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Rezensionen von krickel@t-online.de:

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Eintöpfe 40 Jahre Küchenratgeber: die limitierte Jubiläumsausgabe zum Sammeln und Verschenken

Eine kulinarische Weltreise


Der GU-Verlag gibt zu seinem 40. Geburtstag eine Sonderedition heraus. Sieben Starköche verraten uns ihre Lieblingsrezepte zu einem bestimmten Thema und spenden ihr Honorar für das Büchlein einem guten Zweck. Das ist eine tolle Idee. Mit dem Kauf dieses Buchs tut man also sich und anderen etwas Gutes.

Ein paar davon habe ich getestet.

Das ?Eintöpfe?-Buch von Nelson Müller ist dabei erstaunlicherweise mein Lieblingsbuch geworden.
Zunächst denkt man: Eintöpfe, wie langweilig. Aber man muss es nur kurz durchblättern, um eines Besseren belehrt zu werden.
Im ersten Kapitel, ?Heimatliebe?, werden ein paar von den bodenständigen Rezepten erläutert, die man erwartet hat, wie Bohneneintopf, Erbseneintopf und Gulaschsuppe. Hier wird einem erklärt, wie ein Profi Dinge herstellt, die wir nur so zusammenrühren und ich habe viel dabei gelernt. Richtig interessant waren für mich aber die beiden folgenden Kapitel.
In den ?Europa-Entdeckern? reist man durch Europa und probiert zum Beispiel Türkischen Linseneintopf, Ossobuco mit Tomatensauce oder Coq au Vin. Das ist spannend und lecker. Einige Rezepte davon werden in mein persönliches Standardrepertoire aufgenommen.
Dann kommen noch die ?Weltenbummler?, die mir auch sehr gut gefallen haben. Es gibt z. B. orientalischen Möhrentopf, marokkanisches Gemüse-Tanje mit Kaninchen oder Moong-Dal mit Aprikosen aus Indien. Die zu kochen ist abenteuerlich, weil man nicht genau weiß, was einen erwartet, es hat aber alles gut geschmeckt.

Dieses kleine Buch hat mich überrascht, meinen Horizont und meinen Speiseplan erweitert. Wer Lust auf gelegentliche kulinarische Weltreisen hat, sollte es sich zulegen.

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Eintöpfe 40 Jahre Küchenratgeber: die limitierte Jubiläumsausgabe zum Sammeln und Verschenken

Rezensionen von Helu:

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Messe gestalten von Martin Sindelar; Judith Werner; Manuela Ulrich; Peter Jüthner; Armin Kircher

Solide Kurzeinführung in die Messe

Bei dem Büchlein handelt es sich um eine Hilfe für die Praxis. Es ist sehr ansprechend illustriert und einheitlich aufgebaut. Jeder Teil der Messfeier wird besprochen unter vier Gesichtspunkten: einer Einführung, um welchen Teil es geht; der Beschreibung dessen, was darin geschieht; Anregungen zur Gestaltung und schließlich durch Verweise auf Lieder und Texte aus dem (neuen) Gotteslob, die im jeweiligen Teil eingesetzt werden können.

