Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gute_Laune:
Widdersehen Schafskrimis von Leonie Swann
Zusammenhalt
Nachdem ihr Schäfer mit einem Spaten im Brustkorb von ihnen gerissen wurde und Rebecca die Herde übernommen hat und mit ihr Europa durchstreifte, freuen sich die Schafe jetzt sehr darauf, wieder nach Hause zu gehen. Doch ihre geliebte alte Weide ist nicht mehr, wie sie war und fremde Schafe stehen da auch.
Noch schlimmer wird es, als Rebecca plötzlich spurlos verschwindet, nur ein einzelner Finger im Schäferwagen liegt und keiner den Zettel vorlesen kann. Aber natürlich lassen sich die Schafe davon nicht abhalten, ihre Hirtin wieder zu finden.
Wollidarität, Määähkratie, Wollensstärke sind nur drei der herrlichen Wortkreationen der Schafe. Sie klingen abstrus, sind aber absolut zutreffend und machen damit schon mal gute Laune. Das tut der Spannung auch gar keinen Abbruch, wenn man hin und wieder mal ein wenig schmunzeln oder gar lachen kann. Leonie Swann hat die Leser sehr lange auf Neues aus Glennkill warten lassen, aber das Warten hat sich definitiv gelohnt!
Die Überlegungen und Handlungen der Schafe sind einfach nur bezaubernd. Die Interaktion mit den diversen Menschen, mit denen sie zu tun haben, gefällt mir außerordentlich gut. Dazu dann die Wortkreationen und Neuinterpretationen von bekannten Songs, da kann man nur grinsen! Dennoch geht bei allem Humor und tierischen Gewohnheiten die Spannung nicht verloren. Die eine oder andere Stelle geht auch ganz tief ins Herz.
Man mag moppern können, dass die Tiere vermenschlicht werden. Das sehe ich aber ein wenig anders. Die Schafe interagieren mit den Menschen auf sehr passende Weise, ihre Gedanken sind sehr klug und gar nicht mal so, wie Menschen denken würden. Trotzdem wollen sie ihre Schäferin retten, stellen Zusammenhänge fest und kommen zu einigen erstaunlichen und sehr klugen Erkenntnissen. Zwischen den Zeilen findet man genug Sozialkritik, um dem Buch einen ganz besonderen Wert zu geben. Vielleicht sollten wir alle mehr wie Schafe sein? Zumindest wie die Schafe aus Glennkill!
Ich bin von diesem Hörbuch komplett angetan und gebe nicht zuletzt wegen Maren Kroymanns Art zu lesen die vollen fünf Sterne. Hoffentlich lässt die Autorin uns nicht allzu lange auf weitere Abenteuer der Schafe warten. Es wird einfach nicht langweilig!
Rezensionen von cosmea:
Sommerhaus von Rachel Joyce
Was für ein Wunder ist es doch, am Leben zu sein
Im neuen Roman von Rachel Joyce geht es um den bekannten Maler Victor Kemp genannt Vic und seine Familie. Die Mutter ist früh verstorben, und die vier Kinder haben sich mehr oder weniger allein aufgezogen. Dem sehr egozentrischen Vic ging es immer in erster Linie um seine Malerei. Er ist inzwischen 76, seine Kinder Netta, Susan, Gustav genannt Goose und Iris zwischen 32 und 40.
Eines Tages bestellt er sie in ein Londoner Lokal, um ihnen mitzuteilen, dass er sich in die 27jährige Bella-Mae verliebt hat und sie heiraten wird. Die Hochzeit findet kurz darauf in Italien statt, und er lädt seine Kinder nicht ein. Wenig später ertrinkt er beim Schwimmen im Lago d´Orta, was umso erstaunlicher ist, als er den See seit Jahrzehnten sehr gut kannte, denn dort liegt die Villa Carlotta, wo die Familie immer die Sommer verbrachte. Seine Kinder verdächtigen seine unbekannte neue Ehefrau, etwas mit seinem Tod zu tun zu haben und rechnen mit Streitigkeiten um das Erbe. Sie fahren nach Italien, um Nachforschungen anzustellen und den Leichnam ihres Vaters nach England bringen zu lassen. Die Gespräche mit der Polizei und eine Obduktion ergeben keine neuen Erkenntnisse. Vor allem finden sie kein Testament und auch nicht das unbekannte Meisterwerk ihres Vaters, das er in der Villa fertigstellen wollte. Auch für Bella-Maes Schuld haben sie keine Beweise. In diesen Tagen verändert sich das Verhältnis der Geschwister zueinander grundlegend. Alle Arten von verdrängten Konflikten kommen ans Licht sowie wichtige Aspekte ihres Lebens, die sie vor den anderen geheim gehalten haben. Die Familie bricht auseinander.
