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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Siris27:

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Meine Meinung

Maestra von L. S. Hilton
 
Inhalt 

Sie nimmt sich, was sie will, und nichts hält sie auf. Judith Rashleigh arbeitet für ein renommiertes Londoner Auktionshaus.
Deshalb hält sie es zunächst für ein Versehen, dass ein von ihr als Fälschung entlarvtes Meisterwerk zur Versteigerung steht. Als sie den Galeristen auf den Fehler hinweist, feuert er sie kurzerhand und raubt ihr jede Hoffnung auf eine Zukunft in der Kunstwelt.

Doch gelingt es Judith, sich weiterhin in den elitären Kreisen zu bewegen und die Hintergründe des millionenschweren Kunstbetrugs aufzudecken, ohne dabei ihre wahre Identität preiszugeben.
Ein riskantes Spiel, an dem die junge Britin aber immer mehr Gefallen findet ? und zwar so sehr, dass sie den Spieß                                                       schließlich umdreht und sich das nimmt, was ihr zusteht. Selbst wenn sie dafür über Leichen gehen muss.
 
                                             Meinung
 
Ich finde, dass Hilton großartige Arbeit geleistet hat.
Es wird stellenweise sehr spannend und nervenkitzlig.
Ich kann jedoch nachvollziehen, was anderen Leuten weniger gefällt und worauf man sich vor dem Lesen einstellen sollte:
 
* Es gibt viele, sehr detaillierte Erotikstellen
* Die Protagonistin handelt sehr unberechenbar und willkürlich
 
Doch ich finde diese Unberechenbarkeit ist es, was hinter jeder Ecke eine Überraschung bereithält.
 
 
Deshalb: 4/5  Sterne von meiner Seite aus.
 
Meiner Meinung nach müsste es eine Altersbeschränkung von mindestens 17 Jahren geben. Für jüngere Leser ist diese Buch noch nichts!

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Rezensionen von elafisch:

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Kein Sommer ohne Liebe von Mary Kay Andrews

Ein Action-Film hält ein Dorf auf Trapp

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Greer ist Locationscout für eine Filmproduktionsfirma und auf der Suche nach dem perfekten, heruntergekommenen Fischerdorf an der Küste. Es scheint ein unmögliches Unterfangen, bis sie einen Tipp bekommt: Cypress Key.
Der Regiseur ist begeistert, also beginnt sie alles vorzubereiten, damit der große Hollywood Film problemlos gedreht werden kann.

Natürlich läuft der Dreh alles andere als problemlos ab. Der Bürgermeister möchte die Sprengung des alten Kasinos nicht genehmigen, der männliche Hauptdarsteller ist ein Gangster Rapper der alle negativen Klischees erfüllt und der Drehbuchautor ist Alkoholiker und hat zu Drehbeginn das Drehbuch noch nicht einmal beendet.

Der Titel des Buches verspricht Romantik, Knistern und Liebe, doch leider wird diese Erwartung nicht erfüllt. Im Mittelpunkt steht viel mehr der Dreh eines Action-Films. Auch nimmt die Vielzahl an Nebenhandlungen: Greers Beziehung zu ihrem Vater, Allies pupatäres Verhalten, Ebs Bruder, die Sprengung des Kasinos etc. so viel Raum in Anspruch, dass für die Liebesgeschichte kaum Luft bleibt. Grundsätzlich finde ich es ja gut, wenn in einem Liebesroman neben der Liebesgeschichte auch noch eine andere Handlung spielt, aber hier waren es so viele Handlungsstränge, dass keine wirklich in die Tiefe behandelt wurde. Und zum Ende hin wurden viele davon viel zu schnell abgehandelt. Das Buch ist eigentlich recht unterhaltsam und durch einen flüssigen, lockeren Schreibstil gut und zügig zu lesen, aber es bleibt für meinen Geschmack viel zu oberflächlich und mir war es auch nicht möglich eine emotionale Verbundenheit mit den Protagonisten zu entwickeln.

