Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Katzenmicha:
Verliebt in den Ostseewellen | Eine wholesome Romance an der Ostseeküste von Nina Hayden
Romantik an der Ostsee
Deborah übernimmt eine Tierarztpraxis in Schönburg an der Ostsee.Ein Traum geht für Deborah in Erfüllung.Als sie Sven kennenlernt scheint alles perfekt zu sein.Ihr Leben ihr Beruf alles wie sie es sich schon immer gewünscht hat.Doch dann ziehen dunkle Wolkenauf,als sie von ihrem Vermieter die Kündigung erhält.
Und auch Sven scheint einGeheimnis zu haben…..
Die Autorin Nina Hayden hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.In ihrer Geschichte nimmt sie den Leser mit an die wunderschöne Ostseeküste.Es machte viel Freude mit Deborah und Sven die Geschichte zu erleben-sehr gerne 5 Sterne.
Rezensionen von Kokoloreslot:
Vega Varg - Das Schweigen der Insel von Åsa Hellberg
Spannende Unterhaltung vom Feinsten
Eine malerische Insel an der schwedischen Westküste wird von einem Mord erschüttert. Das Opfer ist der Ermittlerin Vega Varg nicht unbekannt. Trotz familiärer Unterstützung ihrer Söhne, die ebenfalls bei der Polizei arbeiten, braucht es die Hilfe eines alten Kollegen aus Oslo, um auf der Spur zu bleiben.
Bei dem ruhevollen Cover vermutet man nicht unbedingt einen so spannenden Kriminalroman, bei dem man mitraten kann. Der Klappentext deutet zwar bereits auf familiäre Komplexität hin, aber was dann passiert, lässt sich kaum vorhersagen. Wie alles mit Früher und Heute zusammenhängt, war sehr gut verstrickt und spannend erzählt, auf eine Art, die es leicht macht, den Krimi nicht mehr weglegen zu wollen.
Mir haben dabei sowohl die Protagonisten, denen man sich nah fühlen kann, als auch das ganze komplexe Drumherum gefallen, weil es mit Gefühl und Tiefe punkten kann. Die überraschenden Wendungen machen diesen Auftakt dann schließlich zu einer so guten Unterhaltung, dass ich auf weitere Teile der Reihe gespannt bin.
Für alle geeignet, die spannende Kriminalromane mögen, bei denen Ungewissheit erzeugt und authentische Ermittlungsarbeit gezeigt wird.
Rezensionen von Kokoloreslot:
Die Straße von Robert Seethaler
Skizzen des Daseins
Mein erster Roman von Robert Seethaler – eine Geschichte, die sich um eine Straße und ihre Bewohner dreht. Da wohnt ein Geistlicher, eine Blumenhändlerin, eine Heimleiterin und noch ein paar andere. Jeder geht seinen Alltag, begegnet sich auf der Heidestraße, aber eigentlich kennen sie sich kaum.
Die Figuren bleiben namenlos, und ihre Erlebnisse, Erfahrungen und kleinen Momente ergeben zusammen ein Ganzes. Eine richtig interessante Idee.
Der Roman lebt vom ständigen Wechsel der Charaktere, ganz ohne überflüssige Worte. Seethaler schreibt entschlackt und direkt, fast so, als würde er das Menschsein mit ein paar präzisen Strichen einfangen. Dazu gibt’s kurze, fragmentierte Szenen, die sich nach und nach zu einem Bild zusammensetzen. Ich hatte aber das Gefühl, dass sich der Lesefluss nicht so recht einstellen wollte. Stattdessen fühlte ich mich oft wie ein trostloser Beobachter großer Resignation, ohne richtig Anschluss zu finden. Die Sprache war aber wirklich gut. Als Abbild des Lebens funktioniert der Roman ohne große Dramen oder Höhepunkte – aber er war trotzdem ein unterhaltsamer Zeitvertreib.
