Kunden em pfehlungen
Rezensionen von LiberteToujours:
Big Magic von Gilbert Elizabeth
Manchmal fast ein wenig dreist.
Kreativität schlummert in jedem von uns. Das will Gilbert uns in diesem Buch näher bringen. Auch, wie wir mit unserer Kreativität am besten umgehen, sie anlocken und mit ihr zufrieden leben. Mit einigen Beispielen aus ihrem eigenen Leben und wirken versucht sie, ein ungreifbares Thema greifbar zu machen.
Ich bin sowieso mit einer relativ neutralen Haltung an das Buch heran gegangen, denn zu den "Selbsthilfejüngern" kann ich mich eher nicht zählen. Ich hab das Buch also nie gelesen, um etwas für mein Leben brauchbares daraus zu ziehen. Meine Kreativität hab ich schon gefunden, wir verstehen uns auch meistens ganz gut, danke, passt alles so wie es ist.
Aber selbst wenn ich gewollte hätte, hätte ich nichts sinnvolles aus diesem Buch heraus ziehen KÖNNEN - denn eines wird schnell klar : Dieses Buch hat Gilbert für sie geschrieben und nicht um anderen Menschen zu helfen. Versteht mich nicht falsch, da ist nicht schlimmes dran - dann ist nur das Genre falsch gewählt.
Gilbert hat hier einen wirren Mix aus Plattitüden, Wiederholungen und esoterischem Gewäsch zu Papier gebracht. Ideen sind also eigenständige Wesen, von einem Menschen zum anderen übertragbar. Gut, ist jetzt nicht meine Weltanschauung, aber selbst wenn sie das wäre, wie soll ich mit dieser Vorstellung die Kreativität finden?
Ein bisschen Selbstbeweihräucherung wird noch dazugestreut (Ich und mein Bestseller Eat Pray Love) und mit einigen Widersprüchen abgerundet.
All das hätte ich aber wohl noch verschmerzen können, wenn sie nicht manchmal über das Ziel hinaus geschossen wäre und fast ein wenig dreist wurde.
Ich beziehe mich hier auf das Kapitel "Erlaubnis". Hier meint Gilbert feststellen zu müssen, dass in meiner Familie sicher auch mal Macher waren und ich deswegen Kreativ sein muss - äh. nein. Lass ich das jetzt mit der Kreativität also bleiben?
Und, um dem ganzen das Krönchen aufzusetzen : nachdem sie mir versicherte, dass ich keine Erlaubnis zum kreativ sein brauche, gab sie mir genau diese dann am Ende doch. Schriftlich und hochoffiziell quasi. Prima. Was hab ich all die Jahre nur ohne getan?
Das letzte Kapitel hat das Ruder dann nochmal rum gerissen. So, wie die letzten zehn Seiten hätte das ganze Buch werden sollen. Dann wäre es toll gewesen, einfach schön zu lesen, interessant und, manchmal, vielleicht sogar etwas lehrreich.
So war es das Eigenlob einer Autorin die wirkt, als hätte sie sich selbst Mut machen wollen.
Rezensionen von 123sarah321:
Das Licht der letzten Tage Roman. Kartoniert. von Mandel Emily St. John
Meine Meinung:
?Ich habe etwas ganz anderes erwartet.?
Ich tue mir sehr schwer dieses Buch zu rezensieren. Es war mal etwas ganz anderes. Im positiven, wie auch im negativen Sinne. Also ich versuche euch mal zu erklären, was meine Probleme waren mit dem Buch.
Ich hatte mal wieder zu hohe Erwartungen.
Ich hab von einigen Blogger richtig begeistertet Rezensionen gelesen und auch hat mich das Buch sehr neugierig gemacht aufgrund des Covers und dem Statement von George R. Martin. ? Ich habe in dieses Jahr viele gute Romane gelesen, aber einer überstrahlt alle anderen.? Ja, meine Erwartungen waren nicht gerade niedrig an das Buch.
Das Buch wird dem Genre Dystopie eingordnet und da ist es auch richtig, aber wer sich spannende Kämpfe und blutige Szenen erwartet, der liegt falsch. Ich finde es gut, dass sich das Buch abhebt von diesem Genre. Es ist sehr einfühlsam und ruhig. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Er ist ganz besonders.
