Kunden em pfehlungen
Rezensionen von KimVi:
Zerschunden von Tsokos Michael; Gößling Andreas
Hochspannende Mischung aus Fakten und Fiktion
Die sechsundsiebzigjährige Irina Petrowa befindet sich auf dem Heimweg vom Supermarkt. In der Berliner Gluthitze, die seit Tagen in der Hauptstadt herrscht, wird jeder Schritt für Irina zur Qual. Mühsam schleppt sie sich in ihren Wohnkomplex. Plötzlich geht alles ganz schnell, denn jemand stößt sie in ihre Wohnung, schließt die Tür und dann bemerkt Irina nur noch einen schwarzen Schatten, der seine Hände um ihren Hals legt.
Rechtsmediziner Dr. Fred Abel wird nach dem Auffinden ihrer Leiche an den Tatort gerufen. Abel findet minimale Spuren des Täters. Dadurch lässt dieser sich zwar nicht genau identifizieren, aber eine Eingrenzung ist immerhin möglich. Die Ergebnisse sorgen dafür, dass Lars Moewig ins Visier der Ermittlungen gerät. Der ehemalige Soldat ist Abel bestens bekannt, denn die beiden waren gemeinsam bei der Bundeswehr. Moewig hat für die Tatzeit allerdings kein Alibi und landet in Untersuchungshaft. Er beteuert seine Unschuld und hofft darauf, dass er schnell aus der Haft entlassen wird, denn seine kleine Tochter Lilly ist an Leukämie erkrankt und hat nur noch wenige Tage zu leben. Ihr größter Wunsch ist es, sich von ihrem Vater zu verabschieden. Abel beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Er ahnt noch nicht, in welche Gefahr er sich und andere dabei bringt.......
Bei "Zerschunden" handelt es sich um einen True-Crime-Thriller, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Im Nachwort erfährt man, inwieweit sich Fiktion und Realität mischen. Die Handlung wird in verschiedenen Strängen erzählt. Man beobachtet, wie Rechtsmediziner Fred Abel die Ermittlungen aufnimmt und dabei durch halb Europa hetzt. Außerdem ist die kleine Lilly, die nur noch wenige Tage zu leben hat und darauf hofft, ihren Vater noch einmal zu sehen, Teil der Handlung. Es gibt außerdem Rückblicke in die Vergangenheit eines äußerst brutalen Killers. Das Buch besteht aus fast 100, manchmal recht kurzen, Kapiteln. Da jedes mit dem Handlungsort, Datum und Uhrzeit versehen ist, fällt es leicht, die Übersicht über die unterschiedlichen Perspektiven zu behalten.
Der Schreibstil wirkt zunächst etwas knapp und eher distanziert. Daran gewöhnt man sich allerdings recht schnell, denn schon nach kurzer Zeit gerät man in den Sog der Handlung und möchte unbedingt wissen, wie sich die Handlungsfäden verknüpfen und mit welchem Killer man es hier zu tun hat. Fred Abel ist ein sehr sympathischer Hauptprotagonist. Der Rechtsmediziner hat das Herz auf dem richtigen Fleck und scheut sich nicht, auch mal etwas zu riskieren. Man kann deshalb wunderbar mit ihm mitfiebern und gebannt seine Jagd durch halb Europa verfolgen. Durch das Fachwissen von Michael Tsokos wirkt der Rechtsmediziner besonders authentisch. Allzu zartbesaitet sollte man beim Lesen dieses True-Crime-Thrillers allerdings nicht sein, denn der Killer geht mit seinen Opfern äußerst brutal um. Das Wissen, dass das Geschehen auf einer wahren Begebenheit beruht, verstärkt den Gänsehautfaktor beim Lesen zusätzlich. An einer zuweilen recht vulgären Ausdrucksweise, sollte man sich auch nicht stören, doch selbst die wirkt nicht aufgesetzt und übertrieben, sondern passend zu den entsprechenden Szenen.