Der Roman schildert nicht nur ausführlich, was dieser Familie widerfährt, sondern auch die Welt der Kunst und Landschaft und Klima am Lago d´Orta. Durch die zunächst ungeklärten Todesumstände von Vic Kemp kommen Krimielemente hinzu, wodurch es in der zweiten Hälfte etwas spannender wird, denn dieser Roman ist trotz der interessanten Thematik leider nicht frei von Längen. Insgesamt hat mir das Buch wegen der Charaktere und der gelungenen sprachlichen Qualität dennoch gefallen.
Rezensionen von cosmea:
Truck It! von Bobby Bolton
Die Geschichte eines Neuanfangs
Bobby Bolton, 30 ist psychisch und finanziell am Ende. Seine Freundin hat nach elf Jahren die Beziehung beendet, und seine Firma ist bankrott. Er gibt jedoch nicht auf, verkauft alles, was er noch besitzt und kauft einen riesigen alten Lastwagen, den er umbaut und für eine Weltreise von England bis Australien umrüstet.
Dann macht er sich mit seinem geliebten Labrador Red auf den Weg. In Südfrankreich lernt er die Französin Marie mit ihrer weißen Hündin Rubia kennen. Sie wird ihn auf der Weltreise begleiten und seine neue Liebe werden.
Bobby erzählt eine Geschichte voller Abenteuer, von Begegnungen mit fremden Menschen, die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft zeigen und bei einer geteilten Mahlzeit schnell zu Freunden werden, von technischen Problemen mit dem Laster und Gefahren und Schwierigkeiten bei den Grenzüberquerungen vor allem in Asien. Bobby und Marie verlieren nicht den Mut, geben niemals auf. Sein ungewöhnlicher, humorvoller Reisebericht ist als Buch ein Erfolg und hat ihm auch auf You-Tube viele Follower eingebracht. Er vermittelt uns die Botschaft, dass ein Neuanfang auch in einer scheinbar ausweglosen Situation möglich und es auf jeden Fall lohnend ist, ihn zu versuchen. Sehr gelungen ist die Darstellung der zahlreichen, mit Fremden geteilten Mahlzeiten, die zeigt, dass gemeinsames Essen nicht nur Nahrungsaufnahme ist, sondern Bindungen schafft. Bobbys Abenteuerreise verändert ihn grundlegend. Ein Buch, dass mit seiner positiven Botschaft eine optimistische Sicht auf das Leben vermittelt.
Rezensionen von nessabo:
She's a Star! von Meredith Hambrock
Ein anstrengender, aber lesenswerter Weird-Girl-Rausch
Geschichten über und mit obsessiven Figuren sind für mich immer ein Grenzfall. Gut geschrieben saugen sie mich absolut ein und fordern mich moralisch heraus. Weniger gut geschrieben wird es einfach nur anstrengend. Meredith Hambrock hat mit „She’s a Star“ ein Werk geliefert, das überwiegend in die erste Kategorie fällt und welches auf alle mir bekannten Romane dieser Art noch einmal eine Schippe draufsetzt.
Die erste Hälfte fand ich unglaublich stark! Über die Ich-Perspektive sitzen wir in Jessamyns Kopf und sind ihrer Wahrnehmung ausgeliefert. Schon relativ früh konnte ich mir nicht mehr sicher sein, was wirklich wie stattgefunden hat und was lediglich der Interpretation unserer Protagonistin entspricht. Denn es kristallisiert sich zunehmend heraus, dass Jessamyn eine unzuverlässige Erzählerin ist, die immer mehr einem Wahn verfällt, der sie (und uns) irgendwann fast völlig einnimmt. Nur durch Reaktionen der Nebenfiguren kam ich immer wieder ins Grübeln, ob die Realität nicht eine andere ist.