Rezensionen von Kokoloreslot:
Penny, Prince und Ginny von Brian Sewell
Ein Mann und seine Hunde
Brian Sewell erzählt in „Penny, Prince und Ginny“ von den Hunden, die sein Leben geprägt haben – von der Kindheit bis ins hohe Alter. Für ihn waren Hunde immer wichtig, egal ob Rassehund, Mischling, groß oder klein. Manche wurden ausgesetzt, verletzt oder landeten im Tierheim, bevor er sie adoptiert hat, aber alle hatten ihren eigenen Charakter, strahlten Lebensfreude aus und waren voller Dankbarkeit und Treue.
Für mich als Hundeliebhaber war es richtig schön zu lesen, wie Sewell in kurzen Kapiteln jedem seiner Hunde mit Wärme, Humor und echter Verbundenheit begegnet. Die Geschichten dahinter sind oft berührend. Nach diesem Buch hat man mehr Verständnis dafür, wie bereichernd ein Leben mit Hunden sein kann, und wie schnell man selbst zum Hundefan wird.
Es ist einfach eine Wohltat und Freude, dieses Buch zu lesen: eine persönliche Liebeserklärung eines Mannes, der jeden seiner Hunde von Herzen geliebt hat.
Rezensionen von Kokoloreslot:
Sommerhaus von Rachel Joyce
Ein Tod, der alles verändert
Rachel Joyce’ Roman „Sommerhaus“ ist ein einfühlsam geschriebener Familienroman über die sozialen Spannungen der Hinterbliebenen nach dem überraschenden Tod des weltberühmten Künstlers Vic Kemp, der im italienischen Lago d’Orta lebte und bei einem Badeunfall starb. Eingehend lernt man die Geschwister Netta, Susan, Goose und Iris kennen, die ihrer neuen, deutlich jüngeren, Stiefmutter, ebenfalls Künstlerin, und deren dubiosen Cousin zum ersten Mal begegnen, nachdem ihr Vater schon verstorben ist.
War der Tod wirklich ein Unfall? Daraus entstehen Konflikte, alte Wunden werden aufgerissen und Geheimnisse enthüllt. Die Geschwister merken schnell: Da brodelt mehr unter der Oberfläche als nur Trauer.
Mir hat am meisten der kluge Aufbau gefallen, der mich überraschen konnte. Schnell hineingefunden, war es leicht, dem flüssigen Schreibstil zu folgen und sich in die stickige Hitze der Villa zu träumen. Der ironische Unterton gibt dem Ganzen eine angenehme Leichtigkeit, selbst wenn’s mal richtig ungemütlich wird. Es gibt ein paar Klischees und Momente, in denen die Spannung etwas nachlässt, aber letztlich bin ich gern in diese beklemmenden Abgründe eingetaucht. Lohnt sich als Sommerlektüre.
Rezensionen von Kokoloreslot:
Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück von Mia Andersen
Inselsommerglück mit Herzklopfen und Freundinnen
Mit seinem farbenfrohen Design, den vielen Extras und der herzerwärmenden Atmosphäre ist dieser Band ein echter Magnet: Wer einmal ins Inselfeeling eingetaucht ist, will die ganze Reihe besitzen.
Vier Bände, vier Freundinnen, vier Jahreszeiten: Jeder Band der Seaside Sisters ist einem Mädchen und ihrer Lieblingsjahreszeit gewidmet – so erlebt man den Frühling, Sommer, Herbst und Winter auf Insel Rosenholm aus verschiedenen Perspektiven.
Im ersten Band der Reihe gehts um Lene, ihre Zwillingsschwester Elsa und ihre Freundin Amba. Sie gehen auf der Insel in die selbe Klasse und sind beste Freundinnen. In diesem Band beginnen ihre Sommerferien, Lene ist verknallt, sucht nach einem Thema für den Schreibwettbewerb und findet eine neue Freundin.
Locker und warmherzig geschrieben, kann man mit Lene mitfühlen und der einfachen Handlung über Freundschaft, unbeschwerte Sommermomente und der ersten Liebe leicht folgen.