So ist dieses Buch als mittelmäßige Urlaubslektüre geeignet, aber wer ein Buch voller Liebe und Romantik sucht ist hier falsch!

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Kein Sommer ohne Liebe

Rezensionen von Ela_Ela:

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One Moment in Time von Barnholdt Lauren

Besser als der erste Teil :D

Tu etwas Verrücktes vor dem Abi!? Diese Mail an sich selbst löscht Quinn Reynolds umgehend ? stammt sie doch aus einer Zeit, als Lyla und Aven, ihre Zimmergenossinnen auf dem Klassentrip in Florida, ihre besten Freundinnen waren und sie einen gemeinsamen Pakt geschlossen hatten. Aber die Aufforderung nagt an ihr.

Denn schließlich ? warum nicht? Ihr Liebesleben ist langweilig genug und YOLO. Also lässt sie sich auf sexy Florida-Boy Abram ein, den sie am Strand trifft. Doch der vermeintlich kurzweilige Sommerflirt erfüllt zwar den Pakt, aber er wird auch gefährlich für Quinns Herz...

Dieses Buch musste ich natürlich auch lesen nachdem ich den ersten Teil gelesen hatte doch dieser hat mir auf jeden Fall besser gefallen als der erste. Die Sichtweise von Quinn war irgendwie interessanter als die von Lyla und außerdem fand ich Abram auch recht sympathisch. Die besten Freundinnen waren eher nicht so meins, die beiden sollen anscheinend die schlauesten Schüler der Klasse sein und dann machen sie so etwas. Also wirklich nein danke.

Fazit: Eine viel spannendere und interessantere Sichtweise die relativ schnell zu lesen war. Bin jetzt auch gespannt wie Avens Geschichte ist und ob man mehr erfährt als bei den anderen beiden Bücher zum Schluss. Beide Schlussszenen sind gleich und dann Cliffhanger. Naja freu mich schon mal drauf, vielleicht begeistert mich dieses noch mehr.

Serie:
1. Heat of the moment (Lyla)
2. One moment in time (Quinn)
3. From this moment (Aven) - erscheint im Juni 2016

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One Moment in Time

Rezensionen von Sase1990:

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Kein Sommer ohne Liebe von Mary Kay Andrews

Besser: Sommer ohne Liebe

Also erstmal muss ich sagen, dieses Buch hat mich definitiv nicht in einer einigen Sekunde in den Bann gezogen. Ich habe mich so gefreut auf dieses Buch und muss jetzt mit einer riesigen Enttäuschung leben.
Aber fangen wir mal an.
Achtung Spoiler!

Schreibstil:
Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und hat so oft dazu geführt, dass es leicht zu lesen war.

Manchmal kamen aber einfach Stile zusammen, die echt schwer waren zu lesen. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass die Sätze so nicht passen.

Charakter:
Die Hauptprotagonistin Greer, ungewöhnlicher Name, ist so eine unsympathische Person. Sie ist zickig, hochnäsig, denkt ständig sie kann tun was sie will und man vergibt ihr.
Eb ist der Bürgermeister und noch so einiges anderes. Am Anfang habe ich ihn echt gemocht. Doch mit der Zeit dachte ich mir dann: was geht mit ihm ab?
Dennoch gab es Momente wo ich sagen muss, dass er mir dann doch wieder sympathisch war.
Andere Protagonisten: ich will nicht jeden aufzählen. Aber im großen und ganzen war ich nicht von vielen überzeugt. Die beste Freundin von Greer verdrückt nicht mal ne Träne wegen diesem Kotzbrocken von Bryce.
Der Regisseur und der Drehbuchautor haben auch nicht mehr alle Latten am Zaun. Ebs Bruder... Warum taucht der da auf? Um zu zeigen was er für ein Versager ist? Wow.
Und dann Kregg. Ich hatte das Gefühl die Autorin hat ein persönliches Problem mit HipHoper und lässt das so aus.