Die aufgebaute Spannung ist durchgehend spürbar und kann sich zum Ende hin sogar noch steigern. Michael Tsokos gelingt es hervorragend, die unterschiedlichen Handlungsfäden zum Schluss stimmig zu verbinden. Ein Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass man unbedingt erfahren möchte, wie es mit Dr. Fred Abel weitergeht.
Ich bin mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und wurde nicht enttäuscht. Die hochspannende Mischung aus Fakten und Fiktion konnte mich restlos überzeugen. Ich war so gebannt von der Handlung, dass ich das Buch beinahe in einem Rutsch durchgelesen habe. Der Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass ich unbedingt erfahren möchte, wie es weitergeht. Ich vergebe deshalb begeisterte fünf Bewertungssterne und freue mich bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit dem sympathischen Rechtsmediziner.
Rezensionen von KimVi:
Straße nach Nirgendwo Roman von Löwenberg Nele
Empfehlenswerte Fortsetzung
Nach einem Familienstreit verlässt Sheridan Grant die Farm ihrer Adoptiveltern, um in New York eine Karriere als Sängerin zu starten. Auf dem Weg dorthin erfährt sie aus dem Fernsehen, dass Esra auf der Farm Amok gelaufen ist und dass er in seinem Rausch einige Menschen getötet hat. Sheridan ist geschockt.
Doch sie hat keine Möglichkeit die Nachricht zu verarbeiten, denn Rachel Grant setzt sich äußerst medienwirksam in Szene und behauptet, dass Sheridan die Schuld an Esras Amoklauf trägt. Die Presse stürzt sich begierig auf die Geschichte und schon bald schlägt Sheridan der Hass der Bevölkerung entgegen. Sie versucht unterzutauchen und ein neues Leben zu beginnen. Doch das ist gar nicht so einfach, da Sheridan ständig von ihrer Vergangenheit eingeholt wird.....
Dieser Roman ist die Fortsetzung zu "Sommer der Wahrheit" und schließt nahtlos an das Ende des ersten Bandes an. Da die Ereignisse aufeinander aufbauen, empfiehlt es sich, die beiden Teile in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Der Schreibstil von Nele Löwenberg ist auch in diesem Roman wieder sehr flüssig und angenehm lesbar. Es gelingt ihr hervorragend, die Handlungsorte und Protagonisten so zu beschreiben, dass man sie beim Lesen mühelos vor Augen hat. Die Atmosphäre wirkt sehr amerikanisch, sodass man sicht stets bewusst ist, wo sich die Handlung zuträgt.
Da Sheridan eine sehr sympathische Protagonistin ist, fiebert man regelrecht mit ihr mit. Das Schicksal hält für sie einige Ungerechtigkeiten bereit, bevor ein wenig Ruhe für sie einkehrt. Auf ihrem Weg lernt sie einige Menschen kennen und muss mit etlichen Rückschlägen fertig werden. Die Geschichte ist sehr gefühlvoll und interessant geschrieben. Allerdings gibt es auch in diesem Band Zufälle, die nicht unbedingt glaubhaft wirken, sondern einen eher klischeehaften Eindruck hinterlassen. Weniger Dramatik hätte die Erzählung realistischer wirken lassen.
Insgesamt gesehen habe ich mich beim Lesen dieser Fortsetzung wieder sehr gut unterhalten und den Roman, der ja nicht gerade ein dünnes Heftchen ist, an einem Tag durchgelesen. Die Geschichte konnte mich also wieder ganz in ihren Bann ziehen und ich habe dabei mit Sheridan mitgefiebert. Allerdings muss ich zugeben, dass mir der ein oder andere Zufall etwas zu viel des Guten war und deshalb ziehe ich ein Bewertungssternchen ab.
Rezensionen von KimVi:
Die stille Bestie von Chris Carter
Thriller mit Sogwirkung
Den Flug nach Hawaii hat Robert Hunter schon gebucht. Eigentlich müsste er nur noch seine Koffer packen und ins Flugzeug steigen. Doch leider sorgt das Klingeln seines Telefons dafür, dass nichts aus dem Urlaub wird. Das FBI braucht dringend seine Hilfe, denn es hat den Anschein, dass ihnen aus Zufall ein Serienmörder ins Netz gegangen ist.