Ergänzt wird diese Grundstruktur durch Zitate aus der Grundordnung des Römischen Messbuchs, aus der Allgemeinen Einführung ins Messbuch oder auch aus Fachliteratur. Außerdem finden sich Anregungen, bestimmte Aspekte einmal hervorzuheben oder auszuprobieren, wie auch Impulse für eine persönliche Auseinandersetzung mit einzelnen Aspekten der Messfeier. Freie Seiten für Notizen geben die Möglichkeit, Ideen für solche konkreten Umsetzungen in der eigenen Pfarrei oder Feiergemeinde festzuhalten. Auch zentrale Ordinariums-Texte sind abgedruckt (z.B. Gloria).
Der Umfang der jeweiligen Teile lässt eine deutliche Gewichtung hin zum Hochgebet und der Eucharistiefeier, gefolgt vom Wortgottesdienst erkennen. Dies entspricht freilich der Sache und ist deshalb positiv hervorzuheben.
Es finden sich viele Vorschläge, die zwar der AEM und der GORM entsprechen, in der Praxis jedoch selten umgesetzt werden. Darin ist meines Erachtens auch der einzige Kritikpunkt zu finden. Zu wenig wird deutlich gemacht, wo diese Diskrepanzen liegen zwischen den Vorgaben der liturgischen Büchern, denen die dargelegten Vorschläge entsprechen, und der tatsächlichen Feiergestalt in einem Großteil der Gemeinden und Feiergemeinschaften. Als Beispiele seien genannt: der Gesang der Eröffnung, der idealerweise zu Ende ist, wenn der liturgische Dienst seine Position im Altarraum eingefunden hat. Auch für die Kürze der Eröffnung und den Bezug der einführenden Worte auf die ganze Feier gilt, dass die Realität häufig anders aussieht. Dieses Auseinanderklaffen hätte durchaus stärker betont werden dürfen. Umgekehrt wäre es auch möglich gewesen, z.B. im Falle der Homilie auf die Möglichkeiten hinzuweisen, dass diese durch ein Glaubenszeugnis o.ä. ersetzt werden könnte.
Diese Punkte können jedoch den positiven Gesamteindruck nicht schmälern. Es handelt sich um eine solide theologische Kurzeinführung in die Elemente der Messfeier mit einem starken Akzent auf eine praktische Umsetzung in der Feiergestalt. Insofern kann es v.a. für den interessierten Mitfeiernden eine gute Handreichung sein. Jedoch wird umgekehrt die Umsetzung nur weniger vorgeschlagener Aspekte in dessen Aufgabenbereich und Möglichkeit liegen.

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Messe gestalten

Rezensionen von Iloenchen:

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Expresskochen Italienisch 40 Jahre Küchenratgeber: die limitierte Jubiläumsausgabe zum Sammeln und Verschenken von Martin Sindelar; Judith Werner; Manuela Ulrich; Peter Jüthner; Armin Kircher

Gutes Kochbuch, schnelle Rezepte

Expresskochen Italienisch ist, unter allen Kochbüchern, die dieses Jahr zu meiner Sammlung hinzugekommen sind, eines von denen, die ich am häufigsten in die Hand nehme. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass viele Rezepte schnell gekocht sind. Für manches, wie das Basilikumpesto, würde ich das Buch nicht brauchen.

Andere Rezepte, wie die Pestovarianten im hinteren Umschlagteil, sind tolle Varianten, die ich gerne noch alle ausprobieren möchte.

Die Unterteilung ist logisch, es geht mit schnellen Rezepten und Vorspeisen los. Dann kommen die Nudeln und der Reis, dann das Hauptgericht und schließlich der Nachtisch. Im vorderen und hinteren Umschlagteil findet man, wie bereits angedeutet, nochmals einige Rezepte. So weit, so gut. Ich habe bereits einige Rezepte nachgekocht und bin begeistert. Bis auf das Tiramisu haben alle Anleitungen gut funktioniert. Dafür war besagtes Tiramisu sehr schnell zu machen und beim nächsten Mal weiß ich, was ich anders machen muss.

Der einzige Grund, warum ich dem Rezeptbuch nicht fünf Sterne geben konnte, sind die Zutaten, die für manche Rezepte benötigt werden. Es ist schön, dass es eine Anleitung gibt, wie ich Salzzitronen selber herstellen kann. Aber möchte ich, wenn ich jetzt Hunger auf Risotto habe, noch drei Wochen warten? Manche der Zutaten sind leider so exotisch, dass ich sie entweder nicht finden konnte oder sie so kostspielig waren, dass ich beschlossen habe, auf sie zu verzichten. Das ist sehr schade. Andererseits handelt es sich um eine ausländische Küche, deswegen war dies zu erwarten.

Ich kann Expresskochen Italienisch allen empfehlen, die ein Buch mit Rezepten suchen, die nicht zu aufwendig und alltagstauglich sind.

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Expresskochen Italienisch 40 Jahre Küchenratgeber: die limitierte Jubiläumsausgabe zum Sammeln und Verschenken

Rezensionen von nikolausi:

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Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich Das Manifest gegen das schlechte Gewissen – Aus dem Amerikanischen erfunden von Tommy Jaud (Fischer Paperback). 30.09.2015. von Jaud Tommy

Ein etwas anderer Lebensratgeber

Tommy Jaud ist ja als Comedy-Autor bekannt. Aus seiner Feder stammen etwa ?Vollidiot? oder ?Hummeldumm?. In diese Reihe fügt sich das vorliegende Buch bestens ein, wenngleich es völlig andersartig ist. Es ist nicht als Roman im eigentlichen Sinne einzustufen, am ehesten noch als satirischer Ratgeber.

