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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :

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Am Rand von Hans Platzgumer

Ungeheure sprachliche Präzision

Es ist eine Lebensbeichte, die Autor Hans Platzgumer seinen Protagonisten Gerold Ebner am Rand eines tiefen Abgrundes schreiben lässt. Der Leser wird als Zeuge in eine Tragödie mit einbezogen, die in ungeheurer sprachlicher Präzision bis an die Grenze der Erträglichkeit führt. Ein Roman, der mich, obwohl ich es wollte, nicht los ließ.

Definitiv keine Bettlektüre und trotzdem meine Empfehlung ? fürs Lesen tagsüber.

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Am Rand

Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:

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Am Rand von Hans Platzgumer

wie würden sie entscheiden?

Am Berg in der Rückblende erzählt Gerold Ebner von seinem Leben, von den Ereignissen, die ihn an den Rand dieses Felsens geführt haben. Er erzählt von seinem Lebensbeginn als Sohn einer Prostituierten, vom tyrannischen Großvater, seinem Freund Guido aus Kindertagen, dem er nach einem schweren Unfall hilft sein Leiden zu beenden und von seinen glücklichen Tagen mit Elena.

?Ein Mensch steigt früh am Morgen auf einen Berg. Sobald es dunkel ist, will er einen letzten Schritt tun. Schon immer lagen der Tod und das Glück für Gerold Ebner nah beieinander.? Ich bin kein Monster. Wenn sie sich ein Urteil über mich bilden, vergessen sie nicht, dass es nicht gerecht sein kann, weil über andere zu urteilen bloß selbstgerecht ist.? : Zitat Buchrücken- Gerold Ebner nimmt den Leser mit auf den Berg und lässt ihn in den Abgrund blicken.

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Am Rand

Rezensionen von mamamal3:

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Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half von Bergstrand Mikael

Unterhaltend, aber etwas zäh...

Göran Borg ist unzufrieden- im Alltag, der Liebe aber auch in seinem Freundeskreis ist Chaos angesagt.

Erst kürzlich von seiner Indienreise zurückgekehrt, muss er sich schnellstens wieder auf die Rückreise machen- denn die Hochzeit seines besten Freundes steht kurz vor dem Aus!

Im zweiten Teil der Trilogie geht es ebenfalls lustig zur Sache und die Suche nach dem Sinn des Ganzen geht weiter.

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Ohne den ersten Teil gelesen zu haben, fiel es mir zunächst leicht, ins Geschehen hineinzukommen.
Ich fühlte mich auch gut unterhalten.

Nicht nur langweilige Sätze, sondern auch mal etwas zum Nachdenken/Nochmallesen mit durchaus auch lustigen Stellen machten mir Lust auf ein Weiterlesen.

Doch irgendwann zog sich das Ganze ein wenig, ich war beinah versucht aufzuhören, was ich etwas bedauerte.

Lag es evtl. daran, weil mir Teil 1 fehlte?
Deshalb ein kleiner Stern Abzug.

Ich bin übrigens ein großer Fan des Titels und des Coverbildes! :-)

Vielleicht kann mich Teil 3 mehr überzeugen...

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Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half

Rezensionen von i.weilharter@ais-jugend.at:

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Am Rand von Hans Platzgumer

Schwere Kost

Dieses Buch ist nicht leicht zu lesen. Stellenweise ist die Kost zu schwer, ja fast unverdaulich.
Ich frage mich beim Lesen zwischendurch auch: "Wer schreibt so etwas ?" "Wie biografisch ist das Werk?"
"Was für einen persönlichen" Rucksack" hat der Schreiber dieser Zeilen zu tragen?" "Woher kommt das detaillierte Wissen über körperliche Entgleisungen im Todeskampf?"- Zumal eine autobiografische Nähe durch das Stilmittel des Ich-Erzähler geradezu suggeriert wird.

Auffällig und absichtlich erscheint mir darüber hinaus die Absicht des Autors über seinen Protagonisten mit der Leserschaft in Kontakt zu sein und (über seinen Tod hinaus) zu bleiben. Diese und andere Stilmittel, das kreative Spiel mit der Sprache sowie eine stringente, mitreißende Erzählweise zeichnen das Werk aus.
Trotz eines gewissen Unwillens am Weiterlesen (die Dramaturgie der Ereignisse betreffend) schafft es der Autor, durch seine brilliante und fesselnde und dadurch auch emotional vereinnahmende Schilderung meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit an sich zu binden. Ich kann mich dem Sog seiner Erzählkunst nicht entziehen und tauche unter fast körperlichen Schmerzen ein in die Abgründe und Tragödien seiner menschlichen Schicksale.