Die Nebenfiguren bleiben überwiegend blass. Das ist aufgrund der selbstbezogenen Erzählperspektive eine schlüssige Entscheidung. Dennoch muss mensch den enormen Fokus auf eine Figur natürlich mögen. Das Tempo ist von Beginn an hoch, der Ton direkt mit einem bissigen und durchaus gesellschaftskritischen Witz, der mir sehr gut gefallen hat. Dadurch, dass wir so nah an den Gedanken der Hauptfigur dran sind, entsteht eine bedrückende und intensive Atmosphäre.
In der zweiten Hälfte verlor die Geschichte aber ein wenig an Atem. Die Gedankenspiralen wiederholen sich und entschleunigen die Geschichte - meiner Meinung nach eher zum Nachteil der Erzählung. Später zieht das Tempo glücklicherweise wieder an; die Handlung wird immer ernster, wahnhafter und maximal unhinged - bis am Ende alles eskaliert.
Dieser Roman ist Arbeit! Jessamyn ist eine herausfordernde Hauptfigur, die mehr als eine fragwürdige Entscheidung trifft und doch immer wieder mein Mitgefühl hatte. Ihr ist Schlimmes widerfahren und ich bedaure es doch ziemlich, dass die feministische Komponente des Ganzen nahezu bedeutungslos wird neben all der Obsession. Da hätte ich mir mehr konsequenten Biss gewünscht, allerdings macht die Verdrängung aus Sicht der Erzählerin schon Sinn. Bei allem Ernst der Realität ist der gewählte Humor nahezu bitter, was wirklich gut zum Tragödiencharakter der Geschichte passt.
Wer sich ordentlich fordern lassen möchte von dieser Anti-Heldin und überwiegend temporeiche Geschichten mag, die ungefiltert in menschliche Abgründe schauen, sollte sich dieses Werk nicht entgehen lassen.
Rezensionen von Philiene :
Tanz der Ahornblätter von Sarah Lark
Glück in Kanada
Sarah Lark schafft es immer wieder entfernte Orte und vergangene Zeiten so zu beschreiben, das man das Gefühl hat mitten im Geschehen zu sein. In Tanz der Ahornblätter geht die Reise nach Kanada in den 1860 er Jahren. Viviane lebt in England ist adelig, träumt davon Ballerina zu werden und ist in Ross verliebt.
Doch der ist der Stall erster ihres Vaters und kommt für ihren Vater nicht als Ehemann in Frage. Die Beiden reißen aus und gelangen schließlich nach Kanada.
Schon die Überfahrt ist spannend und die Suche nach Glück und Gold in Kanada gestaltet sich sehr viel schwieriger als gedacht...
Mich haben vor allem die Beschreibungen der Reise durch Kanada gefallen. Die Schwierigkeiten, die harte Wanderung, das Land. Aber auch die Einblicke in die Ungerechtigkeit und das Leid die die indigene Bevölkerung durch die Einwanderer ertragen musste waren sehr interessant und emotional.
Natürlich steht Vivianes Geschichte im Vordergrund und trägt den Roman. Gefühlvoll und sucht Spannend wird die Ges5roner jungen Frau auf dem Weg zum Erwachsenen erzählt.
Rezensionen von cosmea:
Ein unheimlich guter Mensch von Kirsten King
Kein unheimlich guter Mensch
Lillian O´Malley, Ende 20, ist seit vier Monaten mit dem charmanten Henry Davis zusammen und glaubt, dass er das Potential für eine dauerhafte Beziehung hat. Sie versucht, ihrem Partner zu gefallen und lässt alles mit sich machen, was Henry will. Henry ist jedoch nicht daran interessiert, aus der „situationship“ eine „relationship“ zu machen und serviert sie überraschend ab.