Was mir aber gefehlt hat, war vor allem die Spannung. Der Schreibstil war zwar sehr angenehm, aber die Geschichte selbst war einfach nicht spannend. Mir hat die gewisse Action gefehlt. Es gab nur eine actionreiche Szene und die war am Ende des Buches. Außerdem blieben mir manche der Charaktere viel zu blass. Mein Lieblingsprotagonist war Miranda. Ich konnte richtig mit ihr mitfühlen bei dem einen Abendessen. Doch leider war sie die einzige mit der ich mich so wirklich identifizieren konnte. Das war glaube ich mein größtes Problem mit dem Buch, dass mir manche Charaktere nicht sympathisch waren und dann dazu auch noch die Spannung/Action gefehlt hat.
Es gibt viele Charaktere in dem Buch und es wird teilweise auch vor dem Grippeausbruch erzählt. Mir hat die Geschichte rund um Arthurs Exfrau Miranda gut gefallen, aber ich habe nicht ganz verstanden warum nicht mehr von der Zeit nach dem Ausbruch erzählt wurde. Am Ende ergibt zwar alles einen Sinn, aber ich hätte mir gewünscht mehr über den Ausbruch zu erfahren. Was ist in jener Nacht geschehen nachdem Arthur auf der Bühne einen Schlaganfall hatte? Ich habe das gesamte Buch über gewartet um zu erfahren was genau in dieser Nacht und in den darauffolgenden Tagen passiert ist.
Es gibt immer wieder Zeitsprünge vor und nach der Epedemie, aber dieser eine Zeitpunkt, wo sämtliche Menschen an dem Virus sterben und das Chaos ausbricht wird nicht gezeigt. Schade, da es mich wirklich interessiert hätte. Am Ende ergeben alle Geschichten und Zeitsprünge der Charaktere einen Sinn außer die Geschichte von Jeevan. Keine Ahnung, warum er nicht eingebunden wurde in diesem wunderbar verstrickten Buch.
Mein Fazit:
Eine Dystopie, die nicht brutal ist. Wer ruhige Bücher mit einen schönen Erzählstil und viele Handlungstränge mag, ist hier genau richtig. Mich lässt das Buch zwiegespalten zurück. Ich vergebe deswegen 3 Herzen, da es mich nicht komplett überzeugen konnte.
Rezensionen von Gerda Laurer:
Fabelhafte Eigenschaften von Adam Soboczynski
Überschätzt?
?Handlung werde heute überschätzt.? lässt der Autor Werner Kerst, den emeritierten schrulligen Literaturprofessor und Experten für deutsche Nachkriegsliteratur, sagen und, dass es einfach sei, einen Plot zu entwerfen aber umso ?schwieriger, einen Gegenstand zu beschreiben oder einen Charakter zu fassen.
? Ganz gemäß dieser Erkenntnis schreibt Adam Soboczynski 206 Seiten lang über die ?fabelhaften Eigenschaften? seiner handelnden Personen, die er aber, wohl gemäß dieser Maxime, tatsächlich kaum handeln lässt. So nebenher verstricken sie sich zwar in Liebesbeziehungen, malen, entwerfen, schreiben, reisen und reden sich durch den Alltag und gehen ihrer Wege, die sich zufällig kreuzen und dann Beziehungsmuster bilden, der Spannungsbogen einer durchgängigen Handlung fehlt aber zur Gänze. Der fehlt natürlich auch bei Sachbüchern, bei Lyrik und experimenteller Literatur, doch da fesseln mich die Hoffnung auf Wissensgewinn, die Schönheit der Sprache oder eine befremdend neue, interessante Form der sprachlichen Darstellung. Und doch - manchmal sind es schlicht und einfach die Charaktere eines Buches, die mich in ihren Bann ziehen. Und die werden doch ziemlich lebendig in dem Erstlingsroman des polnisch-stämmigen Berliner Zeit-Redakteurs, wenn auch nicht alle sympathisch oder irgendwie besonders sind. Leicht schräg, aber das ist ja auch schon wieder normal. Nach dem Ende des Buches bleibt mir jedenfalls trotz der fehlenden Handlung ein leises Lächeln. ?Arbeiten, sagte Kerst, werde überschätzt.? Literatur auch? Lesen und Lächeln sicher nicht!