Inhalt:
Totaler Unsinn. Wer sagt bitte zu einer Person die gerade frisch angepinkelt wurde: du riechst gut.. Und fällt dann über sie her? Ja genau der Bürgermeister.
Achtung Spoiler!!!!

Wer heiratet bitte nach vier mal Geschlechtsverkehr miteinander und nach ca fünf Wochen Kennen? Ja genau Eb und Greer.

Wozu braucht man ein Kondom um sich zu schützen wenn man erst mal ein paar Stöße vollführt und dann erst das Kondom benutzt?

Wo ist die Liebe die versprochen wurde? Wo ist die Romantik die man sich bei dem Cover denkt? Wo ist ein Zusammenhang?
Das ganze Buch ist ein Disaster. Handlungen können nicht nachverfolgt werden. (Greer ist erst für die Sprengung des Kasinos und ganz plötzlich nicht mehr und keiner weiß warum weil sich eine gewisse Autorin wohl dachte: das erklären? Nein ich muss noch so viele unnütze Ideen reinbringen)
Das Auftauchen von Personen war teils zu kurz. (Allies Exfreund oder Fast Freund kommt am Anfang vor und danach hört man nichts mehr von ihm)

Wie kann man ein Buch schreiben und so viele andere Sachen reinschreiben? Die ganze Idee die dahinter steckte wurde so zu Nichte gemacht nur weil unbedingt so viel wie möglich passieren muss.
Warum taucht der Bruder von Eb auf und baut nur Scheiße? Was soll mir als Leserin das zeigen?

Zwischen Eb und Greer ist das ein Hin und Her. Streiten wegen dummen Sachen dann landen sie wieder im Bett und streiten dann wieder nur um wieder im aber zu landen und dann schlussendlich zu heiraten. Die Liebe bleibt komplett auf der Strecke. Ständig das Filmset im Vordergrund. Andere Sachen die keinen Sinn ergeben.
Erst ist das Kasino wichtig, dann nicht mehr. Fragen bleiben durchgehend offen.

Fazit:
Dieses Buch ist eine totale Enttäuschung. Wer einen Liebesroman will der ist hier fehlt am Platz. Wer eine Auflistung schwachsinniger Ereignisse will, der ist willkommen. Wer auf Logik verzichten kann, der ist willkommen. Wer aber gerne was logisches lesen will, wer Liebe spüren will, wer dich nicht ständig aufregen will, der sollte die Finger von diesem Buch lassen. Ich gehe selten mit einem Buch hart ins Gericht. Aber dieses Buch? Die Autorin sollte den Blick fokussieren. Dann wäre dieses Buch bestimmt was geworden.

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Kein Sommer ohne Liebe

Rezensionen von csac:

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Herzschrittmacher von Schärmer Georg

Inspirierendes Büchlein über Ethik, christliche Werte und Solidarität

Ich habe dieses mit 115 Seiten relativ dünne Büchlein geschenkt bekommen, aber schnell gemerkt, dass es trotz seiner geringen Seitenanzahl sehr reich an Inhalt und Tiefe ist und nicht schnell "verschlungen" werden kann. Dabei ginge zu viel verloren. Daher ist es gut, dass das Buch in viele kurze Kapitel unterteilt ist, eine Geschichte meist kaum länger als eine Seite ist.

So ist es gut möglich, das Buch immer wieder zur Seite zu legen, innezuhalten, nachzudenken über das Gelesene oder es auch einfach ganz spontan nach Gutdünken zu öffnen und sich von den zufällig aufgeschlagenen Gedanken überraschen zu lassen.