ßende Erzählweise

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Am Rand

Rezensionen von KimVi:

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Kein Sommer ohne Liebe von Mary Kay Andrews

Weniger wäre hier sicher deutlich mehr gewesen

Greer ist Location-Scout und soll für einen Film den perfekten Drehort finden. Der kleine Küstenort Cypress Key scheint alle Kriterien zu erfüllen, die der Regisseur Greer bei ihrer Suche mit auf den Weg gegeben hat. Allerdings ist der Bürgermeister Eb nicht ganz so angetan von der Tatsache, dass eine Filmcrew das Leben in dem sonst eher verschlafenen Ort gehörig durcheinanderwirbelt.

Greer geht ganz in ihrem Job auf und versucht den Bürgermeister auf ihre Seite zu ziehen. Da der aber mit einer Szene, in der das alte Kasino des Örtchens in die Luft gesprengt werden soll, gewaltige Probleme hat, geraten die beiden aneinander....


Der Einstieg in Mary Kay Andrews Sommer-Roman gelingt mühelos. Durch den lockeren und leichten Schreibstil lässt sich die Geschichte wirklich gut lesen. Man kann sich die beschriebenen Szenen ohne Schwierigkeiten vorstellen. Da Covergestaltung, Buchtitel und Inhaltsangabe auf ein sommerliches Leseabenteuer hoffen lassen, in dem Herzklopfen und Romantik eine große Rolle spielen, lehnt man sich entspannt zurück, um die zu erwartenden Liebesverwicklungen zu genießen.

Leider stellt man schnell fest, dass man die handelnden Personen eher distanziert betrachtet und nicht richtig mit ihnen mitfühlt. Romantik und Liebe sucht man auch vergeblich, denn das Knistern zwischen den beiden Hauptakteuren wird so gut wir gar nicht vermittelt. Man hat nicht das Gefühl, dass die beiden irgendwas füreinander empfinden, da alles recht gefühlsarm beschrieben wird. In Liebesromanen ist es ja normal, dass es neben dem Handlungsstrang um die beiden Hauptakteure auch noch einige Nebenhandlungen gibt. Mary Kay Andrews hat es in diesem Roman damit allerdings etwas zu gut gemeint, denn es gibt etliche Nebenstränge, die in die Handlung geworfen werden, ohne dabei irgendetwas zu vertiefen. Dadurch wirkt die Gesamthandlung zu gewollt und konstruiert. Weniger wäre hier deutlich mehr gewesen!

Ich bin ja eigentlich gar kein Freund romantischer Liebesverwicklungen und glücklich aufseufzender Heldinnen, doch das, was in dieser Hinsicht in "Kein Sommer ohne Liebe" geboten wird, war selbst mir zu wenig. Ich hatte leider nicht einen Moment das Gefühl, dass Greer und Eb überhaupt irgendetwas füreinander empfinden und dass es zwischen ihnen knistert. Sie kamen mir eher vor wie flüchtige Bekannte, die nur zufällig miteinander zu tun haben. Die anderen Handlungsstränge konnten mich leider auch nicht begeistern, da für mich alles nur angeschnitten, nicht vertieft und dadurch zu konstruiert wirkte. Positiv aufgefallen ist mir allerdings der lockere und leichte Schreibstil. Da mir das allerdings deutlich zu wenig für einen Liebesroman ist, fällt meine Bewertung auch eher verhalten aus. Ich vergebe leider nur zwei von fünf Bewertungssternchen.

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Kein Sommer ohne Liebe

Rezensionen von humichelis@aol.com:

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Kein Sommer ohne Liebe von Mary Kay Andrews

Von Napoleon bis Hitler: Das Leben einer Bauernfamilie

"Die Bauern" ist eine Familiengeschichte, die sich von der Zeit Napoleons bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg spannt.
Sie erzählt sowohl von der Zeit der bäuerlichen Kämpfe um ihren Lebensunterhalt, als auch von Zeiten, die immer wieder von den großen und bedeutsamen geschichtlichen Ereignissen überschattet werden.