Jaud erfindet den Enddreißiger Sean Brummel, der in Kalifornien unglücklich verheiratet und unzufrieden im Job ist. Als er zufällig erkennt, dass Grund für sein gesamtes Unglück maßloses Müssen ist, macht er sich frei von allen Verpflichtungen und verwirklicht seine Träume. Er macht den Satz ?Einen Scheiß muss ich (kurz ESMI)? zu seinem Lebensmotto, über das er dann dank der Anregung der von ihm gefundenen passenden Frau ein Buch schreibt, eben das vorliegende. Grundessenz von Seans Erkenntnissen ist, dass wir 99 Prozent der Dinge, die wir tun, gar nicht tun müssen. Dass wir sie dennoch tun, liegt an dem Muss-Monster, das uns ein schlechtes Gewissen einimpft. Dem lässt sich mit der Formel ESMI entgegenwirken.

Sean handelt sodann sechs Lebensbereiche (sie entsprechen den Kapiteln) ab - Gesundheit, Ernährung, Erfolg, Freizeit, Gesellschaft und Sinn des Lebens. Anhand von Beispielen aus seinem eigenen Leben oder dem Dritter zeigt er auf, um wieviel besser es doch ist, sich keinen Zwängen zu unterwerfen. Das erfolgt humorvoll, ironisch, überspitzt, mit der Sprache spielend, häufig auch (pseudo)wissenschaftlich untermauert und auf Zitate zurückgreifend. Kurz gesagt, das Ganze ist einem Comedy-Autoren würdig. So unsinnig und abstrus Seans Thesen meistens auch sind, den Kern des Problems erkennt er recht gut. Und so verwundert es nicht, dass man ihm im tiefsten Innern Recht gibt. Denn ist es nicht wirklich so, besser keinen Sport zu treiben, weil er erst Stress fördert (?Früher hat man sich seine Laufschuhe angezogen und ist eine halbe Stunde durch den Park gelaufen. Duschen und fertig. Heute muss der iPod aufgeladen sein, die Playlist aufgespielt und die Fitness-App upgedatet. Der Energieriegel verspeist, der Pulsgurt umgeschnallt und der Gore-Tex-Windbreaker übergestreift. ? Wo sind die Kopfhörer? ? Warum hat der iPod nur 9 Prozent Akku ? ? Wo ist die High-Tech-Unterhose, die nich so schubbern tut und wo die Carbon-Einlagen für den bösen Fuß? Wie krieg ich den Kopfhörer entknüddelt ?? ? als ich noch der Meinung war, ich müsse regelmäßig laufen, war ich schon vor dem Joggen so fertig, dass ich erst gar nicht loslief, sondern gleich duschen ging? (S. 49,50)? Oder sollten wir nicht wirklich Hausarbeit am Wochenende liegen lassen und dieses besser nutzen, um unsere Akkus für die neue Woche aufzuladen - ?Wenn wir es mit unsinnigen Aufgaben wie Hausarbeit und Besorgungen vollstopfen, sei das genauso, als zögen wir bereits bei einer Akkuladung von 37 Prozent den Ladestecker wieder aus unserem Smartphone.? (S. 196, 197)? Diese beiden Zitate zeigen recht gut, wie das Buch gestrickt ist und worauf sich der Leser einlassen wird.

Hoffentlich entgegnet jetzt keiner ESMI, wenn ich sage ?Ihr müsst dieses Buch einfach lesen?.

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Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich Das Manifest gegen das schlechte Gewissen – Aus dem Amerikanischen erfunden von Tommy Jaud (Fischer Paperback). 30.09.2015.

Rezensionen von Peter Burk:

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Tirol 2016 von Jaud Tommy

Tirol in 12 besonderen Momenten

Wer kennt es nicht, das Gefühl, dass die Zeit und die Tage nur so dahinschwinden. Das Gefühl der Vergänglichkeit haben Kalender von Natur aus inne - kaum ist das Jahr vorbei hat man keine Verwendung mehr für sie. Anders bei diesem Kalender mit Bildern vom Fotografen Thomas Defner aus Igls. In 12 schönen Bildern hat er die landschaftlichen Reize Tirols über die Jahreszeiten festgehalten, vom Gailtal bis ins Karwendel, über die Kalkkögel in die Ötztaler.