Der will jedoch nur mit Robert Hunter persönlich sprechen. Hunter traut seinen Augen kaum, als sich herausstellt, dass sein engster Freund aus Studientagen ihm bei der Befragung gegenüber sitzt. Er bittet Hunter eindringlich um Hilfe. Doch schon bald stellt sich heraus, dass der ehemalige Freund ein perfides Spiel mit Hunter treibt...
In seinem mittlerweile sechsten Fall muss Hunter ohne die Unterstützung seines Partners Garcia auskommen. Denn Hunter wird an das FBI ausgeliehen, da sein ehemaliger Studienfreund nur mit ihm persönlich sprechen will. Der Einstieg in diesen Thriller gelingt wieder mühelos, da Chris Carter es hervorragend versteht, den Leser sofort in den Bann der Handlung zu ziehen. Eine stetig steigende Spannungskurve und recht kurze Kapitel, die an entscheidenden Stellen stoppen, treiben einen förmlich durch das Buch. Überraschende Wendungen sorgen außerdem dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Wie bei allen Teilen der Serie sollte man beim Lesen nicht allzu zartbesaitet sein, denn der Killer geht mit seinen Opfern nicht gerade vorsichtig um, sodass das Kopfkino einem manchmal ziemlich blutige Bilder zeigt.
In diesem Band wird es für Robert Hunter sehr persönlich und deshalb bekommt man als Leser neue Hintergrundinformationen über den Hauptprotagonisten. Dadurch wirkt er noch menschlicher und sympathischer. Man kann seine Gefühle in diesem Teil der Reihe sehr gut nachvollziehen.
Obwohl der sechste Fall sich etwas von den anderen Thrillern der Reihe unterscheidet, ist er nicht weniger spannend. Da es für Robert Hunter hier sehr persönlich wird, genießt man das Katz- und Mausspiel der beiden Kontrahenten und fiebert regelrecht mit. Ich habe das Buch beinahe in einem Rutsch durchgelesen, da ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte und vergebe deshalb begeisterte fünf Bewertungssterne und eine ganz klare Empfehlung für Thriller-Fans.
Rezensionen von KimVi:
Die stille Bestie von Chris Carter
Berührend und authentisch
Lauren ist mit ihrem Mann Tim glücklich verheiratet. Die beiden haben zwei Töchter, mit denen sie relativ sorgenfrei in einem kleinen Häuschen leben. Das Schicksal meint es allerdings nicht gut mit der kleinen Familie. Es schlägt gnadenlos und völlig unverhofft zu, als Lauren wegen ihrer häufig auftretenden Kopfschmerzattacken einen Arzt aufsucht.
Bei den Untersuchungen wird ein aggressiver Hirntumor entdeckt. Laurens Lebenserwartung sinkt rapide. Obwohl sie für ihren Mann und die Kinder stark sein und kämpfen will, machen ihr die Ärzte keine Hoffnung. Die Krankheit ist zu stark und Laurens Zustand verschlechtert sich unaufhaltsam. In ihr keimt der Wunsch auf, sich in Würde von ihren Lieben zu verabschieden....
Lauren, ihre Familie und ihre engsten Freunde versammeln sich in einer lichtblauen Sommernacht, um gemeinsam Abschied zu nehmen und noch einmal miteinander glücklich zu sein. Tränen soll es an diesem Abend nicht geben. Das ist Laurens ausdrücklicher Wunsch und so lassen alle die gemeinsame Zeit miteinander Revue passieren. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen Lauren und Tim. Man erfährt, wie sie sich kennenlernten und zu dem Paar wurden, das gemeinsam den Weg durchs Leben geht, auch wenn dieser Weg nun viel zu schnell enden wird.