Es ist, wie Georg Schärmer beschreibt, ein Buch für Menschen mit "Herz-Augen, die das Wesentliche sehen und sehen wollen. Unter Umständen aber auch ein Anstoß, dem Herzen Beine zu machen". Der Autor berichtet in einer unglaublich schönen, methaphernreichen Sprache von kurzen Begebenheiten, die zum Nachdenken anregen, Mut machen und berühren. Er erzählt von jungen Männern, die spontane Hilfsaufrufe an Freunde über das soziale Netzwerk starten, um ein Hungerprojekt in Afrika zu unterstützen. Von Menschen, die sich einlassen auf die Hilfsbedürftigkeit Anderer, für die Wegschauen und Vorbeigehen nicht der richtige Weg ist, ganz im Sinne von "Der Zufriedene hat immer etwas für Andere ,übrig`".
Immer wieder nimmt Herr Schärmer dabei auch auf die aktuelle Lage Bezug, angesichts der Flüchtlingskrise und der politischen Lage in Österreich erscheinen Gedanken zur Solidarität und Zuwendung notwendiger denn je.

Er läd ein, achtsam zu bleiben, für sich, seine Umwelt und das Leben generell, immer wieder einmal inne zu halten und sich zu fragen: Was tue ich? Was berührt mich? Was gibt meinem Leben Sinn?, und gibt dem Leser dabei auf unaufdringliche Art und Weise eine Art Kompass und Richtungsweiser in die Hand.

In diesem Sinne ist Georg Schärmers kostbares Büchlein wohl richtig für all jene, die sich auf Spurensuche begeben wollen, die ihren inneren Kompass fein nach adjustieren oder neu ausrichten wollen oder aber auch ganz einfach für Leser, die Momente der Besinnung und Rückbesinnung erleben wollen.

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Herzschrittmacher

Rezensionen von csac:

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Stubai. Die Berge und das Tal von Zak Heinz

Stubai: Heimat, bist du schöner Berge und Täler!

Der Autor, Fotograf, Bergführer, Kletterer und Slackliner Heinz Zak hat es auch mit diesem Buch: "Stubai, die Berge und das Tal" geschafft, dem Leser unglaublich atemberaubende Eindrücke der heimischen Bergwelt zu vermitteln. Dabei sprechen schon die wunderschönen Bilder für sich, aufgenommen aus teilweise sehr ungewohnten Perspektiven (etwa beim Abseilen in eine Gletscherspalte entstanden) und lassen den Leser staunend und überwältigt zurück.

Das Buch selbst ist in mehrere Kapitel unterteilt und erforscht dabei nicht nur die Höhen sondern auch die Täler des Stubai und dessen Bewohner. So erfährt man so manches über die Besiedelung, über Menschen, die dieses Tal prägen und von ihm geprägt wurden, wie etwa von Roman Pfurtscheller, der selbst noch mit 79 Jahren die steilen Wiesen vor seinem Haus in Neustift mäht.
Beindruckend auch die Fotostrecke zu den Lärchenwäldern in Vergör und auf den Eulenwiesen. Obwohl ich selbst mit der Familie schon mehrmals dort war, laden alleine diese Bilder zu einem neuerlichen Besuch ein, neue spannende Einblicke garantiert.

Auch dem Element Wasser kommt in diesem Bildband eine tragende Bedeutung zu: Neben versteckten Bergseen wie den Rinnensee, den Mutterberger See oder den kleineren Seen unter der Mairspitze wird insbesondere dem Grawa Wassefall ein eigenes Kapitel gewidmet - mit Recht.

Daneben geht der Autor auch auf klassische Höhenwege wie den Stubaier Höhenweg oder herausragende Gipfelziele wie etwa das Zuckerhütl ein: Während er einen Überblick über die einzelnen Etappen gewährt und dabei auch persönliche Erlebnisse mit einfließen lässt, untermauern auch hier wunderschöne Bilder das Geschriebene. Dennoch muss ich an dieser Stelle anführen, dass Heinz Zaks Buch nicht mit einer Wanderführrer verwechselt werden darf. Dieses Buch gibt Anregungen und macht Lust auf das Ent-, oder Wiederentdecken des Stubai; es ersetzt aber nicht den klassischen Wanderführer.