Ein schöner Begleiter durch 2016, der in keiner Tiroler Hütte fehlen sollte. Besonders gefällt mir das Juni-Bild vom Schmirntal, mit dem Weiler Kasern. Ein Kleinod in Mitten unberührter Landschaft, und das nur wenige Kilometer Luftlinie vom Brenner entfernt.

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Tirol 2016

Rezensionen von re.maier-henze@web.de:

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Der Heilige Geist und das Auto von Reinhold Stecher

Der Hl. Geist im Alltag

Im Jahr 2014 feierte die Diözese Innsbruck ihr 50-jähriges Bestehen. Im Rahmen der Festlichkeiten kam engagierten Christen der Gedanke, die Gläubigen auf die Möglichkeit eines vom Hl. Geist durchwirkten Alltagsgeschehens hinzuweisen mit dem Ziel, ihnen die Kraft und Schönheit des Glaubens auf neue Weise zu vermitteln.

Klaus Egger, ein guter Kenner der Ansprachen Reinhold Stechers, fand 38 ihm für die genannte Option geeignete und edierte sie unter dem Stichwort "Predigten" (172-175). Er unterteilte sie in folgende Rubriken: Wegweiser zum Christsein (13-29), Stationen auf dem Weg (31-89), Vorbilder (91-114), Worte der Ermutigung an den Lebenswenden (115-150) und Geerdeter Glaube (151-171). Wegweiser zum Christsein subsumiert 4 Hirtenbriefe für die jeweilige Fastenzeit; ihr gemeinsamer Tenor ist das "Ja" zu Gott. Stationen auf dem Weg meint einen vom Hl. Geist inspirierten Gang durch das Kirchenjahr, in Vorbilder werden die Eltern Jesu und 3 für die österreichische Kirche bedeutsame Heilige vorgestellt, Worte zur Ermutigung ... betrachten neben kirchlichen Festen (Firmung u.a.) den hohen Wert von Ehe, Familie und Sterben. In Geerdeter Glaube denkt Stecher u.a. über ein harmonisches Gemeindeleben und über Stufen der Nächstenliebe nach.
Eine 2010 erfolgte Preisverleihung an den Altbischof anerkannte "theologischen Tiefgang" und "Humor" in seinen Reden (10); der für seine Predigtkandidaten konzipierte Leitfaden, das "Kochbuch", empfahl, die Homilie ganz auf die Zuhörerschar abzustimmen: Kranke trösten, Kinderlachen hervorrufen, Hoffnung stärken, und das alles in Anlehnung an Jesus, dessen Gleichnisse aus der damaligen Lebenswelt genommen waren. Die Meditation "Der Heilige Geist und das Auto" (73) wird zur Parabel, bedenkt man drei KFZ-teile übergeordnet: Scheinwerfer beleuchten Kurven - sie verweisen auf eine eventuelle Lebenskorrektur; die Klimaanlage regelt die Temperatur - ihre richtige Einstellung bestimmt z.B. das Flair einer Gemeinschaft; Zündkerzen bringen den Motor in Gang - sie können Liebe ecken.
Ein "BRAVO" an den Herausgeber, verbunden mit herzlichem Dank für dieses Buchgeschenk!

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Der Heilige Geist und das Auto

Rezensionen von Ela_Ela:

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Der Heilige Geist und das Auto von Reinhold Stecher

Wieder unglaublich spannend : D Bin gespannt auf den dritten Band : )

Inhalt: Nach ihrer Wiedergeburt muss sich Vampir Della entscheiden: Für wen schlägt ihr Herz wirklich? Und ist ein Blutsbund stärker als ein Herzenswunsch? Nachdem Della ihre Wiedergeburt nur knapp überlebt hat, fühlt sich ihr Körper fremd an. Und ihr Liebesleben wird komplett auf den Kopf gestellt, denn mit dem mysteriösen Vampir Chase Tallman, dem sie ihr Überleben verdankt, verbindet sie ungewollt ein irres Gefühl.