Macht einfach süchtig! Glücksgefühle, gute Laune, süße Robben und Meeresrauschen inklusive. Man legt das Buch kaum aus der Hand, weil man immer wieder in dieses Inselidyll zurückkehren möchte – selbst wenn nicht alles harmonisch abläuft. Die Freundinnen sind so lebendig und herzlich, dass man sich sofort wünscht, ein Teil von ihnen zu sein. Jede hat ihre eigenen Hobbys und Vorlieben, doch gerade diese Unterschiede schaffen eine tiefe Verbundenheit. Man spürt: Diese Mädchen können sich blind aufeinander verlassen.
Für Kinder ab 10 Jahren die Lust auf Sommer, Schmetterlinge im Bauch, Freundinnen, Meer und Strand haben.
Rezensionen von Niko:
Kein Sommer ohne August von Lucy Astner
Wunderschöne leichte Sommerlektüre
Charlie Henderson wohnt in London. Als sie unerwartet eine Erbschaft bekommt, muss sie zurück nach Liberty Beach, ihr Heimatort. Dort trifft sie August, ihr bester Freund und ihre große Liebe aus der Jugend. Charlie und August verbindet auch die Liebe zu Büchern, sie schreiben zusammen Geschichten und dabei schreiben sie zusammen auch ihre eigene Geschichte, die über mehrere Sommer geht.
Das Buch ist sehr schön gestaltet und macht schon Lust auf Sommer. Ist definitiv ein Genuss das Buch in die Hände zu halten.
Der Schreibstil ist angenehm, leicht zu lesen, genau passend für eine Sommerlektüre. Die Geschichte ist auf zwei Zeitebene erzählt. In der Gegenwart kehrt Charlie nach Liebrty Beach und dabei erfahren wir mehr über Charlies Leben, ihre alleinerziehende Mutter, die schwierigen Verhältnisse mit der Mutter, die warmherzige Molly, die ihr die Buchhandlung One Last Chapter überlassen hat und vor allem über August und ihrer Freundschaft, die im Laufe der Jahre ständig gewachsen ist und irgendwann in Liebe umgewandelt ist.
„Kein Sommer ohne August“ ist ein Roman über Erwachsenwerden, Freundschaft, Familie und die erste Liebe – eine perfekte Lektüre für den Sommer.
Rezensionen von Kokoloreslot:
Konfetti im Kopf von Doreen Aldugan
Hilfreiche Tipps
Doreen Aldugans „Konfetti im Kopf“, empfohlen für Kinder ab fünf Jahren, ist ein reich illustriertes Sachbuch über ADHS und Neurodivergenz. Die Autorin erklärt in kindgerechter Sprache ADHS, Symptome und Bewältigungsstrategien.
Das Buch hilft, Stigmata abzubauen – fördert somit ein verständnisvolleres und offeneres Bild von ADHS, es zeigt, dass Neurodiversität nur eine andere Variante von Gehirnen beschreibt.
Es werden keine unangenehmen Wahrheiten verschleiert, obwohl der Ansatz bewusst positiv ist. Die Autorin, selbst von ADHS betroffen, feiert Vielfalt. Kinder lernen, dass sie anders, aber nicht schlechter sind.
Stärken stehen jedoch nicht nur im Vordergrund, sondern reale Alltagsprobleme im Familienleben, was das Buch realistisch und wertvoll macht. Denn wenn es schwer fällt, sich auf die Hausaufgaben zu konzentrieren, Gefühlsausbrüche zu bewältigen oder mit Impulsivität umzugehen, braucht es handfeste Strategien, die für Kinder leicht umsetzbar sind und das Familienleben erleichtern.
Es eignet sich als Aufklärungsbuch für Familien und Schulen, sowie als Begleitbuch für Kinder in akuten Belastungssituationen, deren hilfreiche Tipps leicht umsetzbar auf Verständnis und gemeinsamer Bewältigung beruhen.
Ein ausgewogenes Verhältnis aus Wissen über ADHS und realistischen Bewältigungsstrategien für Kinder hebt das Buch von bereits erschienenen Titeln ab und macht es für mich empfehlenswert.
Rezensionen von Lerchie:
Wer sich der Wahrheit stellt von Melanie Metzenthin
Ein unverschämter Kollege
Die junge Ärztin Renate Studt aus Hamburg begleitet 1960 ihren Mann Matthias nach New York. Er besucht dort seinen Onkel, einen Rechtsanwalt. Als dieser anbietet, ihm ein Jurastudium in den USA zu finanzieren, stehen sie vor einer schweren Entscheidung. Zurück in Hamburg wird Renate vom Klinikalltag schnell wieder eingeholt.