Neben Wandertouren schreibt der Kletterer Heinz Zak auch von den wunderbaren Möglichkeiten, das Stubai über den Fels zu erkunden und berichtet etwa von Touren in den Kalkkögeln und Klettersteigen von Elferkogel bis zur Ochsenwand.

Beeindruckend auch seine Schilderung einer Highline zwischen Illmturm und der senkrechten Westwand der Illmspitze, die dazu gehörenden Bilder lassen einem selbst im Wohnzimmer den Atem stocken.
Last but not least berichtet der Autor von Winterüberschreitungen der Kalkkögel, von Skitouren im Gebiet der Franz-Senn-Hütte und Pulverschnee bei Abfahrten von den Daunkögeln.

Insgesamt ist dieses Buch für aktive und passive Natur- und Bergliebhaber, die einen Moment innehalten und sozusagen von der Coach aus in das "Erleben Berg" eintauchen möchten. Für jene, die es - angeregt durch die Landschaftsimpressionen und Actionfotos - dann doch ins Freie lockt, bietet Heinz Zack eine Fülle an Anregungen für mögliche Touren, Wanderungen und Outdoorerlebnisse zu jeder Jahreszeit im Stubai, denn das Schöne liegt oft so nahe!

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Stubai. Die Berge und das Tal

Rezensionen von csac:

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Schafe in Tirol von Susanne Schaber

Der Sekundenschlaf der Ewigkeit: Schafe in Tirol

Wenig Tiere prägen wohl so sehr das Bild unserer Alpen wie jene, die hier in einem ungewöhnlichen Buch in den Mittelpunkt gesetzt werden: die Tiroler Schafe. Wohl kaum eine Wandertour, bei der sie nicht zugegen, wohl kaum ein Gipfelerlebnis, ohne die braunen, grauen oder auch gescheckten Punkte in der Ferne.

Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an diese widerstandsfähigen, genügsamen und ausdauernden Tiere, die ohne ihre Herde verloren sind.

Der einleitende Essay der in Innsbruck geborenen Susanne Schaber erzählt über die Geschichte der Schafshaltung in Tirol, der Verwobenheit von Mensch und Tier, die sich auch im Tiroler Brauchtum widerspiegelt, von SchäferInnen, Hirten und Hirtinnen und gibt einen interessanten Einblick in eine für mich bisher relativ unbeachtete Materie.

Im Anschluss untermauern analoge Schwarz-Weiß-Fotografien des Fotografen Thomas Stoffaneller die Thematik Schafe, Schaftrieb, Schafzucht, Schafausstellungen, Produkte, Mensch und Tier. Wie bereits in einigen vorangehenden Rezensionen angeführt, ist es etwas irritierend, dass sich Erklärungen zu den einzelnen Bildern erst Seiten später finden. Auch die Schwarz-Weiß-Fotografien mögen für manche Leser in ihrer Melancholie und zeitweisen Düsterheit gewöhnungsbedürftig sein, entbehren aber nicht eines gewissen Charmes und ihres ganz eigenen Zaubers.

Last but not least komme auch ich nicht umhin, den Einband aus Schafswolle hervorzuheben, der es meinen Kindern sofort angetan hatte: Während unser Sohn das Buch nicht mehr aus den Händen geben wollte ("so fein, so kuschelig zum Halten"), fühlte sich unsere Tochter zum Durchblättern der Seiten eingeladen. Letztendlich hielt sie dann in der Schule ein Referat über die Tiroler Schafe, wobei dieses Buch als Wissensspender, Ansichtsmaterial und Inspirationsquelle diente. Mäh ;-)

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Schafe in Tirol

Rezensionen von csac:

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Schafe in Tirol von Susanne Schaber

Wunderschöner Bildband über das Wesen des Almlebens früher und heute in Österreich

Dieses Buch ist ein kleines Stück Kulturgeschichte, es erzählt von teilweise alten Traditionen und regionalen Besonderheiten, vom Reichtum und der Vielfalt des Lebens auf der Alm.