Vom ersten Moment an, ist man von der berührenden Geschichte fasziniert. Es ist beinahe so, als ob man mit am Feuer sitzen und den Rückblick dort erleben würde. Obwohl Lauren ausdrücklich darum bittet, auf Tränen zu verzichten, kann man ihren Wunsch nur schwer erfüllen. Denn Emily Bold beschreibt ihre Protagonisten so lebensecht, sympathisch und liebenswert, dass sie einem von Seite zu Seite mehr ans Herz wachsen. Gemeinsam erlebt man Fassungslosigkeit, Wut, Hoffnung, aber auch Vertrauen, Mut und grenzenlose Liebe. Diese Gefühle wirken jedoch nicht gekünstelt oder gar aufgesetzt, sondern authentisch und nachvollziehbar.
Zwischen den Zeilen schwebt eine gewisse Traurigkeit. Allerdings blitzt manchmal, ganz unverhofft, ein wenig Humor durch, der einem ein spontanes Lächeln ins Gesicht zaubert. Eine allzu düstere und schwermütige Erzählung braucht man hier nicht zu befürchten. Emily Bold gelingt es, das traurige Thema angemessen, aber auch mit einer gewissen Leichtigkeit, zu vermitteln. Es fällt schwer, sich von Laurens Geschichte zu lösen, denn sie übt einen regelrechten Sog aus, dem man sich kaum entziehen kann. Einmal angefangen, möchte man das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen.
Obwohl mir Liebesgeschichten normalerweise ein Graus sind, hat mich Laurens Geschichte, die eine Liebeserklärung an das Leben ist, tief berührt und zum Nachdenken angeregt. Ich muss gestehen, dass ich mich stellenweise nicht an ihre Bitte, doch auf Tränen zu verzichten, halten konnte. Ich vergebe deshalb begeisterte fünf Bewertungssterne und eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von BookHook:
Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich Das Manifest gegen das schlechte Gewissen Aus dem Amerikanischen erfunden von Tommy Jaud (Fischer Paperback). 30.09.2015. von Jaud Tommy
Wenn Dich mal wieder das schlechte Gewissen plagt: ESMI!
Zum Inhalt:
Sean Brummel führt ein mittelmäßiges Leben mit einem mittelmäßigen Job, einer mittelmäßigen Ehe und einer mittelmäßigen Zukunftsaussicht. Bestenfalls mittelmäßig. Doch eines Tages bricht Sean aus seinem Leben aus, befreit sich von allen Fesseln und Zwängen, denn er erkennt plötzlich die für ihn einzig richtige Wahrheit: Einen Scheiß muss ich!
Und was tut man, wenn einem eine solche Erleuchtung zuteil wurde? Richtig, man schreibt einen Lebens-Ratgeber!
Meine Meinung:
Mit Sean ?Brummel ? Einen Scheiß muss ich? wagt sich Erfolgs-Autor Tommy Jaud (u.
a. ?Hummeldumm?, ?Millionär?, ?Resturlaub?) auf ein neues Terrain. Zwar bleibt er dem und seinem Humor 100%ig treu, aber diesmal nicht in reiner Roman-Form. Sein neues Buch ist viel mehr ein triefend-ironischer, stellenweise völlig überspitzer Lebens-Ratgeber, der mit einer Vielzahl von gesellschaftlichen Vorgaben und Trends sowie Erwartungshaltungen (egal ob von anderen oder von einem selbst) radikal aufräumt. Natürlich wäre Tommy Jaud nicht Tommy Jaud, wenn er um diesen Anti-Ratgeber nicht doch auch einen kleinen Roman herumgeschrieben hätte: Den kometenhaften Aufstieg des fiktiven Amerikaners Sean Brummel. Genau, dem Erfinder des Brummel-Bock, einem der stärksten Biere Amerikas, gebraut in der original Brau-Hummel aus Deutschland!