Lillian betrinkt sich und beschließt, sich zu rächen. Sie belegt ihn mit einem im Internat gefundenen Schadenzauber. Wenig später wird Henry erstochen aufgefunden. Für die Polizei ist sie dringend tatverdächtig, und sie hat kein solides Alibi. Weil sie mehrfach verhört wird, nimmt sie sich einen Anwalt. Dann findet Lillian heraus, dass Henry seit 10 Jahren in einer festen Beziehung war. Sie trifft Nora und spricht mit ihr. Lillian versucht herauszufinden, wer Henry umgebracht hat und warum. Sie steckt in Schwierigkeiten, auch an Ihrem Arbeitsplatz in einer Marketing Firma und gerät mit ihrer Vorgesetzten Candice aneinander.
Kirsten Kings Debütroman liest sich zügig. Ich fand ihn allerdings nicht so witzig, wie in vielen Kommentaren behauptet. Der Roman hat eine Protagonistin, mit der man sich wohl kaum identifizieren kann. Lillian ist egozentrisch und narzisstisch, hält sich für einen unheimlich guten Menschen und erwartet, dass alle Welt sie liebt und bewundert. Manches an ihrem Verhalten ist ausgesprochen abstoßend. Mich stören auch etliche recht derbe Stellen und die Darstellung von Henrys sexuell übergriffigem Verhalten, das nicht kommentiert oder und erst recht nicht kritisiert wird. Deshalb spreche ich keine absolute Leseempfehlung aus.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:
Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska
Rilke in ungewohnter Umgebung
Welch schönes Buch!
Die Charaktere sind einfühlsam, humorvoll, aber immer mit Respekt gezeichnet und es ist wirklich vergnüglich, das Buch zu lesen. Die Handlung mutet manchmal etwas märchenhaft (konstruiert) an und es ist schön, dass durch eine besondere Stress Situation in fast allen Menschen das Gute zum Vorschein kommt : das nebeneinander Herleben wird von mehr Miteinander abgelöst.
Ich kann das Buch mit gutem Gewissen weiter empfehlen.
Rezensionen von carola1475:
Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln von Florian Schwiecker
Erschreckende Aussichten
Aktueller kann ein Buch über die Bedrohung durch Cyberterrorismus nicht sein, wenn ich mir die derzeitige Berichterstattung über Anthropics Claude Mythos anschaue.
In 'Code Null' wird die EU von einer Gruppe namens Timeout erpresst, Cyberterroristen, die sich Zugang zum Galileo-Satellitensystem verschafft haben und zur Demonstration Navigationssysteme in Berlin an einem Sonntagnachmittag sekundenlang ausfallen lassen.
Auf Galileo verlassen sich viele Teile der Infrastruktur, darunter das Transportwesen, die Energieversorgung, die Finanzmärkte. Die Gefahr durch Timeout wird schnell erkannt und Ermittlungen aufgenommen, in die der Autor reale und auch fiktive Institutionen einbindet.
Die sozial zurückhaltende aber geniale Hackerin Charlie versteht als Erste Vorgehen und Plan der Terroristen und wird mit ihrer selbstlernenden Künstlichen Intelligenz KIM Teil der Ermittlungsgruppe.
Florian Schwiecker versieht die wichtigsten Charaktere mit einem Hintergrund, dennoch bleiben für mich die Figuren auf Distanz, ich finde sie wenig greifbar. Zu viel läuft bei ihnen im Kopf ab statt in der Interaktion mit anderen.
Sehr klar wird jedoch, wie schwierig die Entscheidung ist, jemandem zu vertrauen, um so mehr, wenn es um Macht und Geld geht. Und auch auf technologischer Basis: wie sehr kann man einer selbstlernenden KI vertrauen, die möglicherweise irgendwann den ihr gesteckten Rahmen ignoriert?
Der Autor hat bereits erfolgreiche Justiz-Krimis zusammen mit Michael Tsokos geschrieben und beginnt mit 'Code Null' eine eigene, neue KI-Thriller-Reihe. Schwiecker hat beruflich mit IT zu tun und kennt sich aus, was zur sehr ausführlichen Beschreibung des technischen Hintergrunds von 'Code Null' führt und mir gelegentlich etwas zu viel war.