Dennoch scheinen diese Menschen, die sich tagein taugaus um ihre nacke Existenz und die Sicherung ihres Überlebens sorgen mussten, auch ihre Freuden und womöglich sogar ein stilles Glück zu kennen!
Sie waren und blieben "praktische" Menschen, Menschen, die in ihrem festverwurzelten Leben das für sie best Mögliche erreichen wollten. Vielleicht bedarf es gerade in unserer Zeit solcher Charaktere, die unserer von Finanz- und Wirtschaftsproblemen geplagten Zeit und Welt Wegweisung geben! Denn weiß ein Bauer nicht zu sagen, man könne nur das ausgeben, was man zur Verfügung hat? Selbst Staaten und ihre Lenker, Minister und Präsidenten, könnten sich an diesen zwar einfachen, aber keineswegs naiven oder "dummen" Menschen ein Beispiel nehmen. Und erscheinen sie in ihrer Lebenspraxis nicht manchmal auch wie Philosophen, die uns Übrige zu Mäßigkeit und Bescheidenheit aufrufen könnten?
Die Bauern sind das Fundament jeder Gesellschaft, selbst einer industrialisierten Hightech-Gesellschaft!
Das Buch beleuchtet sie kritisch und doch liebevoll. Die Bauern sind ein "Stand" mit Zukunft, zwar ihrer Natur nach grundsätzlich unpolitisch, aber sie würden sich engagieren, wenn man sie motivieren könnte, und würden sie dann nicht auch wissen, dass das Materielle allein ein Menschenleben nicht glücklich machen kann?

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Kein Sommer ohne Liebe

Rezensionen von humichelis@aol.com:

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Kein Sommer ohne Liebe von Mary Kay Andrews

Zwei sehr unterschiedliche Novellen in einem Buch

Gemeinsam ist beiden authentischen Geschichten, dass beide Protagonisten sich entscheiden müssen. Der deutsche Soldat will 1943 in der Ukraine nicht bei der Ermordung von Juden mitmachen, und der katholische Priester
Paul begegnet als Missionar in China einer jungen Chinesin, in die er sich verliebt, und auch er steht vor einer weitreichenden Entscheidung .

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Auch was das entsprechende Zeitkolorit betrifft, sowohl die Hitlerzeit und ihre Bewertung, als auch die Darstellung des alltäglichen Lebens in China ist dieses Buch sehr zu empfehlen.

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Kein Sommer ohne Liebe

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Kein Sommer ohne Liebe von Mary Kay Andrews

Ein etwas anderes Mobbingbuch

Es ist ein Buch mit einem etwas anderen Umgang zum Thema Mobbing. Zugleich ist es ein Knastbuch, das die Hintergründe des Alltags in einem Gefängnis erstaunlich transparent macht, und nicht zuletzt ist es gleichzeitig eine gut und spannend erzählte Geschichte, die für den Leser eine Philosophie des Lebens bereit hält.

Eine schöne Geschenkidee!

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Kein Sommer ohne Liebe

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8 verhängnisvolle Kurz(e)geschichten von Hubert Michelis

Acht Geschichten wie sie nur das Leben selbst schreibt!

Acht spannende Kurzgeschichten, existenziell erlebt und gut geschrieben. Diese Geschichten sind "mitten aus dem Leben" gegriffen und zu unterschiedlichen Themen. Doch sie alle machen betroffen, und der Leser wird sich mit den Figuren freuen und auch mit ihnen leiden. Diese Geschichten sind voller Ironie und Witz und offenbaren auch einen guten Schuss philosophischer Weisheit.

Lesenswert!

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8 verhängnisvolle Kurz(e)geschichten

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Der Spieler von Hubert Michelis

Ein unglaublich spannender, mitreißender Roman

Ein lesenswerter Roman, der sich um manche historischen Börsenereignisse rankt, und selbst die "Goldgräberstimmung" am damaligen Neuen Markt erneut ins Bewusstsein hebt, aber auch auf manche der Manipulationen an der Londoner Warenterminbörse eingeht. Die Story ist in sich stimmig, spannend, und sie findet dazu auch noch ein völlig unerwartetes Ende, das den Leser begeistern wird .

.. Wer den Roman zum Lesen in die Hand genommen hat, kann ihn nicht mehr weglegen.

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Der Spieler