Und plötzlich sind da auch noch Stimmen in ihrem Kopf. Sie verlangen von Della die Aufklärung eines Verbrechens, in das auch ihre Familie verwickelt zu sein scheint: Ihr Vater soll einen Mord begangen haben?

Das ist das zweite Buch über Della und ich muss sagen ich habe mich mega darauf gefreut es zu lesen. Meine Vorfreude wurde zum Glück belohnt. Ich habe es mal wieder in Rekordzeit gelesen und mir hat es wieder total gut gefallen. Es hat einen absolut packenden und flüssigen Schreibstil.

Ich liebe C. C. Hunters Bücher. Wie sie sich solche spannenden Geschichten immer ausdenkt fasziniert mich, aber ich bin froh so kann ich sie lesen und mich ins Shadow Falls Camp entführen lassen und mal mein Leben für kurze Zeit vergessen. Einige Passagen im Buch waren so intensiv das ich alles um mich herum vergessen habe.

Fazit: Wieder ein absolut gelungenes Shadow Falls After Dark Buch das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Das einzige kritische am Buch es endet so abrupt das ich mich jetzt schon auf den dritten Teil freue, auf den ich hoffentlich nicht zu lange warten muss. ; D

Serie:
1. Shadow Falls After Dark - Im Sternenlicht
2. Shadow Falls After Dark - Unter dem Nachthimmel
3. Shadow Falls After Dark - Im Dunkel der Nacht (noch nicht erschienen)

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Der Heilige Geist und das Auto

Rezensionen von Martin Zirkl, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt/Celovec:

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Der Heilige Geist und das Auto von Reinhold Stecher

Ein Bild sagt mehr... Imbach hört in (vor allem) mittelalterliche Gemälde hinein und findet eine Fülle von theologisch und historisch interessanten Aussagen. So zeigt er, dass gerade in den Details Botschaft vermittelt wird, und erklärt z.B., warum der gehörnte Mose eigentlich doch strahlt. Eine anschauliche und anschauenswerte Hinführung in christliche Ikonographie.

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Der Heilige Geist und das Auto

Rezensionen von Mel.E:

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Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich Das Manifest gegen das schlechte Gewissen – Aus dem Amerikanischen erfunden von Tommy Jaud (Fischer Paperback). 30.09.2015. von Jaud Tommy

Platt aber nett (wobei nett die kleine Schwester von Scheixxe ist ?)

Wäre das Buch nicht Teil einer Challenge, hätte ich es vielleicht nicht zur Hand genommen, da ich erstens den Titel ein klein wenig blöd finde und zweitens Tommy Jauds Hummeldumm absolut nichts abgewinnen konnte.
Bücher erreichen jeden Leser / jede Leserin anders und das ist auch gut so, denn ich muss mich nicht der Masse anpassen, soviel habe ich aus dem Ratgeber lernen können.

Comedy hin oder her, einige Aussagen in "Einen Scheixx muss ich" sind wirklich absolut überspitzt oder eben auch unpassend, nichtssagend und dennoch wäre eine Scheixxegal Mentalität vielleicht wirksam gegen Burn Out oder anderen Leistungsdruck, den wir uns täglich stellen müssen. Trotzdem ist "Einen Scheixx muss ich" für mich kein Auslöser in naher Zukunft einen Dirty Kitchen Wettbewerb zu gewinnen, denn ich räume für mich auf und nicht für andere. Überhaupt gestalte ich mein Leben fast ausschließlich für mich und nicht für andere.
Positiv zu vermerken ist, dass sich meine Mundwinkel doch hin und wieder nach oben verzogen und ich das Buch nicht nur Scheiße fand, sondern eben auch mal Schmunzeln musste. Klar findet man sich als Leser/in manchen Passagen wieder und manchmal auch absolut aufs Korn genommen, aber wer Sean Brummel, der ja nun erfunden ist, Ernst nimmt, hat Selbst Schuld.
Was ziehe ich also mein Fazit? Mit "Einen Scheixx muss ich" lesen wir einen Ratgeber der ganz besonderen Art, denn eigentlich sollte man sich von den geschriebenen Worten Sean Brummels nicht eines wirklich zu Herzen nehmen, denn sonst sitzen wir alle im Unterhemd auf der Couch, Fluppe im Mund, Bierchen in der Hand und schauen Fußball. So zumindest habe ich Sean wahrgenommen und wenn ich dann noch betrachte, wie seine Wohnung aussieht, läuft mir der eine oder andere Schauer über den Rücken, ohne das dieses jetzt abwertend gemeint ist, aber ebenso hat Sean Brummel sich mir präsentiert.
Wer das Buch nur zur Belustigung lesen will, ist damit genau richtig, alle anderen lassen lieber die Finger davon.