Sie kämpft in der psychiatrische Abteilung nicht nur um ihre Patientinnen, sondern auch gegen ihren Oberarzt Dr. Kleinschmidt der sehr machtgierig ist, so sehr, dass er versucht ihr einen fatalen Behandlungsfehler unterzuschieben. Wie wird sich Renate entscheiden: Kämpfen oder gehen?
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Keine Unklarheiten im Text vermochten meinen Lesefluss zu stören. Weil es eben keine gab. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In der Hauptsache in Renate, die gegen den Oberarzt Dr. Kleinschmidt einen schweren Stand hatte. Der war wohl vom alten Schlag, d. h. dass er Frauen als Ärzte nicht ernst nahm. Jeden Tag gab es etwas anderes, worüber er zu meckern hatte. Und dann den Behandlungsfehler, den er ihn anhängen wollte (steht ja bereits im Klappentext) den er selbst verursacht hat. Doch Renate vermochte sich zu wehren. Wie wird sie sich da rauswinden? Wird sie in Hamburg bleiben, oder mit Matthias gemeinsam nach den USA gehen? Der geneigte Leser wird dies erfahren. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, war spannend, hat mich gefesselt und ich habe mit Renate nach diesem unverschämten Vorwurf gelitten und mich mit ihr gefreut, als sie schließlich dagegen angehen konnte. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.
Rezensionen von Igela:
Der Fjord von Sarah Goodwin
Unterhaltsam
Ziel erreicht, heisst es für Amelia Knox. Sie und ihr Freund Ford wurden zu der begehrten Sommerparty der Familie Fowley eingeladen. Ford ist der Cousin des wohlhabenden Gastgebers Lawrence Foley. Dieser residiert in einer luxuriösen Villa an der norwegischen Küste, in der auch das Sommerfest stattfindet.
Einem Anwesen, von dem ein Jahr zuvor Amelias jüngere Schwester Rose verschwunden ist.
Amelia will herausfinden, was mit Rose geschehen ist und hat sich nur diesem Zweck an Ford herangemacht. Geht ihr Plan auf?
Nachdem ich von der Autorin schon "Die Yacht" und "Das Resort" gelesen habe, war ich gespannt auf ihren neusten Thriller. Einem Thriller, der dieses Mal in einem exklusiven Setting mit Figuren, die sehr wohlhabend sind, handelt. Die Reichen und Einflussreichen treffen sich zu einem längeren Partywochenende.
Sehr schnell habe ich mich gefragt, was mit Amelias jüngerer Schwester Rose geschehen ist und was Mysteriöses auf diesen Sommerpartys vorgeht. Dass ich mich dafür durch allerhand Partybeschreibungen lesen musste, hat mich zuerst nicht gross gestört. Irgendwann einmal wurde es jedoch langatmig und ich war froh um vereinzelt brisante Szenen, denen Amelia ausgesetzt wird.
Fast die ganze Geschichte lang steht Amelia im Mittelpunkt der Handlung. Eine junge Frau, die sich clever in die illustre Gesellschaft einschleicht. Sie hofft aufzudecken, was ein Jahr zuvor auf jener Sommerparty, von der Rose verschwunden ist, geschah.
In der Gegenwart wird ordentlich gefeiert und gebechert. So mancher Partygast übertreibt es und es gibt auch Tote. Diese Party könnte buchstäblich überall stattfinden. Beschreibungen der norwegischen Küste mit dem titelgebenden Fjord, gibt es nur zurückhaltend.
Sarah Goodwin hat es geschafft, dass trotz einiger Längen die Geschichte unterhaltsam bleibt. Gegen Ende gab es für mich auch noch zwei überraschende Wendungen betreffend Täter. Ehrlich gesagt, habe ich nicht mit dieser Auflösung gerechnet und so bleibt ein "Aha-Gefühl" zurück.