Zentraler Dreh- und Angelpunkt von Jauds ?Ratgeber? ist das von ihm erfundene ?Muss-Monster? (?Du musst noch??), das einem ständig im Nacken sitzt und gebetsmühlenartig zu ungeliebten aber (angeblich!) notwendigen Tätigkeiten auffordert. Diesem fiesen ?Muss-Monster? hat Jaud alias Brummel seine neue Zauberformel entgegengestellt: ?Einen Scheiß muss ich!? oder kurz: ?ESMI!? (englisch ?Do Whatever the Fuck You Want!?).
Auf rd. 320 Seiten zieht Jaud hemmungslos diverse Ratgeber und angebliche Verhaltenszwänge querbeet aus allen Bereichen des Lebens durch den Kakao. Beispiele gefällig?
-> Ich muss aufräumen? ESMI, denn Ordnung ist wider die Natur!
-> Ich muss mehr Fisch essen? ESMI, auf Quecksilber und Nano-Plastikpartikel kann ich verzichten!
-> Ich muss mehr Sport machen? ESMI, viel zu viel Stress (Wo ist der MP3-Player? Ist der Akku geladen? Die Playlist aktualisiert? Und wo ist mein Funktionsshirt?)!
So oder so ähnlich arbeitet Jaud einen ?Zwang? nach dem anderen auf wunderbar unterhaltsame Weise ab. Im Ergebnis: Ich MUSS gar nichts! Auch wenn vieles bewusst vollkommen überzeichnet dargestellt wird, erkennt man sich beim Lesen doch an der ein oder anderen Stelle durchaus wider und man reflektiert das eigene Verhalten. Denn manches, was Brummel-Jaud behauptet, hat ja durchaus auch Hand- und Fuß, wie z.B. ?Je dogmatischer sich jemand ernährt, desto größer die Gefahr der Unterversorgung.?
Dennoch steht der Humor und der Spaß an der Sache bei Jaud wie immer an erster Stelle, so dass bei mir vom Schmunzeln bis zum lauten Auflachen alles dabei war, gerade wenn Jaud mit seinen schonungslosen Wort-Neukreationen um die Ecke gekommen ist, wie beispielsweise ?Wochenend-ADHS?, ?Freizeit-Taliban? oder auch ?kultur- und antriebslosen Wochenendamöbe?.
Einen Stern Abzug gibt es von mir, da das Thema über die Gesamtheit der rd. 320 Seiten gegen Ende durchaus ein paar ?Abnutzungserscheinungen? gezeigt hat und auch die ein oder andere schwächere Strecke zwischendrin hatte.
FAZIT:
Schluss mit dem Müssen! Jaud beweist auf sehr humorvolle Art und Weise, dass man eben NICHT immer alles muss!
Rezensionen von Ela_Ela:
Black Blade Das eisige Feuer der Magie. 05.10.2015. Paperback. von Estep Jennifer
Wieder eine tolle Serie von Jennifer Estep : D
Inhalt: Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie - jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin.
Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten ? ebenso wie ihre große Liebe.
Ich hab mich gefreut weil wieder ein neues Buch von Jennifer Estep rausgekommen ist. Und ich muss sagen es hat mich wie die anderen begeistert. Die Spannung ist durch das ganze Buch. Ja gut es gibt ein paar Fakten die mich an Spinnenkuss bzw das Leben von Gin erinnern, doch das hat mich nicht gestört.
Mich haben die neuen Personen so fasziniert. Sie sind alle so verschieden und doch halten sie zusammen. Jeder hat seine eigene einzigartige Gabe. Bei einer Person war ich mir von Anfang an nicht sicher ob man ihr vertrauen kann. Mein Misstrauen wurde als richtig gedeutet.
Fazit: Wieder unglaublich toll. Schnell zu lesen und die Freude auf das nächste Buch wächst. Einfach ihr Schreibstil so flüssig und lädt zum Lesen bzw Verschlingen der Bücher ein.
Serie:
1. Black Blade - Das eisige Feuer der Magie
2. Black Blade - Das dunkle Herz der Magie
3. Black Blade - Bright blaze of magic
Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:
Fabelhafte Eigenschaften von Adam Soboczynski
Skizzierte Scheinwelt!