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Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich Das Manifest gegen das schlechte Gewissen – Aus dem Amerikanischen erfunden von Tommy Jaud (Fischer Paperback). 30.09.2015.

Rezensionen von KimVi:

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Heimweh Thriller von Raabe Marc

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Trotz seiner katastrophalen Kindheit hat Jesse Berg seinen Weg gemacht. Er ist mittlerweile ein angesehener Kinderarzt. Doch nun scheint die Vergangenheit ihn einzuholen, denn seine Exfrau wird ermordet und seine heißgeliebte Tochter Isa entführt. Der Täter hinterlässt Jesse den Hinweis "Sie gehört dir nicht.

Du musst sie vergessen." Jesse denkt nicht einen Moment daran, den Ratschlag des Täters zu befolgen, sondern macht sich auf die Suche nach Isa. Erste Spuren führen nach Adlershof, dem Heim, in dem Jesse seine Kindheit verbrachte. Er ahnt, dass er sich endlich dem düsteren Geheimnis, das ihn dort damals beinahe sein Leben gekostet hätte, stellen muss......

Marc Raabes Thriller "Heimweh" startet gewohnt spannend. Durch einen Prolog, in dem man in die Vergangenheit zurückblickt und dabei ein geheimnisvolles Ereignis beobachtet, ist das Interesse sofort geweckt. Man möchte unbedingt erfahren, was damals genau geschehen ist und wie sich die Vorgänge mit dem aktuellen Geschehen verknüpfen werden.

Der Autor verwendet verschiedene Zeit- und Erzählperspektiven. In der Gegenwart beobachtet man den erwachsenen Kinderarzt Jesse Berg bei der Suche nach seiner Tochter und bekommt Einblicke, was Isa in ihrer Gefangenschaft erdulden muss. Ein weiterer Strang führt in die Vergangenheit. Hier bekommt man häppchenweise Informationen aus Jesses Kindheit. Da die verschiedenen Handlungsstränge oft an entscheidenden Stellen stoppen und mit Cliffhangern enden, bleibt das Interesse an der Handlung konstant erhalten.

Die Atmosphäre wirkt düster und bedrohlich und man ist beim Lesen hin- und hergerissen, was man nun eigentlich glauben soll. Dadurch ist eine unterschwellige Spannung durchgehend spürbar. Die Charaktere wirken weitestgehend lebendig. Doch leider bleibt der Hauptakteur Jesse etwas blass. Er macht es einem schwer, ihn richtig einzuschätzen. Man bleibt beim Lesen etwas auf Distanz und kann sich nicht so richtig mit ihm identifizieren.

Obwohl der Plot gut durchdacht ist und einige Spannungsspitzen aufweist, gibt es leider auch ein paar Längen, in denen die Geschichte ein wenig auf der Stelle tritt. Das geht leider etwas zu Lasten der Spannung. Die Auflösung ist überraschend und kann dann wieder mit einem Spannungsanstieg punkten.

Insgesamt gesehen habe ich mich beim Lesen recht gut unterhalten. Nicht weniger - doch leider auch nicht mehr! Die Längen im Mittelteil haben bei mir dafür gesorgt, dass ich keine Schwierigkeiten hatte, das Buch auch mal aus der Hand zu legen. Bei anderen Büchern des Autors habe ich mich deutlich spannender unterhalten gefühlt. Ich vergebe deshalb auch "nur" drei von fünf möglichen Bewertungssternen, denn die Spannung kam mir hier stellenweise etwas zu kurz und auch der Hauptprotagonist Jesse wirkte auf mich zu blass, sodass ich nicht richtig mit ihm mitfiebern konnte, sondern stets etwas Distanz gehalten habe.

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Heimweh Thriller