Es gelang der Autorin Susanne Schaber in wunderschönen, einfühlsamen Texten aufzuzeigen, wie sehr Almen ein Teil der österreichischen Identität sind.

Dabei sind ihre Begegnungen mit Menschen und Almen höchst unterschiedlich: Neben Dichtern und Hirten, lassen auch Gespräche mit einer Kräuterpädagogin, einem Bauern oder einen Volkskundler erahnen, welche Bedeutung Almen für uns haben (sollten) und auf welch vielfältige Art und Weise Menschen von dieser Landschaft geprägt werden können.

Die einzelnen Kapiteln geben dabei unterschiedliche Einblicke ins Alm-Leben, sei es ins Tagwerk eines Hirten ("Zu Besuch bei Bodo Hell auf der Grafenbergalm im Dachsteingebiet), in den Schaftrieb vom Schnalstal hinüber ins Ötztal, bei dem rund 3500 Schafe in teils abenteuerlichen Wanderungen über die Pässe getrieben werden ("Hooo-hoi, leck, leck), in Almsagen ("Wenn der Hochkönig grollt") oder in das traditionelle und bodenständige Wirtschaften auf der Alm, fernab von jedem Kitsch und Klischee ("Fritz Schrempf - Zwischen damals und heute das nachhaltige Wirtschaften auf der Alm"). Interessant auch Susanne Türtscher, die als 'Kräuterhexe' auf der Alpe Klesenza in Vorarlberg Einsichten ins Kräuterwissen vermittelt, Friedl Geisler, der mit dem Krimmler Tauernhaus den einzigen Bauernhof auf dem Gebiet des Nationalparks Hohe Tauern betreibt oder Hans-Jörg Aschbacher, der im Kärtner Karlbad, einem alten Bauernbad, Kurgäste auf der Alm empfängt.

Begleitet werden diese Einblicke und Ausblicke ins Almleben von wunderschönen Bildern des Fotografen Herbert Raffalt. Im Gegensatz zu so mancher vorangehenden Rezension empfinde ich diese Illustrationen als sehr gelungen und authentisch: Sie zeigen Almen und Alm-Menschen bei jeder Witterung und zu jeder Jahreszeit und spiegeln dadurch die Vielfalt und Wandelbarkeit dieses Lebensraumes wider bzw. untermauern auf wunderbare Art und Weise die Aussagen der beschriebenen Personen.

Ein zweiter Teil des Buches gibt in "Hundert Almtipps, oder: Die Qual der Wahl' Kurzinformationen über Almen in den einzelnen österreichischen Bundesländern. Kurz und prägnant werden darin Besonderheiten der jeweiligen Almen, deren Lage und Erreichbarkeit beschrieben.

Nichtsdestotrotz sollte dieses Buch nicht mit einem klassichen Wander- und Almführer verwechselt werden. Vielmehr dient es als Anregung für nächste Wandertouren und mögliche Ziele, vor allem aber dazu, Augen und Ohren zu spitzen und mit den Hüttenbewohner ins Gespräch zu kommen. Es könnten sich Einblicke in ganz neue, bisher unbekannte Lebenswelten ergeben!

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Schafe in Tirol

Rezensionen von csac:

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Ich werde dich nicht warten lassen von Nives Meroi

Nives Meroi: Ein Bergsteigerbuch der besonders (langsamen) Art

Nives Meroi, eine der besten Höhenbergsteigerinnen der Welt, schildert in ihrem Buch ihren Weg zu ihrem zwölften Achttausender, den 8586m hohen Kangchendzönga. Drei Anläufe benötigt die Autorin letztendlich, um den Gipfel auch tatsächlich zu erreichen, der Weg dorthin, beschwerlich und gezeichnet von Krankheit und körperlicher Schwäche ihres Mannes und Seilgefährtens Romano Benet.