Adam Soboczinsky erzählt Geschichten aus der High Snobiety. Da ist die Dreiecksbeziehung zwischen dem Maler Hans Weinling, der ausschließlich Tiere am Strand malt, dem erfolgreichen Architekten Sebastian Warncke und Julia, der Tochter eines erfolgreichen Unternehmers, die nicht nur vom Maler, auch von den gebrochenen Augen der gemalten Tiere fasziniert ist.
Da ist aber auch noch die Tante des Malers, eine Kunsthistorikerin, ihre Freundin, ein berühmter Literatur Experte und dessen Sohn. Eigentlich sind es zu viele. Sie alle sind vermögend kultiviert, erfolgreich und haben natürlich fabelhafte Eigenschaften.
Soboczynski skizziert gekonnt die Figuren der privilegierten Gesellschaft so, als würden sie in einer Scheinwelt leben.
Rezensionen von Karoline Ferlitsch Buchhandlung HEYN Klagenfurt:
Telluria von Vladimir Sorokin
Irres Buch!
Schräg, skurril, manchmal grausam, aber immer phantasievoll und sprachgewaltig!
Einfach phantastisch! Sorokin ist wohl zu Recht der Star der zeitgenössischen russischen Literatur.
Rezensionen von LiberteToujours:
Big Magic von Gilbert Elizabeth
Manchmal fast ein wenig dreist.
Kreativität schlummert in jedem von uns. Das will Gilbert uns in diesem Buch näher bringen. Auch, wie wir mit unserer Kreativität am besten umgehen, sie anlocken und mit ihr zufrieden leben. Mit einigen Beispielen aus ihrem eigenen Leben und wirken versucht sie, ein ungreifbares Thema greifbar zu machen.
Ich bin sowieso mit einer relativ neutralen Haltung an das Buch heran gegangen, denn zu den "Selbsthilfejüngern" kann ich mich eher nicht zählen. Ich hab das Buch also nie gelesen, um etwas für mein Leben brauchbares daraus zu ziehen. Meine Kreativität hab ich schon gefunden, wir verstehen uns auch meistens ganz gut, danke, passt alles so wie es ist.
Aber selbst wenn ich gewollte hätte, hätte ich nichts sinnvolles aus diesem Buch heraus ziehen KÖNNEN - denn eines wird schnell klar : Dieses Buch hat Gilbert für sie geschrieben und nicht um anderen Menschen zu helfen. Versteht mich nicht falsch, da ist nicht schlimmes dran - dann ist nur das Genre falsch gewählt.
Gilbert hat hier einen wirren Mix aus Plattitüden, Wiederholungen und esoterischem Gewäsch zu Papier gebracht. Ideen sind also eigenständige Wesen, von einem Menschen zum anderen übertragbar. Gut, ist jetzt nicht meine Weltanschauung, aber selbst wenn sie das wäre, wie soll ich mit dieser Vorstellung die Kreativität finden?
Ein bisschen Selbstbeweihräucherung wird noch dazugestreut (Ich und mein Bestseller Eat Pray Love) und mit einigen Widersprüchen abgerundet.
All das hätte ich aber wohl noch verschmerzen können, wenn sie nicht manchmal über das Ziel hinaus geschossen wäre und fast ein wenig dreist wurde.
Ich beziehe mich hier auf das Kapitel "Erlaubnis". Hier meint Gilbert feststellen zu müssen, dass in meiner Familie sicher auch mal Macher waren und ich deswegen Kreativ sein muss - äh. nein. Lass ich das jetzt mit der Kreativität also bleiben?
Und, um dem ganzen das Krönchen aufzusetzen : nachdem sie mir versicherte, dass ich keine Erlaubnis zum kreativ sein brauche, gab sie mir genau diese dann am Ende doch. Schriftlich und hochoffiziell quasi. Prima. Was hab ich all die Jahre nur ohne getan?