Rezensionen von Heyn Leserunde Elisabeth Del Carlo:
Fabelhafte Eigenschaften von Adam Soboczynski
Sittenbild einer Bobo-Clique
Fabelhaftes Buch, ich habe angefangen zu lesen und erst bei der letzten Seite aufgehört. Der Autor versteht es mit herrlichem Sarkasmus und auch Zynismus die Probleme und Problemchen einer städtischen Bobo-Clique in Szene zu setzen. Ich hatte das Gefühl den einzelnen Protagonisten schon irgenwann einmal begegnet zu sein.
Unbedingt lesen!
Rezensionen von RebekkaT:
Tödliche Gedanken von Marcus Johanus
Thriller?
Patricia Bloch, hochbegabt, nimmt kein Blatt vor den Mund, hat damit aber immer wieder Probleme mit ihren Mitmenschen, sei es mit Lehrern, dem Direktor oder auch ihrer Mutter.
Eines Tages überfällt sie eine Vision, sie hört Stimmen und landet mit ihrem Rad im Graben, erschrocken und voller Angst.
Sie traut sich nicht, jemanden davon zu erzählen. In der Vision wird ein Mann erschossen und die immer wiederkehrenden Stimmen erzählen von einem Amoklauf. Dann passiert es: ein Amoklauf an iherer Schule und plötzlich passt alles zusammen, sie war dabei, sie stand neben dem Amokläufer. Dann wird es noch schräger: Ivo, ihr bester Freund, schießt auf Patty und wird selbst erschossen. Im Krankenhaus sitzt plötzlich ihr Vater, sie hat Angst so zu enden wie er, alleine und irre in der Psychiatrie bis zu seinem Tod. Nun ist da nur noch Lias: für ihn schwärmt Patty und nun haben sie Gemeinsamkeiten entdeckt - nicht nur, dass beide adoptiert wurden, sie haben auch parapsychologische, übernatürliche Kräfte, Telekinese, Gedankenlesen - bis zur Teleportation ist alles dabei. Lias Zwillingsschwester Marva übrigens auch. Dann gibt es ein Geheimnis der Eltern um ihre Arbeit in einer unterirdischen Forschungsanlage, ein neugieriger Reporter ...
Es passiert in dem Buch einfach zuviel, zu schnell und zu durcheinander. Als ob der Autor sich selbst durch die Geschichte gehetzt hat. Mit all den Vorkommnissen und Kräften hätte man locker zwei Bücher füllen können. Ich würde ebenfalls sagen, dass es ein Fantasy- oder Young-Adult-Buch ist. Nur das Ende spricht für Thriller, da wird es dann nochmal blutig.
Cover: viel zu harmlos für das, was den Leser erwartet!
Schreibstil: durchweg spannend, daher auf 4 Sterne, denn der Autor hat mich wirklich mitgenommen, und obwohl ich vieles zuviel fand, hat mich seine Art, zu schreiben, überzeugt.
Nicht nur für Erwachsene ein gut und schnell zu lesender, manchmal etwas abgehobener Fantasy-Roman und offenbar Auftakt einer Serie.
Rezensionen von HEYN Leserunde Barbara Lichtenegger:
Fabelhafte Eigenschaften von Adam Soboczynski
... doch die unzaehligen Protagonisten ueberforderten ...
Ich stimme mit der Aussage des Autors ueberein: ... doch die unzaehligen Protagonisten überforderten ihn. /Seite 107
Fuer meinen Lesegeschmack bietet diese kurze Geschichte zu viele Handlungsstraenge und zu viele Protagonisten. Es war mir beim Lesen nicht moeglich, mich auf die Geschichten hinter der Geschichte einzulassen, die schlussendlich durchaus im großen Zusammenhang stehend gesehen werden koennen.