Aus verschiedenen Erzählperspektiven wird die Gefahr von Cyberterrorismus gut verständlich beschrieben, wohl noch erschreckender ist die mögliche Entwicklung eines Selbst-Bewusstseins von KI und daraufhin entstehender Gefühle.
Ich habe den beängstigenden Tech-Thriller mit seinen unerwarteten Wendungen gern gelesen. Ein Glossar hätte ich mir noch gewünscht. Ich vergebe 3,5 Sterne.
Rezensionen von 19cici95:
REM von Annika Strauss
Gütesiegel Fitzek
Das Buch REM von Annika Strauss wäre in der großen Menge an Neuveröffentlichungen wahrscheinlich untergegangen. Das Buch REM von Annika Strauss mit Sebastian Fitzek verkauft sich wie warme Semmeln und schon prangt ein Spiegel-Bestseller-Sticker auf dem Cover.
Ich bin ein riesiger Fitzek-Fan und das war ehrlicherweise auch der einzige Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte.
Auch wenn seine letzten Bücher mal mehr, mal weniger gut waren und gerade die weniger guten immer abgedrehter wurden, sind diese kein Vergleich mit REM.
Während die erste Hälfte noch spannend und in Fitzek-Manier geschrieben ist (junge Protagonistin aus Berlin mit dringendem Problem, das sie gemeinsam mit einem Freund lösen muss), wird es zunehmend und gerade im letzten Drittel einfach nur noch wirr.
Die Charaktere waren mir bis zum Ende eigentlich alle total egal, warum werden sämtliche Themen (von Organhandel über Missbrauch bis Torture-Porn) angeschnitten und dann im Sande verlaufen lassen, und wieso ist das Ende viel zu plötzlich und Sci-Fi-mäßig erklärt. Dass es paranormal wird, wird relativ schnell klar, doch die Ausführung ist weder psychothrilling noch Horror.
Hier wurde viel versucht und wenig gekonnt. Man könnte zu der Annahme kommen, dass Fitzeks Leserschaft dieses Buch in der Luft zerrissen hätte, hätte er es alleine geschrieben. So kann man der Horror-Queen die wirre Story anlasten.
In den Danksagungen wird ein weiteres Buch der beiden angeteasert. Da bin ich dann wohl raus.
Rezensionen von e_kieh:
tiptoi® Abenteuer Großwerden - Smilla lernt ein gutes Miteinander von Sandra Grimm
Lernen fürs Leben mit Spaß und Begeisterung
Smilla lernt ein gutes Miteinander aus der Ravensburger Tiptoi Reihe ist für uns genau zur richtigen Zeit erschienen und ebenfalls zum perfekten Zeitpunkt bei uns Zuhause eingezogen. Unsere Tochter geht seit Kurzem in den Kindergarten, und gerade dort ist ein gutes Miteinander essenziell. Themen wie Rücksichtnahme, Freundschaft, Teilen und der respektvolle Umgang miteinander spielen im Alltag eine große Rolle.
Das Buch greift diese Inhalte kindgerecht auf und vermittelt sie auf eine verständliche und altersgerechte Weise. Besonders schön finden wir, dass unsere Tochter vieles von dem, was sie im Buch lernt, direkt im Kindergartenalltag wiedererkennt und umsetzen kann.
Wie bei den tiptoi Büchern üblich, gibt es sehr viel zu entdecken. Die interaktiven Elemente sorgen dafür, dass die Kinder aktiv eingebunden werden und die Inhalte spielerisch vermittelt bekommen. Unsere Tochter liebt tiptoi Bücher generell und kann sich oft sehr lange selbstständig damit beschäftigen. Auch dieses Buch wird immer wieder aus dem Regal geholt und mit großer Begeisterung erkundet.
Die Kombination aus einer alltagsnahen Geschichte, wichtigen sozialen Lerninhalten und der bewährten tiptoi Interaktivität macht dieses Buch für uns zu einer klaren Empfehlung. Besonders für Kinder, die gerade in den Kindergarten starten oder sich mit sozialen Situationen im Alltag auseinandersetzen, ist Smilla lernt ein gutes Miteinander eine äußerst wertvolle und zugleich unterhaltsame Begleitung.