Das letzte Kapitel hat das Ruder dann nochmal rum gerissen. So, wie die letzten zehn Seiten hätte das ganze Buch werden sollen. Dann wäre es toll gewesen, einfach schön zu lesen, interessant und, manchmal, vielleicht sogar etwas lehrreich.
So war es das Eigenlob einer Autorin die wirkt, als hätte sie sich selbst Mut machen wollen.
Rezensionen von 123sarah321:
Das Licht der letzten Tage Roman. Kartoniert. von Mandel Emily St. John
Meine Meinung:
?Ich habe etwas ganz anderes erwartet.?
Ich tue mir sehr schwer dieses Buch zu rezensieren. Es war mal etwas ganz anderes. Im positiven, wie auch im negativen Sinne. Also ich versuche euch mal zu erklären, was meine Probleme waren mit dem Buch.
Ich hatte mal wieder zu hohe Erwartungen.
Ich hab von einigen Blogger richtig begeistertet Rezensionen gelesen und auch hat mich das Buch sehr neugierig gemacht aufgrund des Covers und dem Statement von George R. Martin. ? Ich habe in dieses Jahr viele gute Romane gelesen, aber einer überstrahlt alle anderen.? Ja, meine Erwartungen waren nicht gerade niedrig an das Buch.
Das Buch wird dem Genre Dystopie eingordnet und da ist es auch richtig, aber wer sich spannende Kämpfe und blutige Szenen erwartet, der liegt falsch. Ich finde es gut, dass sich das Buch abhebt von diesem Genre. Es ist sehr einfühlsam und ruhig. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Er ist ganz besonders.
Was mir aber gefehlt hat, war vor allem die Spannung. Der Schreibstil war zwar sehr angenehm, aber die Geschichte selbst war einfach nicht spannend. Mir hat die gewisse Action gefehlt. Es gab nur eine actionreiche Szene und die war am Ende des Buches. Außerdem blieben mir manche der Charaktere viel zu blass. Mein Lieblingsprotagonist war Miranda. Ich konnte richtig mit ihr mitfühlen bei dem einen Abendessen. Doch leider war sie die einzige mit der ich mich so wirklich identifizieren konnte. Das war glaube ich mein größtes Problem mit dem Buch, dass mir manche Charaktere nicht sympathisch waren und dann dazu auch noch die Spannung/Action gefehlt hat.
Es gibt viele Charaktere in dem Buch und es wird teilweise auch vor dem Grippeausbruch erzählt. Mir hat die Geschichte rund um Arthurs Exfrau Miranda gut gefallen, aber ich habe nicht ganz verstanden warum nicht mehr von der Zeit nach dem Ausbruch erzählt wurde. Am Ende ergibt zwar alles einen Sinn, aber ich hätte mir gewünscht mehr über den Ausbruch zu erfahren. Was ist in jener Nacht geschehen nachdem Arthur auf der Bühne einen Schlaganfall hatte? Ich habe das gesamte Buch über gewartet um zu erfahren was genau in dieser Nacht und in den darauffolgenden Tagen passiert ist.
Es gibt immer wieder Zeitsprünge vor und nach der Epedemie, aber dieser eine Zeitpunkt, wo sämtliche Menschen an dem Virus sterben und das Chaos ausbricht wird nicht gezeigt. Schade, da es mich wirklich interessiert hätte. Am Ende ergeben alle Geschichten und Zeitsprünge der Charaktere einen Sinn außer die Geschichte von Jeevan. Keine Ahnung, warum er nicht eingebunden wurde in diesem wunderbar verstrickten Buch.
Mein Fazit:
Eine Dystopie, die nicht brutal ist. Wer ruhige Bücher mit einen schönen Erzählstil und viele Handlungstränge mag, ist hier genau richtig. Mich lässt das Buch zwiegespalten zurück. Ich vergebe deswegen 3 Herzen, da es mich nicht komplett überzeugen konnte.