Um der investierten Lesezeit doch noch etwas abgewinnen zu koennen, habe ich im Text Saetze gesammelt, die sich vermutlich auf internetten Partnerboersen als "Tipps und Tricks bei ersten Dates" verwenden lassen koennten oder un- und gelungene Annaeherungsverhalten - in diesem Fall zwischen Mann und Frau -beschreiben:
"H. W. hatte lediglich die ungute Eigenart, bereits nach zwei, drei Restaurantbesuchen und den sich anschließenden Naechten den recht genauen Ablauf einer sich anbahnenden Beziehung vorauszusehen: zuerst die hektische Anziehung, das stuermische Entkleiden, das lustige Durcheinander. Dann der Zweifel, ob man denn wirklich zu einander passt. Die Phase nochmaliger, diesmal bemuehter Anziehung, um den Zweifel zu zerstreuen. Schließlich die Marotten, die man bald nicht mehr als faszinierende Kuriosa, sondern als Ärgernisse am anderen empfindet. Der Sex, der zur Routine, dann zur Pflicht wird. Am Ende das Fremdgehen, das Tuerknallen, die Heulerei." /Seite 13
"Gerade den eher burschikosen Umgangsformen der Hauptstadt setzte er, dem Beispiel seines Vaters folgend, eine fast unzeitgemäße Hoeflichkeit entgegen, half Frauen aus der Jacke oder dem Mantel und hielt sich an das sehr einfache, doch seltsamerweise nicht haeufig praktizierte Rezept, waehrend der ersten Begegnungen aufmerksames Interesse am Gegenueber zu zeigen, allerhand zu erfragen und den Alltagssorgen auf die Spur zu kommen, sich selbst im Gespraech aber eher zuruecknehmen." /Seite 15
"Ihr gefiel der Gedanke, dass sie sich Hans selbst ausgesucht und planvoll verfuehrt hatte. Man musste mache Maenner herausfordern, vor allem die zurueckhaltenden, die zur Melancholie neigenden, die wenigen, die interessant waren. Und man musste sich bei darauffolgenden Treffen beinahe gegenteilig verhalten, naemlich so, als sei man etwas aufgeregt und ueberfordert. Zur Kunst der Verfuehrung gehoere es, bei dem Verfuehrten nach der ersten Ueberrumpelung den Eindruck zu erwecken, er selbst sei der Regisseur einer sich anbahnenden Beziehung und nicht der Spielball fremden Begehrens." / Seite 45
"Erst wenn die Trauerzeit abgeklungen sei, wuerden sich neue Moeglichkeiten eroeffnen - dann aber ganz rasant! Insgeheim, hatte Per gesagt, spuerten die Frauen, wenn man noch nicht bereit sei fuer Neues, wenn man Altem anhaenge. Sie mieden mit der groeßten Treffsicherheit die Liebeskranken, die wahllos umherflirteten, um ihren Schmerz zu lindern." / S. 150
Meine Empfehlungslust für dieses Buch haelt sich trotz dieser Kennenlern-Leitgedanken in Grenzen ...
Rezensionen von HEYN Leserunde Sabine Moser:
Fabelhafte Eigenschaften von Adam Soboczynski
Fabelhafte lesenswerte Geschichte
Unterhaltsame Geschichten von mehreren direkt oder indirekt miteinander in Verbindung stehenden Personen,kurzweilig und amüsant zu lesen! Unbedingt zu empfehlen!!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde Sabine MoserRezensionen von ruppi80:
Das Radio Tirol-Wörterbuch der Tiroler Mundarten von Hans Moser
Umfangreich
Mit 4000 Wörtern sehr umfangreich aber dadurch auch unübersichtlich. Für Laien zu wissenschaftlich. Alle Tiroler Regionen beinhaltet und dadurch etwas überladen. Trennung wäre wünschenswert. Trotzdem ein " G u t "
im Shop ansehen weitere Rezensionen von ruppi80Rezensionen von ruppi80:
Das Radio Tirol-Wörterbuch der Tiroler Mundarten von Hans Moser
Ein MUSS für Tiroler Dialektliebhaber
Super ausgearbeitet, tolle Sammlung. Sehr schöne Bilder. EMPFEHLENSWERT!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von ruppi80Rezensionen von sandra.prodinger@gmx.net:
Verbrecher, Opfer, Heilige Eine Geschichte des Tötens 1200-1700 von Schuster Peter
Das Töten und Hinrichten von Menschen hat - so unschön es auch klingen mag - eine lange Tradition. Wenn man dieses Buch liest, könnte man meinen, die Menschen seien in keinem Bereich kreativer! Ein absolut empfehlenswertes, wenn auch schauerliches Buch!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von sandra.prodinger@gmx.net






