aber sehr gut darauf einzugehen, auch wenn sicherlich immer einige Frage bleiben, weswegen es gut ist dies gemeinsam mit einem Erwachsenen zu lesen, damit dieser nicht für entsprechende Fragen zur Seite und zur Verfügung steht.

Auf das Thema Tod und Trauer wird hier sehr einfühlsam und gut eingegangen und ein sehr schöner Weg gefunden. Die Geschichte ist fantasievoll und berührend umgesetzt und auch die entsprechenden Emotionen sind hier sehr nah spürbar.

Das Format ist recht groß, aber dennoch handlich umgesetzt. Die Passagen sind teils etwas länger und ich würde es schon eher zum Vorlesen anraten oder zumindest in Begleitung eines Erwachsenen für eventuelle Rückfragen. Denn auch Schriftgröße und Schriftlänge können bei der Altersstufe eventuell etwas bedenklich zuerst wirken, daher würde ich zu einem gemeinsamen lesen anraten.

Die Bilder sind auch sehr schön und passend zur Geschichte und Thematik umgesetzt. Die Bilder runden das Ganze sehr schön ab. Die Aquarelle sind bunt und fantasievoll gezeichnet und umgesetzt.

Die Geschichte ist nicht nur für Kinder ansprechend, auch Erwachsene können hier Trost finden und diese regt zudem zum Nachdenken an. Liebevoll und berührend umgesetzt.

Fazit:

Liebevoll und berührend umgesetzt, eine Geschichte über Trauer und Tod.

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Den Himmel für Stella

Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :

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Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska

Fortsetzung im eigenen Leben

Der Buchtitel ist an Alltäglichkeit nicht zu übertreffen, ebensowenig wie der Schauplatz, eine große Siedlung am Rande einer Stadt und die Menschen, die darin wohnen. Aus der Vogelperspektive aber, die von Tanja Kokoska schon auf der ersten Seite eingenommen wird, verweben sich die individuellen, durchaus ungewöhnlichen Schicksale zu einem faszinierenden Geflecht.

So wird aus dem sich anfangs etwas schleppenden Roman ein liebevolles und humorvolles Plädoyer für Vielfältigkeit und Empathie. Und ich spüre den augenzwinkernden Hinweis der Autorin, für eine Fortsetzung dieser Lektionen im eigenen Leben zu sorgen.

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Guten Morgen, schönes Wetter heute