Trotz der Favoritenrolle, die Nives Meroi im Kampf um den Titel" erste Frau auf allen 14 Achttausendern" innehat, zögert sie keinen Moment, auf eben diesen zu verzichten und ihren sich krank fühlenden Ehemann beim ersten Versuch vom Berg hinab zu begleiten. Was folgen sind Jahre der Entsagung, der Angst und der Krankheit, bis das Ehepaar allen Prognosen zum Trotz wieder am Fuße des Kangchendzönga steht. Doch auch der zweite Versuch ist zum Scheitern verurteilt: Zusammen mit zwei Bergsteigerkollegen wollen sie den Gipfel erreichen, versteigen sich aber und werden so zum Aufgeben gezwungen.
Einige Monate und eine Hüftprothese (Romano) später wagen sich die beiden ein drittes Mal an den Kangchendzönga, den sie nach fünf Jahren als Paar vereint doch noch erobern.

Insgesamt erschien mir das Buch sehr langatmig. Bewundernswert das Ehepaar, das nicht aufgab und allen Tücken zum Trotz sein Ziel nicht aus den Augen verlor - als Leser tat ich mir da etwas schwerer. Vielleicht wäre das Buch für mich etwas Packender gewesen, hätte ich mehr über die Gefühle und Empfindungen der Autorin im Umgang mit diesen Schicksalsschlägen erfahren. Doch die damit einhergehenden Schilderungen bleiben an der Oberfläche und lösen damit auch keine tiefergehenden Emotionen bei mir aus.
Auch die Besteigungsversuche selbst werden auf undramatische, eher "leise" Art und Weise erzählt, was auf manchen Leser sehr angenehm und wohltuend wirken mag, mir war es schlichtweg zu langweilig.

Last but not least noch ein Wort zu Merois Kritik am Massenalpinismus. Sie prangert den Höhentourismus an, das Ersteigen der Achttausender mit Flaschensauerstoff und macht sich gleichzeitig für einen "reinen, puren Alpinismus" by fair means stark. Wie bei einigen anderen Büchern dieses Gebietes auch frage ich mich, welchen Sinn diese ständigen Vergleiche mit anderen Bergsteigern und deren Entwertung haben sollen. Ist es wirklich notwendig, die Leistung andere herabzuwürdigen, um sich selbst dadurch in ein scheinbar besseres Licht zu rücken? "Wenn man einen Achttausender mit zusätzlichem Sauerstoff bestiegen hat, kann man dann behaupten, bis zum Gipfel gekommen zu sein?" (Meroi. 2016, 51) fragt die Autorin. Als Leserin kann ich dazu nur mehr irritiert und genervt mit dem Kopf schütteln. Freut Euch doch, es gesund bis nach oben geschafft zu haben und heil nach Hause gekehrt zu sein und lasst doch die anderen ihren eigenen Weg finden, wie auch immer der aussehen mag, ohne permanent den Drang zu verspüren, deren Leistung zu schmälern!, möchte ich ihnen in solchen Momenten am liebsten zurufen. Gerade dieses Verhalten widerspricht für mich auch ein Stück weit der im Buch propagierten Gelassenheit und dem philosophischen Blickwinkel auf das Bergerleben. Letztendlich geht es offenbar ja doch nur wieder um das "Schneller, höher, stärker".

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Ich werde dich nicht warten lassen

Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:

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Am Rand von Hans Platzgumer

Am Rande des guten Geschmacks ?

Jede Seite geht runter wie ein Schluck von einem edlen Wein. Je mehr man trinkt desto benebelter wird man - je mehr man liest, desto entsetzter wird man. Den Wein braucht man, damit man weiterliest. Denn die Abgründe und Tabubrüche sind nicht zu stoppen. Diese überaus fesselnde Geschichte endet Gott sei dank auf Seite 207.

Mehr hätte ich nicht verkraftet!
Nur für passionierte Kaltduscher !

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Am Rand